Ebola-Ausbruch erreicht nun auch Europa: Mann in Nachbarland infiziert
Mannheim24WeltStand:24. 06. 2026, 17:58 UhrKommentareUns auf Google folgenBei einem Mann in Frankreich wurde das Ebola-Virus nachgewiesen. Wahrscheinlich infizierte er sich im Ausland. So hoch ist die. . .

Mannheim24WeltStand:24. 06. 2026, 17:58 UhrKommentareUns auf Google folgenBei einem Mann in Frankreich wurde das Ebola-Virus nachgewiesen. Wahrscheinlich infizierte er sich im Ausland. So hoch ist die Ansteckungsgefahr in der EU. Paris – In der Demokratischen Republik Kongo gibt es seit Maieinen schlimmen Ebola-Ausbruch. Laut der NachrichtenagenturAFPüberschritt die Zahl der bestätigten Ebola-Infektionen vor wenigen Tagen die 1000er-Marke. Mehr als 250 Menschen kamen bereits ums Leben. Nun wurde auch in derEU, genauer in Frankreich, ein Infektionsfall gemeldet. Der Betroffene ist Arzt. Ein aus dem Kongo nach Frankreich zurückgekehrter Arzt ist an Ebola erkrankt. (Symbolbild) © David Vincent/AP/dpaEr war zuvor in der Republik Kongo gewesen, wie aus mehreren Medienberichten hervorgeht. Dort hat er sich wohl infiziert. Wie das französische Gesundheitsministerium in einer Pressemitteilung bekanntgab, sei der Patient „unverzüglich in eine Spezialklinik gebracht worden und befindet sich in stabilem Zustand. “Ebola-Fall in Frankreich: So hoch ist die Gefahr einer weiteren AusbreitungDerzeit werden mögliche Kontaktpersonen des erkrankten Arztes identifiziert. Sie sollen drei Wochen in häuslicher Quarantäne verbringen. Zum genauen Aufenthaltsort des Erkrankten machten die Behörden bislang keine Angaben. Bei dem im Kongo grassierenden Ebola-Virushandelt es sich um die seltene Bundibugyo-Variante. Für diese gibt es bislang keinen Impfstoff und auch keine spezifische Behandlung. Bei einer so tödlichenKrankheitwie Ebola ist das ein Problem. Zumal für eine Infektion direkter Kontakt mit Körperflüssigkeiten eines Infizierten ausreicht. Auch wenn der infizierte Arzt der erste Ebola-Fall außerhalb des afrikanischen Kontinents seit Beginn des aktuellen Ausbruchs am 15. Mai 2026 ist, wird das Ansteckungsrisiko für die europäische Bevölkerung derzeit als gering eingeschätzt. Auch Bundesgesundheitsministerin Warken stellte kurz nach Beginn der Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo gegenüber derTagesschauklar: Das Risiko für die deutsche Bevölkerung sei „als äußerst gering einzuschätzen. “