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In TV-Ansprache: Trump schürt vor seiner möglichen Pleite massiv Misstrauen an Wahlen in den USA

Wenige Monate vor den US-Zwischenwahlen sät Donald Trump erneut massive Zweifel an einem fairen Abstimmungsprozess. In einer seltenen Fernsehansprache erhebt er zudem schwere Vorwürfe gegen China und spricht von einem beispiellosen Datendiebstahl.

Von Marcel Görmann · · 3 min Lesezeit

In TV-Ansprache: Trump schürt vor seiner möglichen Pleite massiv Misstrauen an Wahlen in den USA

Zur besten abendlichen Sendezeit hat sich Donald Trump mit einer seltenen Rede an die amerikanische Nation gewandt. Nur wenige Monate vor den anstehenden Zwischenwahlen zum US-Kongress schürt er massives Misstrauen in den demokratischen Prozess. Laut Umfragen könnten diese Midterm Elections eine Pleite für Trumps Republikaner bringen. Jeder Bürger müsse sich darauf verlassen können, dass seine Stimme korrekt erfasst werde, forderte Trump. Ein absolut betrugssicheres System sei dafür unerlässlich. 📌 Zwischenwahlen in den USAZur Halbzeit:Die sogenannten Midterm Elections finden immer zwei Jahre nach Wahl eines US-Präsidenten statt. Der nächste Wahltermin ist der 3. November 2026. Stimmungstest:Diese Zwischenwahlen gelten als wichtigster Gradmesser, wie die Politik des US-Präsidenten im Volk bewertet wird. Neuwahlen:Komplett neu gewählt werden das ganze Repräsentantenhaus, ein Drittel der Senatoren sowie in vielen Staaten auch Gouverneure sowie auf lokaler Ebene zum Teil auch Bürgermeister. Regierungsmehrheit wackelt:Trump droht ein Verlust der Mehrheit im Kongress. Die US-Demokraten könnten beide Kammern gewinnen. Insbesondere auf eine Mehrheit im Repräsentantenhaus können sie hoffen. Drohender Stillstand:Für Trump würde dieses Szenario bedeuten, dass seine Macht in den verbleibenden zwei Jahren seiner Amtszeit stark eingeschränkt wäre. Die Demokraten könnten seine Gesetzesinitiativen im Kongress blockieren. Schwere Vorwürfe gegen PekingGenau an dieser Sicherheit lässt der Politiker jedoch kein gutes Haar. Mit drastischen Worten malte er ein düsteres Bild der aktuellen Lage. „Leider bleibt das System, das wir heute haben, katastrophal hinter diesem Standard zurück“, erklärte Trump in seiner Ansprache. Dabei nahm er nicht nur die heimischen Abläufe ins Visier, sondern richtete schwere Anschuldigungen gegen eine ausländische Macht. Ab dem Jahr 2020 habe China laut Trump massiv versucht, die amerikanischen Wahlen zu beeinflussen. Die asiatische Großmacht stecke hinter einer beispiellosen Aktion. Peking habe den „vermutlich größten Diebstahl von Wahldaten in der Geschichte“ begangen, behauptete der Politiker. „Dieser Datenverlust stellt einen beispiellosen Albtraum für die Wahlsicherheit dar“Trump will angebliche Beweise der Geheimdienste präsentierenNeben dem angeblichen Datenklau brachte er noch weitere Anschuldigungen vor. So sollen chinesische Akteure gezielt Journalisten für kritische Berichterstattung bezahlt haben. Um diese weitreichenden Behauptungen zu untermauern, verwies Trump auf Informationen der Geheimdienste. Genau diese brisanten Daten sollen noch am heutigen Tag der Öffentlichkeit präsentiert werden. Alter Groll über die Niederlage 2020Auch lange Zeit nach dem Wahlsieg des Demokraten Joe Biden im Jahr 2020 hat Trump seine damalige Niederlage nicht verdaut. Bis zum heutigen Tag verweigert er die offizielle Anerkennung des Ergebnisses. Stattdessen hält der 80-Jährige hartnäckig an der Erzählung fest, man habe ihn durch Betrug um seinen rechtmäßigen Triumph gebracht. Dass diese Behauptungen längst vielfach widerlegt sind, stört ihn dabei nicht. Immer wieder rückt er bestimmte Methoden der Stimmabgabe in ein schlechtes Licht. Besonders Briefwahlen und elektronische Wahlautomaten stehen im Zentrum seiner Vorwürfe. Zum Abschluss seiner Rede warnte er das Publikum eindringlich. Man dürfe nie wieder tatenlos bei einer „gestohlenen Wahl“ zusehen. Bleibt die Frage: Bereitet Trump für den Fall einer Niederlage bei den Zwischenwahlen nun schon etwas vor, um die Ergebnisse anzweifeln und die Legitimation der Wahlen in Frage stellen zu können?Dieser Artikel erschien zuerst unterIn TV-Ansprache: Trump schürt vor seiner möglichen Pleite massiv Misstrauen an Wahlen in den USAauf DerWesten. de.

Quelle: news38.de

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