Huawei-Lieferungen: Bosch zahlt Millionenstrafe in den USA
Der chinesische Konzern Huawei steht auf einer schwarzen Liste der USA. Bosch hatte ihm Sensoren und Software geliefert und zahlt nun 36 Millionen US-Dollar Strafe. Quelle: DIE ZEIT, Reuters,sbo18. Juni 2026,. . .
Der chinesische Konzern Huawei steht auf einer schwarzen Liste der USA. Bosch hatte ihm Sensoren und Software geliefert und zahlt nun 36 Millionen US-Dollar Strafe. Quelle: DIE ZEIT, Reuters,sbo18. Juni 2026, 3:17 UhrIhr Browser unterstützt die Wiedergabe von Audio Dateien nicht. Download der Datei als mp3: https://zon-speechbert-production. s3. eu-central-1. amazonaws. com/articles/2fc9e677-5398-48cc-8cdc-493d4521f4f5/full_25cb64455fb2021d113f84c9cde37e971940b017f529631506c9fdedd4944a0fd6c3fc2dfd8afc00be51788f60b3b577. mp3Der Stuttgarter Konzern Bosch hat 2024 einen Umsatz von rund 78 Milliarden Euro erwirtschaftet. © Bernd Weißbrod/ dpaBoschzahlt wegen Lieferungen an den chinesischen TechnologiekonzernHuaweieine Millionenstrafe an dieUSA. Das Stuttgarter Unternehmen habe sich zur Zahlung von 36 Millionen US-Dollar (rund 31 Millionen Euro) bereit erklärt, teilte das US-Handelsministerium mit. Zwei ausländische Tochtergesellschaften von Boschsollen zwischen 2020 und 2024 in mehr als 100 Fällen Sensoren und Software für Mobiltelefone im Wert von über 70 Millionen US-Dollar ohne die erforderliche Lizenz an Huawei geliefert haben. Der chinesische Konzern steht aufeiner schwarzen Liste der USA. Daher ist für den Export bestimmter Produkte, die auf US-Technologie basieren, eine Genehmigung notwendig. Justizministerium verzichtet auf StrafverfolgungDie Verstöße seien unbeabsichtigt gewesen, teilte Bosch mit. Das US-Justizministerium stellte seine Ermittlungen ein und verzichtete auf eine Strafverfolgung, da Bosch das Fehlverhalten selbst offengelegt hatte. Dies zeige die klaren Vorteile für Unternehmen, die potenzielle Verstöße umgehend melden und die Ermittlungen voll unterstützen, sagte der für nationale Sicherheit zuständige stellvertretende US-Justizminister John A. Eisenberg. Bosch stimmte außerdem zu, die Gewinne aus den Geschäften an dasJustizministeriumabzuführen. Diese Zahlung wird auf den Vergleich mit dem Handelsministerium angerechnet. Der Technologiekonzern, der im Jahr 2024 einen Umsatz von rund 90 Milliarden US-Dollar erwirtschaftete, hat nach eigenen Angaben sein Compliance-Programm überarbeitet, um künftige Verstöße zu verhindern.