Iran-Krieg aktuell | Trump: Israel würde ohne die USA nicht überleben
Newsblog zum Krieg in NahostTrump: Dieses Land würde ohne die USA nicht überlebenAktualisiert am 28. 07. 2026 - 13:05 UhrLesedauer: 35 Min. Trump stellt die Verhältnisse vor Netanjahus Besuch in Washington klar. . . .

Newsblog zum Krieg in NahostTrump: Dieses Land würde ohne die USA nicht überlebenAktualisiert am 28. 07. 2026 - 13:05 UhrLesedauer: 35 Min. Trump stellt die Verhältnisse vor Netanjahus Besuch in Washington klar. Die Unterstützung in der US-Bevölkerung für den Krieg sinkt. Alle Entwicklungen im Newsblog. Dienstag, 28. JuliTrump: Ohne uns würde Israel nicht überlebenVor dem Besuch der israelischen MinisterpräsidentenBenjamin Netanjahustellt US-PräsidentDonald Trumpdie Verhältnisse zwischen den beiden Staatschefs noch einmal unmissverständlich klar. Am Montagabend sprach der 80-Jährige an Bord der Air Force One mit Reportern, als er die Frage in den Raum stellte: "Wissen Sie, wer ohne uns nicht überleben würde? Israel". Vorangegangen war ein Disput zwischen den beiden Staatschefs, bei dem es um den potenziellen Verkauf von F-35-Kampfjets an dieTürkeiging. Netanjahu, der bereits seit Längerem innenpolitisch enorm unter Druck steht, stellt derzeit im israelischen Wahlkampf vermehrt die Türkei als eines der größten Sicherheitsrisiken fürIsraeldar. Erdoğan wiederum scheut vor Kritik an Israels Ministerpräsident nicht zurück: Im Zuge des Gazakriegs und der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern verglich er Netanjahu wiederholt mit Hitler. Netanjahu hatte daher versucht, Trump davon abzubringen, der Türkei – die als Nato-Mitglied ein Verbündeter derUSAist – die Kampfjets zu verkaufen. Trump machte daraufhin deutlich: "Niemand sagt mir, was wir verkaufen sollen. " Auch nicht Benjamin Netanjahu. Weitere Hinrichtungen nach Protesten im IranImIransind im Zuge einer Hinrichtungswelle abermals zwei Männer im Zusammenhang mit den Protesten Anfang des Jahres exekutiert worden. Den Männern sei zur Last gelegt worden, bei den Massenprotesten an der Ermordung von Polizeibeamten in der Stadt Isfahan beteiligt gewesen zu sein, berichtete die mit der Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan. Die iranische Justiz hat bis heute mindestens 27 Männer im Kontext der Proteste und Unruhen hingerichtet. Die Demonstrationen im Winter waren Ende Dezember angesichts derWirtschaftskriseim Land ausgebrochen und entwickelten sich rasch zu Massenprotesten gegen die autoritäre Führung. Der Staat ließ sie gewaltsam niederschlagen. Tausende Demonstranten wurden dabei getötet. Insider: Oman unterbreitet Iran Vorschlag für HormusDer Oman hat dem Iran einem Insider zufolge einen Vorschlag für einen gemeinsamen regionalen Mechanismus zur Verwaltung derStraße von Hormusunterbreitet. Der Vorstoß basiere auf einem Modell, bei dem Nutzer der Meerenge freiwillig Gebühren entrichteten, ähnlich wie bei der Straße von Malakka in Südostasien. Der Vorschlag werde von Staaten der Nahost-Region unterstützt, fügt der Insider hinzu. USA bestätigen neue Gespräche zwischen Israel und dem LibanonDie USA haben eine neue Gesprächsrunde zwischen Israel und demLibanonvom 4. bis 6. August inRombestätigt. Technische Arbeitsgruppen sollten dort die vollständige Umsetzung des im Juni geschlossenen Rahmenabkommens voranbringen, sagte ein Vertreter des US-Außenministeriums am Montag unter der Bedingung der Anonymität. Bei den Gesprächen soll es demnach unter anderem um die Ausweitung sogenannter Pilotzonen im Süden des Libanons gehen. Pilotzonen sind Gebiete, aus denen sich die israelische Armee zurückzieht – und in denen die libanesische Armee die Verantwortung für die Sicherheit übernimmt. Gegenstand der Gespräche sollen auch die Klärung offener Grenzfragen sowie die Ausarbeitung eines umfassenden Friedens- und Sicherheitsabkommens sein. Die Erfahrungen aus den ersten Pilotzonen sollten genutzt werden, um das Modell schrittweise auf weitere Gebiete auszudehnen, sagte der US-Vertreter. Das im Juni unter Vermittlung der USA vereinbarte Rahmenabkommen sieht vor, dass sich die israelische Armee schrittweise aus dem Süden des Libanons zurückzieht. Die libanesischen Streitkräfte sollen die Kontrolle über geräumte Gebiete übernehmen und dort die vom Iran unterstützte Hisbollah entwaffnen. Die libanesische Armee hatte am Sonntag die fortgesetzten israelischen Militäreinsätze im Süden des Landes kritisiert. Diese behindern nach Darstellung der Streitkräfte die geplante Stationierung ihrer Soldaten in den Pilotzonen. Trotz einer Abschwächung der Kämpfe führt Israel weiterhin vereinzelte Angriffe im Süden des Libanons aus. Neue Umfrage zum Iran-Krieg kommt für Trump zur UnzeitDie Unterstützung der US-Bevölkerung für den Iran-Krieg ist einer Umfrage zufolge auf den niedrigsten Stand seit Beginn des Konflikts vor fünf Monaten gefallen. Noch ein Drittel der US-Bürger befürworte den Militäreinsatz, wie aus einer am Montag veröffentlichten Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters und des Instituts Ipsos hervorging. Zudem seien 69 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Präsident Donald Trump die Ziele der Intervention nicht klar dargelegt habe. Die allgemeine Zustimmung für Trump stieg in derUmfragevom Wochenende jedoch leicht um drei Punkte auf 37 Prozent. Das US-Präsidialamt maß der Erhebung keine Bedeutung bei. Trump werde seine Entscheidungen nicht von schwankenden Umfragewerten abhängig machen, teilte Sprecherin Olivia Wales mit. Wichtigstes Ziel bleibe es, den Iran an der Entwicklung einer Atomwaffe zu hindern. Der Krieg hatte am 28. Februar mit gemeinsamen Angriffen der USA und Israels auf den Iran begonnen. Seitdem verharrt der Rückhalt in der US-Bevölkerung bei unter 40 Prozent. Die neue Umfrage kommt für Trump zur Unzeit, da die unpopuläre Außenpolitik belastet Trump und seine Republikaner im Vorfeld der Kongresswahlen im November. Bei denMidterms 2026müssen sie ihre knappen Mehrheiten in beiden Kammern verteidigen, was für Trump eine große Bedeutunghaben könnte. Loading. . . Loading. . . Loading. . . Montag, 27. JuliTrump: Gute Gespräche mit dem IranUS-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben die jüngsten Angriffe im Iran vorerst gestoppt, um laufenden Verhandlungen eine weitere Chance zu geben. "Wir sind in sehr tiefgehenden Verhandlungen mit dem Iran", sagte Trump der Webseite "Axios". Zugleich drohte er mit neuen Attacken für den Fall, dass die Gespräche ergebnislos bleiben: "Wir werden wieder sehr starke militärische Gewalt anwenden. "Er räume den Verhandlungen "nicht viel Zeit" ein, zum Erfolg zu kommen, sagte Trump "Axios". Bei den Gesprächen geht es um eine Öffnung der Straße von Hormus sowie eine Wiederaufnahme der Verhandlungen zum iranischen Atomprogramm. Laut Trump traf er die Entscheidung, die Angriffe zu pausieren, am Freitag auf Anraten der Vermittlerländer. Als Vermittler treten unter anderem Katar undPakistanauf.