Ebola-Ausbruch: USA sagen weitere 242 Millionen Dollar im Kampf gegen Ebola zu
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BenachrichtigungPfeil nach linksPfeil nach rechtsMerklisteAufklappenAbspielenPauseAbspielenWiederholenUnter Donald Trump hat die US-Regierung internationale Hilfsmittel stark reduziert. Bei der Bekämpfung der Ebola-Epidemie will sie ihr Engagement nun aber verstärken. Quelle: DIE ZEIT, dpa, Reuters,mp6. August 2026, 4:16 UhrGesundheitshelfer in Schutzkleidung bereiten sich bei einer Schulung auf den Umgang mit dem Ebola-Virus vor. © Thomas Mukoya/ ReutersDie US-Regierung von PräsidentDonald Trumpstellt zusätzliche Millionenhilfe für dieBekämpfung der Ebola-Epidemie in Afrikain Aussicht. Weitere 242 Millionen US-Dollar (etwa 209 Millionen Euro) sollen für Sofortmaßnahmen, Vorsorge in der Region und humanitäre Hilfe im Kontext des Virusausbruchs bereitgestellt werden, wie das US-Außenministerium mitteilte. Dazu liefen Gespräche mit dem US-Parlament. Eigentlich steht die US-Regierung seit Trumps Amtsantritt im Januar 2025 eher für den Rückzug aus internationalen Programmen und gestrichene Hilfsmittel. Sie stellte vieles auf den Prüfstand undzog sich auch aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zurück. Die USA sagten bereits Hilfen zuBei der jetzt geplanten Zusatzhilfe bezieht sich die Regierung auf Zusagen seitens derUSAauf dem G7-Gipfel im Juni am Genfersee. Das Außenministerium bezifferte seine angekündigten direkten Hilfszahlungen zur Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs nun auf insgesamt mehr als 512 Millionen US-Dollar. Hinzu kämen 350 Millionen US-Dollar für humanitäre Hilfe in der Demokratischen Republik Kongo, im Südsudan und in Uganda. Das Geld sei Teil der vor längerem angekündigten Zusatzhilfe in Höhe von 1,8 Milliarden Dollar für das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten und soll mehreren Ländern zugutekommen. Ebolaist eine ansteckende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und insbesondere Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Rund zweieinhalb Monate nach Beginn derAnsteckungswelle im Osten der Demokratischen Republik Kongoist die Lage nach Einschätzung der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen »kritischer denn je«. Es handelt sich inzwischen um den größten Ebola-Ausbruch, der jemals im Kongo registriert wurde. Knapp 4. 000 Infektionen sind im Labor bestätigt worden. Mehr als 1. 800 infizierte Menschen starben.