Heizöl klettert auf 140 Euro: USA-Iran-Konflikt setzt Besitzer von Ölheizungen unter Druck
Kaufen oder warten?Starker Anstieg bei Heizölpreisen23. 07. 2026 - 11:55 UhrLesedauer: 2 Min. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran treibt die Ölpreise auf ein neues Hoch. Für Besitzer einer Ölheizung. . .

Kaufen oder warten?Starker Anstieg bei Heizölpreisen23. 07. 2026 - 11:55 UhrLesedauer: 2 Min. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran treibt die Ölpreise auf ein neues Hoch. Für Besitzer einer Ölheizung stellt sich nun eine drängende Frage. DieHeizölpreise steigenseit einem Monat deutlich an. Momentan zahlen Besitzer einerÖlheizunglaut dem Heizölportal Tecson 140,10 Euro für 100 Liter. Das sind rund 21,5 Prozent mehr als noch am 23. Juni 2026 (115,30 Euro). Noch deutlicher wird der ungewöhnlich hohe Preis im Jahresrückblick: Am 23. Juli 2025 kostete dieselbe Menge 97,40 Euro (heute 43,80 Prozent mehr). HinweisBei den Angaben handelt es sich um bundesweite Brutto-Durchschnittswerte. Basis dafür ist eine Bestellmenge von 3. 000 Litern Heizöl in Standardqualität. BundesländervergleichAuch die Lieferanten in den einzelnen Bundesländern haben ihre Preise für Heizöl in den vergangenen Stunden deutlich erhöht. Am meisten zahlen Kunden inBremen(145,37 Euro), gefolgt von Schleswig-Holstein (142,92 Euro) und Niedersachsen (141,38 Euro). Am günstigsten ist die Befüllung der Tanks in Baden-Württemberg (126,40 Euro), gefolgt von Bayern (130,35 Euro). (Stand: 23. Juli 2026, 10 Uhr)Baden-Württemberg: 126,40 EuroBayern: 130,35 EuroBerlin: 131,23 EuroBrandenburg: 132,16 EuroBremen: 145,37 EuroHamburg: 140,47 EuroHessen: 135,00 EuroMecklenburg-Vorpommern: 138,21 EuroNiedersachsen: 141,38 EuroNordrhein-Westfalen: 135,18 EuroRheinland-Pfalz: 132,19 EuroSaarland: 129,31 EuroSachsen: 134,50 EuroSachsen-Anhalt: 133,17 EuroSchleswig-Holstein: 142,92 EuroThüringen: 136,69 EuroDie aktuelle LageGrund für den starken Preisanstieg ist die Eskalation im Konflikt zwischen denUSAund demIran. Am Mittwoch knackte der Preis für die Nordsee-Ölsorte Brent erstmals seit Anfang Juni wieder die Marke von 96US-Dollarpro Barrel. Die anhaltenden US-Luftangriffe auf iranische Ziele, die mittlerweile die zwölfte Nacht in Folge anhalten, verschärfen die Lage zusätzlich. Somit ist die strategisch wichtigeStraße von Hormus, durch die ein großer Teil des weltweiten Ölhandels läuft, wieder zum Brennpunkt der Auseinandersetzung zwischen den USA und dem Iran geworden. Experten warnen, dass sich die Situation weiter zuspitzen könnte, was die Versorgung mit Öl und damit die Preise noch weiter in die Höhe treiben würde. Kaufen oder Warten?Die Lage ist weiterhin prekär. Mit einer baldigen Entspannung ist nicht zu rechnen. Gleichzeitig geraten Besitzer von Ölheizungen, die ihren Tank in den vergangenen Wochen nicht gefüllt haben, zunehmend unter Druck. Denn erfahrungsgemäß ziehen die Preise für Heizöl im Herbst noch einmal deutlich an. Wer nicht darauf vertraut, dass sich die Lage wieder entspannt, sondern einen Anstieg wie zuletzt Anfang April befürchtet (163,00 Euro am 7. April), sollte einen Kauf zum aktuellen Preis in Betracht ziehen.