Hitzewelle in den USA: Parade zum US-Unabhängigkeitstag wegen Hitze abgesagt
Um die 40 Grad, kollabierende Besucher: Zum 250. Jahrestag der USA mussten mehrere Veranstaltungen in Washington abgesagt werden. Donald Trump will dennoch auftreten. Quelle: DIE ZEIT, AFP,psAktualisiert am 4. . . .
Um die 40 Grad, kollabierende Besucher: Zum 250. Jahrestag der USA mussten mehrere Veranstaltungen in Washington abgesagt werden. Donald Trump will dennoch auftreten. Quelle: DIE ZEIT, AFP,psAktualisiert am 4. Juli 2026, 10:53 UhrIhr Browser unterstützt die Wiedergabe von Audio Dateien nicht. Download der Datei als mp3: https://zon-speechbert-production. s3. eu-central-1. amazonaws. com/articles/d1cd998f-6497-4d11-91da-b498f9cf66ba/full_16342a97f1e4fa3e3ba971a3ae218477603b3f5cba20c48d39ffcf8852d6e3a990e6a7cd7d33ba3beeee5b8ea332d932. mp310KommentareNur minimale Abkühlung auf der »Great American State Fair« in Washington, D. C. © Alexi J. Rosenfeld/ Getty ImagesWegen der Hitzewelle im Osten derUSAsind Teile der Feierlichkeiten zum250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staatengestrichen worden. Die für den Samstag geplante alljährliche Unabhängigkeitsparade in Washington wurde wegen »extremer Hitze« abgesagt, wie die Veranstalter mitteilten. Die Veranstaltung »Great American State Fair« auf der National Mall, der Rasenfläche zwischen Kapitol und Washington-Denkmal, wurde vorübergehend geschlossen, nachdem mehrere Menschen kollabiert waren. InWashingtonsind für den Samstag Temperaturen von mehr als 38 Grad vorhergesagt, in Zusammenhang mit der hohen Luftfeuchtigkeit könnte die gefühlte Temperatur bis zu 43 Grad betragen. US-Präsident Donald Trump hatte indes bereits angekündigt, sich davon nicht von seiner für den Abend geplanten Rede abhalten zu lassen. Diese werde lang ausfallen, nur um zu zeigen, dass er alles machen könne. 160 Millionen Menschen sind betroffenDem nationalen US-Wetterdienst zufolge sind etwa 160 Millionen Menschen von Hitzewarnungen betroffen. Laut einer am Freitag veröffentlichten Studie der internationalen Forschungsgruppe World Weather Attribution wäre eine solcheHitzewelleohne den Klimawandel »praktisch unmöglich« gewesen. »Zum 250. Geburtstag der USA liefert unsere Studie einen deutlichen Realitätscheck«, erklärte Studienautor Theodore Keeping vom Imperial College London. Grund für die Hitzewelle in den USA ist eine sogenannte Hitzekuppel – ein großräumiges Hochdruckgebiet, das über der Region verharrt und wie ein Deckel wirkt, der die heiße Luft am Boden einschließt. Solche Wetterlagen gibt es zwar schon immer, infolge des Klimawandels führen sie heute aber zu extremen Temperaturen.