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"Geist von Anchorage" bröckelt: Moskau wirft den USA Wortbruch vor

Lawrow spricht von "Trick"Russland attackiert USA: "Absprachen nicht eingehalten"Vonreuters24. 06. 2026 - 07:29 UhrLesedauer: 2 Min. Russland wirft den USA vor, Versprechen vom Alaska-Gipfel 2025 gebrochen zu. . .

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"Geist von Anchorage" bröckelt: Moskau wirft den USA Wortbruch vor

Lawrow spricht von "Trick"Russland attackiert USA: "Absprachen nicht eingehalten"Vonreuters24. 06. 2026 - 07:29 UhrLesedauer: 2 Min. Russland wirft den USA vor, Versprechen vom Alaska-Gipfel 2025 gebrochen zu haben. Moskau spricht von einem Kurs Richtung harter Anti-Russland-Politik in Washington. Russlandhat den USA vorgeworfen, Absprachen nicht eingehalten zu haben, die die PräsidentenWladimir PutinundDonald Trumpbei einem Gipfel in Alaska im August 2025 getroffen hätten. Die Agentur Interfax zitierte am Dienstag Vize-Außenminister Sergej Rjabkow mit den Worten, die USA seien von "grundlegenden Vereinbarungen" abgewichen. Zudem beobachte Russland, dass sich "die Linie Washingtons immer mehr der fanatischsten antirussischen Politik annähert, die von den engsten europäischen Verbündeten derUSA– nämlichGroßbritannienundFrankreich– verfolgt wird. " AußenministerSergej Lawrowdeutete an, der Gipfel sei möglicherweise ein "Trick der USA gewesen, um Zeit für die Wiederbewaffnung des Kiewer Regimes zu gewinnen". Die Kritik deutet auf eine wachsende Frustration Russlands über die USA hin, nachdem es lange Zeit so ausgesehen hatte, als stünde Trump Russland in dem Krieg näher als derUkraine. Binnen drei Tagen haben damit nun drei hochrangige russische Vertreter erklärt, die USA hätten Zusagen nicht eingehalten. Was genau dabei versprochen, aber nicht eingehalten worden sein soll, blieb jedoch offen. Analyst: "Putin muss Trümpfe zeigen"Seit dem Gipfeltreffen in Alaska von russischer Seite oft vom "Geist von Anchorage" die Rede – laut Beobachtern eine Kurzform für Russlands Behauptung, Trump stehe seiner zentralen Forderung wohlwollend gegenüber, wonach die Ukraine die gesamte Donbass-Region im Gegenzug für ein Einfrieren der Frontlinien an anderen Stellen aufgeben solle. Die USA hatten indes nie konkret dargelegt, was – wenn überhaupt – in Alaska vereinbart wurde. Gerhard Mangott, ein österreichischer Analyst und langjähriger Putin-Beobachter, sagte, die Kritik spiegele Moskaus Nervosität angesichts einer sehr prekären Lage für die russische Wirtschaft und das Militär wider. Es gebe zunehmend Angriffe der Ukraine auf russisches Gebiet undMoskaugehe davon aus, dass dies von den USA unterstützt werde. "Putin muss eine Reaktion zeigen, die für die Bevölkerung sichtbar ist und die demonstriert, dass er noch Trümpfe in der Hand hat", erklärte Mangott. Er sagte eine weitere militärische Eskalation sowie russische Bemühungen voraus, Trump wieder auf Russlands Seite zu bringen.

Quelle: email.t-online.de

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