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Der Iran und die USA dokumentieren jetzt Verstöße

Laut Gharibabadi gingen die Gespräche am Mittwochabend zu Ende. Die Beratungen mit den katarischen und pakistanischen Vermittlern in Doha fanden getrennt auf niedrigerer Ebene statt. Die US-Regierung sprach. . .

Von krone. at · · 2 min Lesezeit

Der Iran und die USA dokumentieren jetzt Verstöße

Laut Gharibabadi gingen die Gespräche am Mittwochabend zu Ende. Die Beratungen mit den katarischen und pakistanischen Vermittlern in Doha fanden getrennt auf niedrigerer Ebene statt. Die US-Regierung sprach von „technischen Gesprächen“. Ihre Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff nahmen an diesen nicht teil, sondern trafen den Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad al-Thani, und zuvor auch Katars Regierungschef, Scheich Mohammed bin Abdulrahman al-Thani. Dabei sei es um die Verhandlungen mit dem Iran sowie die Lage im Libanon gegangen, hieß es. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Treffen als „gut“. Der katarische Außenamtssprecher Majid al-Ansari sagte, man habe Fortschritte erzielt. Der nächste Gesprächstermin solle so bald wie möglich nach den Trauerzeremonien für das getötete iranische Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Khamenei und seiner Beisetzung angesetzt werden. Diese beginnen am Samstag in der Hauptstadt Teheran und in der Pilgerstadt Ghom. Das Begräbnis selbst ist für den 9. Juli geplant. Dem Iran geht es nach Angaben eines Regierungsvertreters vor allem um die Verwaltung der Straße von Hormuz und die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte im Wert von sechs Milliarden Dollar (umgerechnet 5,27 Milliarden Euro). Die USA fordern hingegen in erster Linie die freie Durchfahrt durch die strategisch wichtige Meerenge. Laut zwei Insidern will der Iran die Kontrolle über die Straße von Hormuz und das Erheben von Gebühren notfalls auch mit Gewalt durchsetzen. Trump steht im Inland unter Druck, die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts vor den Kongresswahlen im November einzudämmen. Zudem werfen ihm Kritikerinnen und Kritiker aus den eigenen Reihen vor, das Übergangsabkommen sichere die Ziele nicht. Die Führung im Iran wird von der Bevölkerung unter anderem wegen der angeschlagenen Wirtschaft kritisiert.

Quelle: mobil.krone.at

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