Europa glüht wieder: Urlaubsländer bereiten sich auf gefährliche Hitze vor
Nach der tödlichen Juni-HitzeNeue Hitzewelle formiert sich im SüdenAktualisiert am 05. 07. 2026 - 08:15 UhrLesedauer: 2 Min. Im Süden Europas braut sich die nächste Hitzewelle zusammen. In Spanien drohen bis zu. . .

Nach der tödlichen Juni-HitzeNeue Hitzewelle formiert sich im SüdenAktualisiert am 05. 07. 2026 - 08:15 UhrLesedauer: 2 Min. Im Süden Europas braut sich die nächste Hitzewelle zusammen. In Spanien drohen bis zu 44 Grad, auch Frankreich rückt an die 40-Grad-Marke heran. SpanienundFrankreichbereiten sich auf eine neueHitzewellevor. In Teilen Spaniens könnten die Temperaturen in den kommenden Tagen auf bis zu 44 Grad Celsius steigen, in Südfrankreich nähern sie sich voraussichtlich der 40-Grad-Marke. Nach Angaben der spanischen Wetterbehörde Aemet soll ab Samstag eine trockene und sehr heiße Luftmasse weite Teile des Landes erfassen. Besonders betroffen ist demnach der Südosten Spaniens. Dort könnten die Temperaturen am kommenden Dienstag auf 42 bis 44 Grad steigen. Ungewöhnliche Hitze für SpanienDie vorhergesagte Hitze liegt deutlich über den für diese Jahreszeit üblichen Werten. In weiten Teilen Spaniens sollen die Temperaturen sechs bis acht Grad über dem Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020 liegen. Auch nachts bleibt es der Wetterprognose zufolge ungewöhnlich warm. Die Tiefstwerte an der Mittelmeerküste sowie in Zentral- und Südspanien werden bei 22 bis 24 Grad liegen. Empfohlener externer InhaltXWir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen X-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren X-Inhalte auf t-online. de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren. X-Inhalte immer anzeigenKlimawandel macht die Hitze wahrscheinlicherNach einer Analyse der wissenschaftlichen Organisation Climate Central ist die aktuelle Hitze in Spanien kein gewöhnliches Wetterereignis. Demnach hat der menschengemachteKlimawandeldie extremen Temperaturen mindestens fünfmal wahrscheinlicher gemacht. Grundlage der Berechnung ist der sogenannte Climate Shift Index (CSI). Der Klimawissenschaftler Zachary Labe von Climate Central erklärte, mit jedem weiteren Sommer steige die Wahrscheinlichkeit gefährlicher und lang anhaltender Hitzewellen. Ein Climate Shift Index von 5 zeige, dass diese außergewöhnliche Hitze durch den Klimawandel erheblich wahrscheinlicher geworden sei, erläuterte er. Solche Wetterereignisse stellten erhebliche Risiken für die öffentliche Gesundheit, Ökosysteme, Ernährungssysteme, die öffentliche Sicherheit und die Zuverlässigkeit der Infrastruktur dar.