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Imperialismus : Die USA – eine antikoloniale Macht?

Z+ (abopflichtiger Inhalt);Imperialismus:Völkerfreiheit und imperiale HybrisDie USA wurden als antikolonialer Staat gegründet – und sind von Anbeginn selbst eine imperiale Macht. Dieser Widerspruch prägt das. . .

Von @zeitonline · · 2 min Lesezeit

Imperialismus : Die USA – eine antikoloniale Macht?

Z+ (abopflichtiger Inhalt);Imperialismus:Völkerfreiheit und imperiale HybrisDie USA wurden als antikolonialer Staat gegründet – und sind von Anbeginn selbst eine imperiale Macht. Dieser Widerspruch prägt das Land bis heute. Verschleppt: Mit dem Hubschrauber sind der venezolanische Diktator Nicolás Maduro und seine Frau am 3. Januar 2026 nach New York geflogen worden. Sie werden in ein Gefängnis im Stadtteil Brooklyn gebracht. © Kyle Mazza/ CNP/ abaca/ dpa/ picture allianceIn der Nacht auf den 3. Januar 2026 erschüttern Explosionen die Innenstadt von Caracas, am Himmel donnern Kampfflugzeuge derUSA. Sie begleiten das Sonderkommando Delta Force, das in den Militärkomplex Fort Tiuna am Rand der venezolanischen Hauptstadt eindringt, Präsident Nicolás Maduro und seine Frau gefangen nimmt und die beiden nach New York bringt. Dort soll Maduro wegen Drogenhandels vor Gericht gestellt werden. Die Entführung eines lateinamerikanischen Staatsoberhauptsbegründet die Regierung von Donald Trump auch mit der Reaktivierung der Monroe-Doktrin von 1823. US-Präsident James Monroe zeichnete damals das Bild einer »westlichen Hemisphäre«, die beide Amerikas umfasse, und er sprach den europäischen Staaten und Imperien das Recht ab, auf diesen Kontinenten zu intervenieren. Was 1823 eher eine isolationistische Positionierung war, erhielt im Laufe des 19. Jahrhunderts eine imperiale Stoßrichtung, mit der die USA territoriale Expansion und Einflussnahme rechtfertigten. Der Rückgriff der Trump-Regierung auf diese Denkfigur zeigt, dass auch die mit ihr verbundenen geopolitischen Vorstellungen zurückkehren.

Quelle: mobil.zeit.de

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