Iran-Krieg aktuell: Nach Tod von US-Soldaten – USA starten neue Angriffe
Wichtige UpdatesUSA starten neue Angriffe gegen IranWeiterer US-Soldat getötet - bei kontrollierter Drohnen-SprengungUSA kündigen nach Tod von Soldaten Vergeltungsschläge anKuwait verurteilt iranische. . .

Wichtige UpdatesUSA starten neue Angriffe gegen IranWeiterer US-Soldat getötet - bei kontrollierter Drohnen-SprengungUSA kündigen nach Tod von Soldaten Vergeltungsschläge anKuwait verurteilt iranische Angriffe - Schaden an ÖlanlageDaniel WeidmannUSA starten neue Angriffe gegen IranDas US-Militär hat eine neue Angriffswelle gegen den Iran gestartet. Die um 16. 00 Uhr US-Ostküstenzeit (22. 00 Uhr deutscher Zeit) begonnen Angriffe zielten darauf ab, die militärischen Mittel des Irans, um Handelsschiffe in der Straße von Hormus attackieren zu können, zu schwächen, teilte das für die Region zuständige US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Zu den genauen Zielen der neuen Angriffe wurden keine Angaben gemacht. Paulina CwiartkaNach Tod von US-Soldaten: Trump droht Iran mit RacheVor dem Hintergrund der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump dem Iran mit besonders harter Vergeltung gedroht. „Jedes Mal, wenn der Iran einen amerikanischen Soldaten tötet, wird er diesen Tod um ein Vielfaches bezahlen!", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Er habe unter anderem US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Dan Caine entsprechend angewiesen – was genau das US-Militär auf Trumps Anordnung hin tun soll, ließ der Präsident offen. Am Wochenende hatte das US-Militär erstmals seit den Anfangstagen des Iran-Kriegs wieder den Tod von drei weiteren US-Soldaten nach iranischem Beschuss verkündet. Zwei von ihnen waren demnach am Freitag bei einem Einsatz in Jordanien ums Leben gekommen, als sich US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe verteidigten. Ein Dritter sei bei einer „kontrollierten“ Sprengung nicht detonierter Kampfmittel aus einer abgeschossenen iranischen Einwegdrohne ums Leben gekommen. Die offiziell bekannte Zahl der im Iran-Krieg gefallenen Militärs steigt damit auf 17. Daniel WeidmannIrab erhält Vorschläge von VermittlernDer Iran hat angesichts der neuen militärischen Eskalation mit den USA eigenen Angaben zufolge Vorschläge von Vermittlern für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen erhalten. Außenamtssprecher Ismail Baghai bestätigte eine entsprechende Frage in Teheran, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. Der Iran werde sich jedoch weiter entschlossen verteidigen, sagte der Sprecher. "Ich betone erneut, dass der diplomatische Apparat seine Aufgaben gemeinsam und im Einklang mit den Verteidigern des Vaterlandes in den Streitkräften weiterverfolgt. Die über Vermittler vorgebrachten Vorschläge wurden uns mitgeteilt und sind bei uns eingegangen", sagte Baghai. Tobias KöberleinUSA laut Rubio weiter für Gespräche mit Iran offenDie USA sind trotz neuer Angriffe gegen den Iran laut Außenminister Marco Rubio weiter zu Gesprächen mit Teheran bereit. "Wir sind stets offen für Diplomatie", sagte er am Sonntagabend (Ortszeit) vor seinem Abflug zum Außenministertreffen der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean. Es müsse aber eine Vereinbarung sein, die Teheran auch bereit sei, einzuhalten. "Wir haben es mehrfach mit dem Iran versucht und werden es auch weiterhin versuchen. Sollte sich diese Tür öffnen, würden wir das begrüßen", ergänzte Rubio. Tobias KöberleinVermittler machen Vorschläge für Verhandlungen mit USADer Iran hat angesichts der neuen militärischen Eskalation mit den USA eigenen Angaben zufolge Vorschläge von Vermittlern für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen erhalten. Außenamtssprecher Ismail Baghai bestätigte eine entsprechende Frage in Teheran, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. Der Iran werde sich jedoch weiter entschlossen verteidigen, sagte der Sprecher. "Ich betone erneut, dass der diplomatische Apparat seine Aufgaben gemeinsam und im Einklang mit den Verteidigern des Vaterlandes in den Streitkräften weiterverfolgt. Die über Vermittler vorgebrachten Vorschläge wurden uns mitgeteilt und sind bei uns eingegangen", sagte Baghai. Maria KurthSirenen heulen erneut in BahrainIm Golfstaat Bahrain haben am Morgen erneut die Sirenen geheult. Die Einwohner seien aufgerufen, ruhig zu bleiben und sich an einen sicheren Ort zu begeben, teilte das Innenministerium in Manama auf der Plattform X mit. Die USA attackieren seit Tagen wieder Ziele im Iran, während Teheran Vergeltungsangriffe auf Länder mit US-Militärbasen in der Region durchführt. Bahrain ist ein Verbündeter der USA in der Region. Die US-Botschaft in Manama hatte in der Nacht mitgeteilt, ihr lägen Informationen vor, die darauf hindeuteten, dass der Iran nicht näher bezeichnete Orte im Zentrum von Bahrains Hauptstadt angreifen könnte. Die Botschaft forderte alle US-Bürger nachdrücklich auf, wachsam zu bleiben und den Anweisungen der örtlichen Behörden zu folgen. Maria KurthStaatsmedien: Iranische Revolutionsgarden stoppen zwei Schiffe in der Straße von HormusDie iranischen Revolutionsgarden haben laut Staatsmedien zwei Öltanker im Bereich der Straße von Hormus gestoppt. Die beiden Schiffe hätten versucht, auf „nicht genehmigte“ Weise über die Südroute in die Meerenge einzufahren beziehungsweise diese zu verlassen, erklärten die Revolutionsgarden am Montag laut der Nachrichtenagentur Tasnim. Die Schiffe seien „explodiert“. Zudem erklärten die Revolutionsgarden laut dem staatlichen Rundfunk, sie hätten in Akaba in Jordanien stationierte US-Militärflugzeuge mit ballistischen Raketen angegriffen. Einigen von ihnen hätten sie „schwere Schäden“ zugefügt. Desweiteren griffen sie laut staatlichen Medien „das feindliche Kommandozentrum für Spezialeinsätze in der Region Al-Tanf in Syrien“ an. Es handele sich um einen Vergeltungsangriff nach der Tötung von iranischen Soldaten in Iranschahr im Südosten der Islamischen Republik, erklärte die Nachrichtenagentur Irna im Onlinedienst Telegram. Die Nachrichtenagentur Tasnim hatte zuvor die Beisetzung dreier Soldaten gemeldet, die bei einem US-Angriff auf eine Kaserne in Iranschahr getötet worden seien. Maria KurthTrump: Haben Iran wieder hart getroffenUS-Präsident Donald Trump hat die jüngsten Angriffe des amerikanischen Militärs auf Ziele im Iran mit dem Tod mehrerer US-Soldaten in der Region begründet. "Diese großartigen Menschen, diese großartigen Patrioten, waren da draußen im Einsatz, damit der Iran keine Atomwaffen bekommen kann", sagte Trump nach seiner Rückkehr vom WM-Endspiel vor Reportern. Die Angriffe auf den Iran seien "zu Ehren" der Soldaten erfolgt. "Wir haben sie (die Iraner) heute Nacht wieder sehr hart getroffen", sagte Trump weiter. Der Iran habe im Krieg sehr schwere Verluste erlitten, erklärte der US-Präsident. "Militärisch haben sie fast alles verloren", behauptete er. "Sie haben nur noch sehr wenig übrig. Sie haben noch ein paar Raketen. Sie haben noch ein paar Drohnen. " Zudem kontrollierten die USA die Straße von Hormus, behauptete Trump weiter. "Wir kontrollieren die Meerenge; sie kontrollieren gar nichts. Mal sehen, was passiert", so der Präsident. Der Iran stellt den Sachverhalt indes anders dar. Teheran pocht darauf, dass das Mitte Juni vereinbarte Rahmenabkommen besage, dass die alleinige Verantwortung für die Verwaltung der wichtigen Meerenge dem Iran obliege. Maria KurthUS-Außenminister Rubio: Andere Länder müssen mehr für Schutz der Straße von Hormus tunUS-Außenminister Marco Rubio hat mit Blick auf den Konflikt um die Straße von Hormus andere Länder zu mehr Druck auf den Iran aufgefordert. Die Vereinigten Staaten würden „weiterhin tun, was nötig ist, um die weltweite Schifffahrt zu schützen“, sagte Rubio am Sonntag (Ortszeit). Andere Staaten müssten jedoch „durch Ausrüstung oder Finanzmittel“ ihren Beitrag dazu leisten. „Zumindest einige Leute im Iran“ wollten die wirtschaftlich bedeutende Meerenge kontrollieren und somit als „Druckmittel gegenüber der Welt“ einsetzen, sagte Rubio. Er äußerte sich vor einer Reise auf die Philippinen, wo er an einem Treffen der Außenminister der südostasiatischen Asean-Staaten teilnehmen wollte. Die Führung in Teheran hält die für die internationale Schifffahrt äußerst wichtige Meerenge wegen des Iran-Kriegs de facto geschlossen. Immer wieder wurden dort Schiffe angegriffen. Oskar SchulzStraße von Hormus: Schiff nahe dem Oman in BrandIn der Straße von Hormus steht nach Informationen der britischen Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) ein Schiff in Flammen. Der Vorfall habe sich acht Seemeilen (knapp 15 Kilometer) nordwestlich des omanischen Ortes Kumzar ereignet, teilte UKMTO weiter mit. Die Brandursache sei zunächst noch unklar. Schiffen werde empfohlen, die Region mit Vorsicht zu durchfahren, während die Behörde den Vorfall untersuche. Oskar SchulzBerichte über neue Explosionen im IranNach Beginn der erneuten Angriffswelle des US-Militärs auf Ziele im Iran melden örtliche Medien in der Nacht Explosionen in mehreren Gebieten des Landes. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim wurden Explosionen aus der Stadt Tabris im Norden des Landes, der Hafenstadt Tschahbahar am Golf vom Oman, aus Konarak in der südöstlichen Provinz Sistan-Belutschistan, der Hafenstadt Mahschahr in der Provinz Chusestan sowie der Hafenstadt Bandar Imam Chomeini am Persischen Golf gemeldet. Oskar SchulzNeunte Nacht in Folge: US-Angriffe gegen Iran gehen weiterDas US-Militär hat nach eigenen Angaben die neunte Nacht in Folge Ziele im Iran attackiert. Die Angriffe seien um 19. 00 Uhr US-Ostküstenzeit (2. 30 Uhr Ortszeit im Iran) aufgenommen worden, teilte das für die Region zuständige Kommando Centcom auf X mit. Ziel sei es, die militärischen Fähigkeiten weiter zu schwächen, die der Iran für Angriffe auf Handelsschiffe und zivile Seeleute in der Straße von Hormus einsetze. Julia LehmannWeiterer US-Soldat getötet - bei kontrollierter Drohnen-SprengungBei einer kontrollierten Sprengung von Resten einer iranischen Drohne im Norden des Irak ist ein US-Soldat getötet worden. Das US-Regionalkommando Centcom erklärte am Sonntag, der Soldat sei bei der Sprengung von nicht detonierten Waffen einer abgeschossenen iranischen Drohne ums Leben gekommen. Ein zweiter US-Soldat sei bei dem Vorfall, der sich bereits am Samstag ereignete, verletzt worden. Damit stieg die Zahl der bestätigten Todesfälle in den Reihen der US-Armee seit dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar auf 17. Erst am Freitag waren bei iranischen Angriffen auf Ziele in Jordanien zwei US-Soldaten getötet worden. Ein dritter Militärangehöriger wurde zunächst vermisst. Am Sonntag erklärten die US-Streitkräfte, vor Ort seien sterbliche Überreste gefunden worden. Diese sollten nun identifiziert werden. Julia LehmannNetanjahu attackiert New Yorks Bürgermeister scharfIsraels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani nach dessen Festnahme-Drohung mit scharfen Worten attackiert. Mamdani wolle die „öffentliche Aufmerksamkeit von seinen eigenen Fehltritten“ ablenken, erklärte Netanjahus Büro am Sonntag im Onlinedienst X. Der Bürgermeister solle sich besser „darauf konzentrieren, den Schaden zu beheben, den seine Politik New York zugefügt hat“. Mamdani hatte am Samstag angekündigt, er wolle Möglichkeiten zur Festnahme Netanjahus bei der UN-Generaldebatte im September prüfen. Er sei der Meinung, dass Netanjahu „nach Den Haag gehört“, sagte der New Yorker Bürgermeister der „New York Times“. Der Vertreter des linken Flügels der US-Demokraten bezeichnete Netanjahu als „Kriegsverbrecher“. Er sei sich jedoch nicht sicher, ob er die Befugnis habe, die New Yorker Polizei anzuweisen, einen ausländischen Regierungschef festzunehmen. Die Generaldebatte der UN-Vollversammlung findet im September im UN-Hauptquartier in New York statt. Mehr ladenTickarooLive Blog Software