Fast ganz Europa erfüllt den Plan – E-Auto-Infrastruktur
tzAutoStand:21. 07. 2026, 11:30 UhrKommentareUns auf Google folgenDas Ladenetz entlang der Fernstraßen ist gut ausgebaut © FastnedDie meisten EU-Staaten halten die Infrastruktur-Vorgaben zur E-Mobilität aus. . .

tzAutoStand:21. 07. 2026, 11:30 UhrKommentareUns auf Google folgenDas Ladenetz entlang der Fernstraßen ist gut ausgebaut © FastnedDie meisten EU-Staaten halten die Infrastruktur-Vorgaben zur E-Mobilität aus Brüssel ein. Es gibt aber noch Lücken. SP-X/Brüssel. In fast allen EU-Staaten wächst das öffentliche Ladenetz schneller als der E-Auto-Bestand. Ende März 2026 erfüllten 26 der 27 Mitgliedstaaten die EU-Vorgabe von mindestens 1,3 kW Ladeleistung je zugelassenem batterieelektrischem Fahrzeug, wie eine Analyse der Umweltorganisation Transport & Environment zeigt. Lediglich Malta verfehlte das Ziel. EU-weit lag die installierte Leistung zudem um 180 Prozent über dem rechnerischen Mindestwert. Die Zahl der Ladepunkte ist gegenüber 2020 um 400 Prozent auf 1,1 Millionen gewachsen. Viele davon finden sich entlang der Hauptverkehrsachsen: Aktuell erfüllen 79 Prozent des transeuropäischen Kernnetzes die Vorgaben zur Schnellladeversorgung. Größere Lücken bestehen vor allem in Osteuropa und Spanien. Die Umweltschützer nehmen die Bewertung auf Basis der sogenannten AFIR-Verordnung der EU vor. Sie gilt seit April 2024 und verpflichtet die Mitgliedsstaaten zum Ausbau einer europaweit nutzbaren Ladeinfrastruktur. Unter anderem gibt es Vorgaben für das Verhältnis von Ladesäulen und E-Autobestand sowie zur Entfernung zwischen Schnelllademöglichkeiten auf Fernstraßen. Die Verordnung regelt außerdem spontanes Bezahlen, Preistransparenz und technische Kompatibilität. Dieser Artikel entstand in Kooperation mitSPS Spot Press Services.