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Importbeschränkungen der USA: China will sich gegen US-Importsperre wehren

Chinesische Behörden haben die Importsperre der USA scharf kritisiert. Das chinesische Handelsministerium spricht von einem »typischen Fall wirtschaftlicher Nötigung«. Quelle: DIE ZEIT, dpa,yilAktualisiert am. . .

Von @zeitonline · · 2 min Lesezeit

Importbeschränkungen der USA: China will sich gegen US-Importsperre wehren

Chinesische Behörden haben die Importsperre der USA scharf kritisiert. Das chinesische Handelsministerium spricht von einem »typischen Fall wirtschaftlicher Nötigung«. Quelle: DIE ZEIT, dpa,yilAktualisiert am 2. August 2026, 10:31 UhrIhr Browser unterstützt die Wiedergabe von Audio Dateien nicht. Download der Datei als mp3: https://zon-speechbert-production. s3. eu-central-1. amazonaws. com/articles/a3b95ac6-f717-40ee-821e-dfc058bf37d0/full_c2ccb01d5bcf9b214cbad58fae1b4c5e8633dafb0fe4e5e2cfdad0477d17a5aa55377df6e6d2d9c374b9804eb125daa4. mp37KommentareWaren vieler chinesischer Unternehmen dürfen nicht mehr in die USA eingeführt werden. © Kevin Frayer/ Getty ImagesNach der Einführungneuer Importbeschränkungen der USAauf chinesische Unternehmen hatChinamit scharfer Kritik reagiert. Die Vorwürfe entbehrten jeder Grundlage, teilte das chinesische Handelsministerium mit. Das Vorgehen sei demnach ein »typischer Fall wirtschaftlicher Nötigung«. China werde notwendige Maßnahmen ergreifen, um seine Unternehmen zu schützen. Das US-Heimatschutzministerium hatte die Firmen zuvor aufeine Sperrliste gesetzt. Ihre Waren gelten von Montag an grundsätzlich als mit Zwangsarbeit hergestellt und dürfen nicht in dieUSAeingeführt werden. Importeure können fallweise versuchen, das Gegenteil zu beweisen. Die Liste wurde im Juni 2022 auf Grundlage eines Ende 2021 verabschiedeten Gesetzes eingeführt. Sie wächst nun von 144 auf 187 Unternehmen. Betroffen sind unter anderemFirmen aus der Elektronik-, Pharma- und Baumwollbranche. Menschenrechtsverletzungen in XinjiangNach Darstellung der USA beziehen die Firmen Material ausXinjiangoder beteiligen sich dort an staatlichen Arbeitsprogrammen. Xinjiang ist eine autonome Region im Nordwesten Chinas. Dort leben viele Uiguren, eine überwiegend muslimische Minderheit. Internationale Menschenrechtsorganisationen werfen den chinesischen Behörden schon seit Jahrenmassive Menschenrechtsverletzungen an den Uigurenvor. China unterdrückt diese in Xinjiang laut Berichten von Amnesty International systematisch und zwingt sie zur Arbeit. Die chinesische Regierung weist die Vorwürfe zurück und gibt an, in der Region gebe es keine Zwangsarbeit. Das chinesische Handelsministeriumkritisierte auch den Zeitpunkt der US-Maßnahme. Erst einen Tag zuvor hatte Chinas Vize-Ministerpräsident He Lifeng in einem Videotelefonat mit US-Finanzminister Scott Bessent und dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer gesprochen. Bald soll ein zweites Treffen der Präsidenten Donald Trump und Xi Jinping stattfinden. Nach Angaben Trumps soll Xi im September ins Weiße Haus kommen.

Quelle: img.zeit.de

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