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Google Wallet: Paket-Tracking aus dem Gmail-Postfach (USA)

Vermischtes2 Min. LesezeitGoogle Wallet wird zum Paket-Tracker — die Daten zieht es aus dem Gmail-PostfachGoogle Wallet zeigt auf Android jetzt Onlinebestellungen und Versandstatus — die Daten kommen aus dem. . .

Von @Blogspan · · 3 min Lesezeit

Google Wallet: Paket-Tracking aus dem Gmail-Postfach (USA)

Vermischtes2 Min. LesezeitGoogle Wallet wird zum Paket-Tracker — die Daten zieht es aus dem Gmail-PostfachGoogle Wallet zeigt auf Android jetzt Onlinebestellungen und Versandstatus — die Daten kommen aus dem Gmail-Postfach. Vorerst nur in den USA und nur mit aktivierten Smart Features. Wer online bestellt, jongliert schnell mit einem halben Dutzend Sendungsverfolgungen in ebenso vielen Apps. Google will das bündeln: In den USA zeigt Google Wallet auf Android ab sofort Onlinebestellungen samt Versandstatus direkt in der App. Die Grundlage dafür ist allerdings ein tiefer Griff ins Gmail-Postfach. Was Google Wallet jetzt anzeigtSteht eine Lieferung an, taucht auf der Startseite unter dem Karten-Karussell eine Kachel mit der erkannten Bestellung und dem aktuellen Versandstatus auf. Ein Tipp darauf öffnet eine Vollbildseite mit den Details: Bestelldatum, Betrag, Shop, die einzelnen Artikel und die Sendungsverfolgung. Unterstützt wird laut Google ein Großteil der großen US-Händler, dazu Amazon und In-App-Käufe aus dem Google Play Store — kleinere Shops können durchs Raster fallen. Ausgerollt ist die Funktion inzwischen an alle US-Nutzer; Googles Zahlungs-Vize Stavan Parikh bestätigte den vollständigen Start. Ein reines Android-Feature bleibt es vorerst, von einer iOS-Variante ist keine Rede. Die Grundlage: ein Blick ins PostfachWoher Wallet weiß, was unterwegs ist, ist der eigentliche Kern der Sache: Die Daten stammen ausschließlich aus den Bestätigungsmails im Gmail-Konto. Damit das funktioniert, muss die Einstellung „Intelligente Funktionen und Personalisierung in anderen Google-Produkten“ aktiv sein — dieselbe Option, die Google erlaubt, die Inhalte des Postfachs auch anderswo auszuwerten. Bequem ist das ohne Frage. Nur sollte man wissen, was man dafür freigibt: Ein Paket-Tracker, der die Mails mitliest, liest eben die Mails mit. Wer den Schalter für die Wallet-Kacheln umlegt, gibt Google zugleich breiteren Zugriff auf den Inhalt seiner Bestätigungs- und Rechnungsmails — die Komfortfunktion ist der sichtbare Teil, die Postfach-Auswertung der Preis dafür. Für eine reine Sendungsverfolgung ist das ein üppiger Gegenwert. In Deutschland lässt sich die Kachel noch nicht einschalten; Google nennt keinen Termin für Europa, wo die Gmail-Smart-Features ohnehin restriktiver gehandhabt werden. Ins Muster passt der Schritt trotzdem: Nach demUmbau der PayPal-App zur Finanz-Zentraleversucht auch Google, aus der Bezahl-App eine Alltags-Drehscheibe zu machen, die möglichst viele Wege im Blick behält. Details zum Rollout hat9to5Googlezusammengetragen. Bis das in Deutschland ankommt, bleibt die Sendungsverfolgung dort, wo sie ist — verteilt über die App des jeweiligen Händlers. ◆ Über den AutorAlexander BaumgärtnerSeit über 20 Jahren in der IT — mit allem, was dazugehört: abgestürzten Servern um zwei Uhr nachts, Migrationen, die laut Plan eine Stunde dauern sollten, und Kunden, die "schnell mal" eine neue Software brauchen. Hauptberuflich führe ich die ProMedia24, eine kleine IT-Firma in Wallenhorst bei Osnabrück. Lieber konkret als geschwurbelt, gerne auch mal kritisch.

Quelle: blogspan.net

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