Iran-Krieg aktuell: USA schwören Rache – der Ajatollah ebenfalls
Wichtige UpdatesUSA kündigen nach Tod von Soldaten Vergeltungsschläge anKuwait verurteilt iranische Angriffe - Schaden an ÖlanlageLibanons Präsident reist für Trump-Treffen nach WashingtonRevolutionsgarden. . .

Wichtige UpdatesUSA kündigen nach Tod von Soldaten Vergeltungsschläge anKuwait verurteilt iranische Angriffe - Schaden an ÖlanlageLibanons Präsident reist für Trump-Treffen nach WashingtonRevolutionsgarden rufen Jordanier zum Kampf gegen USA aufPhilipp LutherAjatollah schwört RacheIrans oberster Führer Ajatollah Modschtaba Chamenei hat mit Rache gedroht. Chamenei, der sich bisher noch nie öffentlich gezeigt hat, ließ in einer Erklärung verbreiten: "Da der amerikanische Feind nun auf Kriegstreiberei, die Übernahme noch schwererer Kosten und eine noch größere Schande aus ist, soll er wissen, dass das geliebte iranische Volk und die Widerstandsfront unvergessliche Lektionen für ihn bereithalten", hieß es. Philipp LutherIranische Armee meldet Angriffe auf zwei US-Militärstützpunkte in KuwaitDie iranische Armee hat nach eigenen Angaben zwei US-Militärstützpunkte in Kuwait mit Drohnen angegriffen. Dies sei eine Reaktion auf die US-Attacken auf Ziele in der Islamischen Republik, erklärten die Streitkräfte am Sonntag laut dem staatlichen Rundfunk. Demnach griffen sie ein Munitionslager der US-Armee im Wüstenlager Udairi und Radarsysteme auf dem Luftwaffenstützpunkt Ali al-Salem an. Philipp LutherUS-Angriff nahe iranischer Insel GheschmIm Zuge der neuen Luftangriffe des US-Militärs im Iran werden dort Raketenschläge nahe der Insel Gheschm im Persischen Golf gemeldet. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete am frühen Morgen Ortszeit von mindestens sechs Raketen, die in Gebieten am Rande der Insel eingeschlagen seien. Nähere Einzelheiten gab es demnach zunächst nicht. Philipp LutherUSA kündigen nach Tod von Soldaten Vergeltungsschläge anDas US-Militär hat nach dem Tod von zwei seiner Soldaten Vergeltungsschläge gegen die iranischen Revolutionsgarden angekündigt. Um 18 Uhr US-Ostküstenzeit (1. 30 Uhr Ortszeit im Iran) habe man neue Luftangriffe auf den Iran begonnen, teilte das zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Ziel sei es, die Fähigkeit des Irans, die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus zu bedrohen, weiter zu schwächen. Zudem zielten die Angriffe darauf ab, die Revolutionsgarden, die in der vergangenen Nacht Angriffe auf amerikanische Soldaten in Jordanien verübt hätten, "schnell zu bestrafen". Philipp LutherUS-Militär: Zwei weitere US-Soldaten im Iran-Krieg getötetErstmals seit der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg sind nach Angaben des US-Militärs zwei US-Soldaten getötet worden. Sie seien am Freitag bei einem Einsatz in Jordanien ums Leben gekommen, als sich US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe verteidigten, teilte das zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Das Nachrichtenportal Axios berichtet, die Soldaten seien bei einem Raketenangriff der Iraner auf die Muwaffaq Salti Air Base ums Leben gekommen. Dort sind US-Truppen und Kampfflugzeuge stationiert. Louisa ThönigKuwait verurteilt iranische Angriffe - Schaden an ÖlanlageDer mit den USA verbündete Golfstaat Kuwait hat den jüngsten Beschuss aus dem Iran auf sein Staatsgebiet scharf verurteilt. "Die wiederholten Angriffe auf lebenswichtige Einrichtungen offenbaren eine systematische und aggressive Vorgehensweise, die auf zivile Infrastruktur abzielt und das Leben sowie die Sicherheit der Bevölkerung gefährdet", hieß es in einer Mitteilung des Außenministeriums. Kuwaits Staatsagentur Kuna meldete iranische Angriffe auf einen "bedeutenden" Standort des Ölsektors. Dabei sei erheblicher Sachschaden entstanden und mehrere Menschen verletzt worden, hieß es weiter unter Berufung auf den Ölkonzern Kuwait Petroleum Corporation. Der Konzern sprach demnach von wiederholten, "abscheulichen" Angriffen aus dem Iran. Die Verletzten seien behandelt und der Standort evakuiert worden. Nähere Details wurden zunächst nicht bekannt. Louisa ThönigBerichte: Streit über weitere US-Tankflugzeuge in Israel abgewendetDer Streit über die Stationierung weiterer US-Tankflugzeuge auf dem israelischen Großflughafen Ben Gurion bei Tel Aviv ist Berichten zufolge beigelegt. Israelischen Medien meldeten unter Berufung auf die Armee, dass die zusätzlichen US-Flugzeuge nicht auf dem internationalen Flughafen, sondern auf Stützpunkten der israelischen Luftwaffe stationiert werden sollen. Zuvor hatten bereits in Israel stationierte US-Tankflugzeuge für Engpässe auf dem Flughafen Ben Gurion gesorgt. Nach Angaben der "Jerusalem Post" kann der Flughafen nur noch ein Drittel seiner Kapazität für den zivilen Flugverkehr nutzen. Die israelische Flughafenbehörde hatte deshalb gewarnt, dass im Fall weiterer Stationierungen bis zu 50. 000 Flugtickets in der Hauptreisezeit im Sommer storniert werden könnten. Verkehrsministerin Miri Regev wies daraufhin die Flughafenbehörde an, keine Landungen von Tankflugzeugen über die vereinbarte Anzahl hinaus zuzulassen. Das US-Nachrichtenportal "Axios" hatte am Freitag berichtet, die US-Regierung habe Israel mitgeteilt, dass sie im Vorfeld einer möglichen Ausweitung ihres Militäreinsatzes gegen den Iran Dutzende weiterer Tankflugzeuge entsenden werde. Israelische Regierungsvertreter erklärten demnach, das US-Militär ziehe es vor, die Tankflugzeuge auf dem Flughafen Ben Gurion zu stationieren, da andere Luftwaffenstützpunkte in der Region stärker der Gefahr iranischer Angriffe ausgesetzt und für US-Flugzeuge weniger sicher seien. Louisa ThönigUS-Verbündeter Kuwait meldet Angriff auf ElektrizitätswerkNach iranischen Angriffen auf mit den USA verbündete Golfstaaten hat Kuwait einen Schaden an einer Anlage zur Stromerzeugung und Meerwasserentsalzung gemeldet. Diese sei Ziel eines feindlichen Angriffs geworden, teilte das Ministerium für Elektrizität mit. In einem Teil der Einrichtung sei ein Feuer ausgebrochen, mehrere Generatoren seien daher vorsorglich abgeschaltet worden. Es handele sich bereits um das zweite Werk dieser Art, das binnen zwei Tagen in Kuwait attackiert worden sei. Das Ministerium rief die Bevölkerung dazu auf, in dieser "außergewöhnlichen Phase" sparsam mit Strom umzugehen. Die Angriffe fallen mitten in den Sommer, wenn Klimaanlagen in Kuwait unverzichtbar sind. Zuvor hatte die kuwaitische Armee gemeldet, mehrere aus dem Iran kommende Raketen und Drohnen abgefangen zu haben. Louisa ThönigLibanons Präsident reist für Trump-Treffen nach WashingtonVor dem Hintergrund der jüngsten Gespräche mit Israel reist der libanesische Präsident Joseph Aoun auf Einladung von US-Präsident Donald Trump nach Washington. Aoun und seine Frau hätten Beirut am Morgen verlassen, teilte das libanesische Präsidialamt auf der Plattform X mit. Geplant sind demnach ein Gipfeltreffen im Weißen Haus sowie Beratungen mit verschiedenen US-Beamten. Als Themen nannte Aouns Büro die Lage im Libanon, Wege zur Festigung der Waffenruhe sowie die Sicherheit und Stabilität vor allem im Süden des Landes und den Rückzug Israels von libanesischem Gebiet. Ein Termin für das Treffen mit Trump wurde in der Mitteilung nicht genannt. Als das Treffen Anfang des Monats angekündigt wurde, war aber die Rede vom kommenden Dienstag (21. Juli). Konkret geht es derzeit um den Abzug israelischer Truppen aus zwei Gebieten im Südlibanon. Dort soll die reguläre libanesische Armee die Kontrolle übernehmen. Nach Gesprächen in der italienischen Hauptstadt Rom hieß es am Mittwoch aus libanesischen Regierungskreisen, es habe "sichtbare Fortschritte" gegeben. Louisa ThönigRevolutionsgarden rufen Jordanier zum Kampf gegen USA aufDie iranischen Revolutionsgarden haben die Bewohner im mehrheitlich muslimischen Jordanien zum Kampf gegen die USA aufgefordert. "Eure religiöse und menschliche Pflicht besteht darin, sie mit allen Mitteln außer Gefecht zu setzen und das heilige Land Jordanien von den Mördern unterdrückter Muslime zu säubern", hieß es in einer von iranischen Medien verbreiteten Erklärung der mächtigen Militärorganisation. Die Revolutionsgarden reklamierten unterdessen Raketenangriffe auf einen von den USA genutzten Luftwaffenstützpunkt in Jordanien. Dabei sei unter anderem auf Schutzbunker für US-Kampfflugzeuge gezielt worden. Unverifizierte Videos in den sozialen Medien, die auch Militärexperten verbreiteten, zeigten mutmaßliche Einschläge iranischer ballistischer Raketen in Jordanien. Das Königreich Jordanien ist ein Verbündeter der USA. Amman unterhält Beziehungen zum Iran, betrachtet dessen Einfluss in der Region aber mit Sorge. Durch seine geografische Lage geriet das Land schon mehrfach in die Schusslinie, auch im Konflikt zwischen dem Iran und Israel. Louisa ThönigIran greift erneut mehrere Golfstaaten an - Kraftwerk in Kuwait getroffenDer Iran hat am Samstag erneut mehrere Golfstaaten angegriffen. Bahrain erklärte, eine weitere iranische Angriffswelle abgewehrt zu haben. Kuwait meldete den Treffer auf ein zweites Kraftwerk mit angeschlossener Meerwasserentsalzungsanlage. Nach Angaben der iranischen Armee griffen Drohnen den von den USA genutzten Luftwaffenstützpunkt Issa im Süden Bahrains an. Ziel seien Flugzeugunterstände, Abstellflächen und Treibstofflager des US-Militärs sowie mehrere Verbindungsbrücken gewesen. Der Stützpunkt sei „eines der wichtigsten operativen und logistischen Zentren“ der USA in der Region. Das bahrainische Innenministerium erklärte, wegen der neuen Angriffe seien Luftschutzsirenen ausgelöst worden. Angaben zu Schäden oder Verletzten lagen zunächst nicht vor. In Kuwait verursachte der Angriff auf die zweite Anlage nach Angaben des Strom- und Wasserministeriums einen Brand in einem Bestandteil des Kraftwerks. Mehrere Produktionseinheiten seien daraufhin außer Betrieb genommen worden. Zudem seien vorsorgliche Maßnahmen eingeleitet worden. Louisa ThönigIran: 10. 000 Einwohner nach US-Angriff ohne WasserNach den US-Angriffen im Süden des Irans ist staatlichen Angaben zufolge die Trinkwasserversorgung für mindestens 10. 000 Menschen unterbrochen. Hintergrund sei die Bombardierung einer Meerwasserentsalzungsanlage in der Küstenregion Dschask, berichtete der Pressedienst der Regierung unter Berufung auf die Wasserwerke der Provinz Hormusgan. Betroffen sind demnach 20 Dörfer an der Küste. Das US-Militär greift nach eigenen Angaben Ziele im Süden Irans an, um dessen Fähigkeit zum Beschuss der Straße von Hormus zu schwächen. Bewohner und iranische Journalisten berichten in den sozialen Medien jedoch auch von Angriffen auf zivile Einrichtungen, darunter Brücken, Straßen und kritische Infrastruktur. Angesichts von Temperaturen weit über 40 Grad sind Attacken auf die Wasserversorgung für die Bevölkerung besonders gravierend. Der als Vahid bekannte Netzjournalist berichtete auf Telegram über massive Angriffe in der Hafenstadt Bandar Abbas, die seit Tagen bombardiert wird. "Gerade war eine schlimme Explosion zu hören, sodass die Fenster gewackelt haben. Die ganze Zeit ist das Geräusch von Kampfflugzeugen am Himmel zu hören", zitierte der in den USA ansässige Journalist einen Bewohner. Louisa ThönigIran meldet drei Tote bei US-AngriffenBei den neuen US-Angriffen auf den Iran sind nach Angaben staatlicher Medien im Süden des Landes drei Menschen getötet worden. Zudem seien in der Provinz Hormosgan acht Menschen verletzt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Irna am Samstagmorgen. Louisa ThönigKuwait meldet Beschuss - Alarm auch in BahrainDie Golfstaaten Kuwait und Bahrain sind nach Beginn erneuter US-Angriffe im Iran wieder unter Beschuss geraten. Die kuwaitische Luftabwehr sei gegen iranische Drohnenangriffe im Einsatz, teilte das Militär des US-Verbündeten in der Nacht auf der Plattform X mit. Details gab es zunächst nicht. Auch in Bahrain heulten in der Nacht die Sirenen, wie das Innenministerium mitteilte. Die Bevölkerung sei aufgerufen worden, Ruhe zu bewahren und sich zum nächstgelegenen sicheren Ort zu begeben, hieß es. Die beiden Golfstaaten wie auch andere mit den USA verbündete Länder der Region werden nach US-Angriffen gegen den Iran immer wieder Ziel iranischer Vergeltungsangriffe. Das US-Militär unterhält dort eigene Militärstützpunkte. Das US-Militär attackiert nach eigenen Angaben die siebte Nacht in Folge Ziele im Iran. Ziel sei es, die militärischen Fähigkeiten des Irans weiter zu schwächen, teilte das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom auf X mit. Mehr ladenTickarooLive Blog Software