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Deutsche Rentner haben das Nachsehen: Das können Sie von den USA lernen

Anlagetrend der WocheIhr Geld braucht einen USA-Booster18. 06. 2026 - 08:33 UhrLesedauer: 3 Min. Die Amerikaner haben mit Donald Trump ihr Päckchen zu tragen. Was sich aber unter keinem Präsidenten ändert, ist. . .

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Deutsche Rentner haben das Nachsehen: Das können Sie von den USA lernen

Anlagetrend der WocheIhr Geld braucht einen USA-Booster18. 06. 2026 - 08:33 UhrLesedauer: 3 Min. Die Amerikaner haben mit Donald Trump ihr Päckchen zu tragen. Was sich aber unter keinem Präsidenten ändert, ist die schlaue Form des Vermögensaufbaus. Donald Trumpmag America First; die vermögende Hälfte der US-Amerikaner mag vor allem "Stock Market first" – sprich die Liebe zum Aktienmarkt. Denn anders als in Deutschland, wo Begriffe wieSparbrief, Schatzbrief oder Festgeld einen zu Unrecht guten Ruf haben, sparen die Amerikaner schlau. Und nehmen weitaus mehrRenditemit. Denn trotz aller Diskussionen um Nvidia und KI-Aktien sowieSpaceX– das gute alte Sparbuch oder Festgeldkonten sind für viele Deutsche nach wie vor erste Wahl. Mit anderen Worten verbrennen sehr viele Deutsche weiterhin und beständig viel Geld bei ihren Sparkassen oder Volksbanken. Dies zeigt sich auch in international vergleichbaren Vermögensstudien. Regierung sollte auch die Betriebsrente stärkenIn Deutschland wird in Small-Talk-Runden eher selten gefragt, welche Aktien die besten Chancen bieten. Eine entschuldete Immobilie und Lebensversicherungen oder noch schlimmersogenannte Riester-Sparverträgesind das primäre Ziel. Die Amerikaner setzen hingegen stärker auf Aktien. Daniel Saurenz von Feingold Research begleitet Sie als Experte durch das Börsengeschehen. (Quelle: Goldlicht Fotografie)Zur PersonDaniel Saurenzist Gründer von Feingold Research und bietet mit seinem Team seinen seit 2010 etablierten Börsenbrief an. Sein Fokus liegt auf Vermögensaufbau und aktivem Trading an der Börse. Den Börsenbrief finden Sie aufwww. feingoldresearch. deund aufwww. instagram. com/saurenz_finance. Alle Gastbeiträge von Daniel Saurenz lesen Siehier. Im Jahr 2027 kommt zumindest die Aktienrente, bei der es auch Hoffnung für die betriebliche Altersvorsorge gibt. "DieBundesregierungsollte den Mut, den sie bei der Reform der privaten Altersvorsorge gezeigt hat, nun auch bei der betrieblichen Altersvorsorge aufbringen – gegen Besitzstände, für die Beschäftigten", fordert Thomas Soltau von Smartbroker. Soltau engagiert sich seit Langem für Vermögensaufbau und eine demokratische Altersvorsorge. Wie nötig es ist, zeigen ein paar Zahlen: Anleger in Deutschland erzielen eine inflationsbereinigte Rendite von rund drei Prozent, während Amerikaner mit ihren Kapitalrenditen auf etwa sieben Prozent kommen. Was man in Deutschland möglicherweise vermeiden will, sind die Anblicke fallender Aktienkurse. Dabei gehören diese zum Vermögensaufbau an den Kapitalmärkten einfach dazu. Denn Aktieninvestments sind keine linearen Vorgänge, sondern volatile Angelegenheiten. Viele scheuen den Sprung an die Börse, weil sie das Risiko von Verlusten fürchten. Fehler sind jedoch eine Lektion des Marktes, aus der man lernen sollte, um sie in Zukunft zu vermeiden. Dazu zeigt jede langfristige Auswertung, dass Aktien spätestens nach zehn Jahren planbare Renditen abwerfen und selbst bei schlechten Einstiegszeitpunkten sechs Prozent Rendite pro Jahr drin sind. Mit ein wenig Geschick und internationaler Streuung lassen sich auf lange Sicht Renditen zwischen acht und zehn Prozent pro Jahr anpeilen.

Quelle: wirtschaft.t-online.de

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