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Flüchtlingsdrama in Ceuta: Europa muss sich robuster schützen

StartseitePolitikStand:02. 08. 2026, 12:38 UhrKommentareUns auf Google folgenBeim Flüchtlingsdrama in Ceuta ist Spanien nicht Opfer, sondern einer der Hauptschuldigen. Ein Kommentar von Christian. . .

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Flüchtlingsdrama in Ceuta: Europa muss sich robuster schützen

StartseitePolitikStand:02. 08. 2026, 12:38 UhrKommentareUns auf Google folgenBeim Flüchtlingsdrama in Ceuta ist Spanien nicht Opfer, sondern einer der Hauptschuldigen. Ein Kommentar von Christian Deutschländer. München – Die Weinerlichkeit, mit der Europas verbliebene Linke auf Spaniens Regierungschef Sánchez schauen, darf man sich getrost sparen. Er ist nicht in erster LinieOpfer eines Angriffs, sondern Hauptschuldiger für ein gravierendes Versagen beim Außengrenzschutz. Sanchez sendet seit Monaten gefährliche Pull-Signale durch Massenlegalisierungen. Gleichzeitig vertrödelte seine linke Regierung eine starke Absicherung der Exklave Ceuta. Ein Warnschuss für Europa: das Flüchtlingsdrama in Ceuta © Abdel Majid Bziouat/AFP/Klaus Haag/Montage: Ippen. MediaWegen Ceuta-Krise: Zweifel an den Behörden in MarokkoDass jetzt erst Barrieren im Meer vor Ceuta angebracht werden, ein paar Meterchen lang, ist peinlich. Und: Sanchez schätzte zu naiv Marokko als verlässlichen Partner ein. Ob Marokkos Sicherheitsbehörden denSturm auf Ceutaaktiv organisierten oder nur durch gezieltes Wegschauen anfachten, wird noch zu klären sein. Flüchtlingsdrama in Ceuta: mehr Macht für Frontex nötigVoraussichtlich erreicht keiner der 60. 000, die die Exklave stürmten (zumeist junge Männer), den europäischen Kontinent. Anlass zur Entwarnung, zum Achselzucken, ist das nicht. Das Ceuta-Drama ist – neben seiner riesigen menschlichen Dimension, dutzende Tote – ein Warnschuss an Europa: Die neue, härtere Linie in der Asylpolitik (man kann auch einfach sagen, eine faire Linie: Asyl nur noch für Asylberechtigte) muss abgesichert werden durch einen robusten Grenzschutz. Wo immer Staaten das nicht leisten (können oder wollen), muss Frontex eingreifen dürfen. Das sind keine schönen Situationen, aber sie müssen bewältigt werden, auch damit das Asylrecht in Europa erhalten bleiben kann. Ereignisse in Ceuta: Die EU-Asylpolitik muss hart, aber fair seinDer EU-Grenzschutz, im Fall Ceuta nur ein aus der Ferne winkender Kostümverein, braucht Macht, Material, Personal. Fälle, in denen Migration als Waffe eingesetzt wird – ob Belarus oder Marokko, vielleicht auch mal wieder die Türkei – werden sich häufen. DieEU muss dafür besser gerüstetsein. Übrigens auch, wenn sie in ihrem Inneren die Grundsätze von möglichst weitgehend offenen Grenzen und gelebter Solidarität untereinander erhalten oder bestenfalls wieder etwas stärken will.

Quelle: muenchner-merkur.de

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