Iran-Krieg News: „Überraschungsangriff“ auf US-Militär – USA attackieren Irak
Wichtige UpdatesUSA melden iranischen "Überraschungsangriff"Trump: Angriffspause im Iran für VerhandlungenPakistan sieht Indizien für US-Bodenoffensive im IranIranische Medien melden explodierten Öltanker in. . .

Wichtige UpdatesUSA melden iranischen "Überraschungsangriff"Trump: Angriffspause im Iran für VerhandlungenPakistan sieht Indizien für US-Bodenoffensive im IranIranische Medien melden explodierten Öltanker in der Straße von HormusPatricia von ThienUS-Militär greift "Terroristen" im Irak anDerweil griffen die US-Streitkräfte nach eigenen Angaben gemeinsam mit dem Verbündeten Saudi-Arabien im Irak "Terroristen" an, die dem Iran nahestünden. Amerikanische und saudi-arabische Kampfflugzeuge hätten mehrere Logistik- und Waffenlager der nicht näher genannten Gruppierung im Osten des Iraks angegriffen, teilte Centcom mit. Dies sei eine Reaktion auf angeblich mehr als 30, von den iranischen Revolutionsgarden angeordnete Drohnenangriffe in den vergangenen 72 Stunden gewesen, hieß es zur Begründung. Patricia von ThienUSA melden iranischen "Überraschungsangriff"Das US-Militär hat nach eigenen Angaben einen iranischen Angriff mit mehreren ballistischen Raketen auf US-Truppen im Nahen Osten abgewehrt. Der versuchte „Überraschungsangriff auf im Nahen Osten stationierte US-Streitkräfte“ sei abgewehrt worden, erklärte das zuständige Regionalkommando Centcom. Welches Ziel der Angriff hatte, wurde nicht genannt. Nach Informationen des US-Nachrichtenportals „Axios" flogen die Raketen in Richtung eines US-Stützpunktes in Jordanien. Laut Centcom feuerten die iranischen Revolutionsgarden die Raketen am Dienstag trotz der vorerst eingestellten US-Angriffe ab. US-Präsident Donald Trump hatte die Angriffe im Iran nach eigenen Angaben gestoppt, um laufenden Verhandlungen mit Teheran eine weitere Chance zu geben. „Wir sind in sehr tiefgehenden Verhandlungen mit dem Iran", sagte er „Axios". Zuvor hatte das US-Militär fast zwei Wochen lang jede Nacht Ziele im Iran angegriffen. Grund für den plötzlichen Angriffsstopp könnte aber auch etwas anderes sein: Nach Informationen des Fernsehsenders CNN hatten sich US-Vizepräsident JD Vance und Generalstabschef Dan Caine besorgt über eine Eskalation des Konflikts gezeigt. Unter anderem habe Caine auf schwindende Munitionsreserven der USA hingewiesen, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Der „New York Times" zufolge geht es dabei vor allem um Luftabwehr-Munition wie Patriot-Raketen. Maria KurthNetanjahu lobt „exzellentes“ Treffen mit Trump im Weißen HausNach deutlichen Meinungsverschiedenheiten in den vergangenen Monaten hat Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu ein „exzellentes“ Treffen mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus gelobt. „Es war eines der besten Gespräche, die ich je mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten hatte, unserem Freund Donald Trump“, erklärte Netanjahu nach dem Treffen am Dienstag in einer Videobotschaft. In dem Gespräch sei es um das „gemeinsame Ziel“ beider Politiker gegangen: den Iran am Bau einer Atomwaffe zu hindern, sagte Netanjahu. Das Treffen erfolgte mitten im Krieg der USA und Israels gegen den Iran und wenige Monate vor wichtigen Wahlen in beiden Ländern. In Israel wählen die Bürger am 27. Oktober ein neues Parlament, in den USA finden am 3. November die Kongress-Zwischenwahlen statt. Maria KurthTrump: Netanjahu möchte, dass die USA im Iran involviert bleibenIsraels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu versucht nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump die USA davon zu überzeugen, sich nicht vom Krieg im Iran abzuwenden. Angesprochen auf Berichte, dass Netanjahu bei seinem Treffen mit Trump heute über Aktivitäten rund um eine mutmaßliche Atomeinrichtung im Iran sprechen wolle, die als "Pickaxe Mountain" bekannt ist, sagte Trump dem Sender Fox News: "Nun, ich brauche Bibi nicht, um mir das zu sagen. Bibi erzählt mir das, weil er möchte, dass ich weiterhin involviert bleibe. "Trumps Aussagen heben die Risse in der einst guten Beziehung zwischen Trump und Netanjahu hervor, die im Iran-Krieg angesichts unterschiedlicher Interessen bereits mehrfach sichtbar wurden. Während Israel den Krieg Medienberichten zufolge fortsetzen wollte, lag Trumps Fokus zuletzt auf einer diplomatischen Lösung. Das US-Boulevardblatt "New York Post" berichtete jüngst unter Berufung auf eine Quelle in Israel, dass Netanjahu bei seinem Treffen mit Trump in Washington voraussichtlich Geheimdienstinformationen vorlegen werde, wonach der Iran Nuklearbestrebungen am Standort "Pickaxe Mountain" vorantreibe. Trump betonte nun, die USA wüssten genau, was an der unterirdischen Einrichtung im Iran vor sich gehe, über die bislang wenig bekannt ist. Trump hatte dem Iran bereits zuvor mit Angriffen auf den Komplex gedroht, der im Berg Kuh-e Kolang südlich der Nuklearanlage Natans im Zentraliran liegt. Nun bekräftigte er, dass die USA die Einrichtung attackieren müssten, sollten sie sich nicht mit dem Iran auf ein Abkommen einigen. Trump ließ in seinem Gespräch mit Fox News erkennen, dass er eine Vereinbarung mit dem Iran gegenüber schwereren Angriffen bevorzuge. Pia PentzlinIran führt Gespräche mit Oman und Saudi-Arabien über Straße von HormusDer iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat dem iranischen Staatsfernsehen zufolge Gespräche mit seinen omanischen und saudiarabischen Kollegen über die Straße von Hormus geführt. Araghtschi sowie Omans Chefdiplomat Badr al-Busaidi und Saudi-Arabiens Außenminister Faisal bin Farhan hätten in getrennten Telefonaten „die Notwendigkeit betont, die Zusammenarbeit zu stärken und gemeinsame diplomatische Bemühungen voranzutreiben, um Stabilität in der Region zu schaffen und die durch die aggressiven Handlungen der USA verursachte Unsicherheit in der Straße von Hormus zu beseitigen“, berichtete das Staatsfernsehen am Dienstag. Pia PentzlinIsrael fängt Drohne nahe Grenze zu Jordanien abDie israelische Luftwaffe hat nach Militärangaben erneut eine Drohne nahe der Grenze zu Jordanien abgefangen. Das Fluggerät sei nicht in israelisches Gebiet eingedrungen, erklärte die Armee am Dienstag gegen 06. 00 Uhr Ortszeit im Onlinedienst Telegram. Die Herkunft der Drohne werde untersucht. Die jordanische Armee meldet derweil, dass sie eine Drohne über ihrem Staatsgebiet abgefangen hat. Die Luftwaffe habe die Drohne am frühen Dienstagmorgen „neutralisiert“, erklärte ein Sprecher der Armee, ohne die Herkunft des Fluggeräts zu präzisieren. Das Fluggerät wurde demnach über der Wüste im Osten des Landes abgeschossen. Bereits am Montag hatte das israelische Militär nach eigenen Angaben zwei Drohnen nahe der jordanischen Grenze abgefangen. Zu deren Herkunft machte die Armee ebenfalls keine Angaben. Wer die Drohnen gestartet haben könnte und welches mögliche Ziel sie hatten, blieb zunächst unklar. Pia PentzlinUSA bestätigen neue Gespräche zwischen Israel und Libanon in RomDie USA haben eine neue Gesprächsrunde zwischen Israel und dem Libanon vom 4. bis 6. August in Rom bestätigt. Technische Arbeitsgruppen sollten dort die vollständige Umsetzung des im Juni geschlossenen Rahmenabkommens voranbringen, sagte ein Vertreter des US-Außenministeriums am Montag unter der Bedingung der Anonymität. Bei den Gesprächen soll es demnach unter anderem um die Ausweitung sogenannter Pilotzonen im Süden des Libanon gehen. Pilotzonen sind Gebiete, aus denen sich die israelische Armee zurückzieht – und in denen die libanesische Armee die Verantwortung für die Sicherheit übernimmt. Gegenstand der Gespräche sollen auch die Klärung offener Grenzfragen sowie die Ausarbeitung eines umfassenden Friedens- und Sicherheitsabkommens sein. Die Erfahrungen aus den ersten Pilotzonen sollten genutzt werden, um das Modell schrittweise auf weitere Gebiete auszudehnen, sagte der US-Vertreter. Das im Juni unter Vermittlung der USA vereinbarte Rahmenabkommen sieht vor, dass sich die israelische Armee schrittweise aus dem Süden des Libanon zurückzieht. Die libanesischen Streitkräfte sollen die Kontrolle über geräumte Gebiete übernehmen und dort die vom Iran unterstützte Hisbollah entwaffnen. Italiens Außenminister Antonio Tajani hatte die neue Gesprächsrunde bereits vor einigen Tagen angekündigt. Tobias KöberleinTrump: Angriffspause im Iran für VerhandlungenUS-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben die jüngsten Angriffe im Iran vorerst gestoppt, um laufenden Verhandlungen eine weitere Chance zu geben. "Wir sind in sehr tiefgehenden Verhandlungen mit dem Iran", sagte Trump der Website "Axios". Zugleich drohte er mit neuen Attacken für den Fall, dass die Gespräche ergebnislos bleiben: "Wir werden wieder sehr starke militärische Gewalt anwenden. "Er räume den Verhandlungen "nicht viel Zeit" ein, zum Erfolg zu kommen, sagte Trump "Axios". Bei den Gesprächen geht es um eine Öffnung der Straße von Hormus sowie eine Wiederaufnahme der Verhandlungen zum iranischen Atomprogramm. Laut Trump traf er die Entscheidung, die Angriffe zu pausieren, am Freitag auf Anraten der Vermittlerländer. Als Vermittler treten unter anderem Katar und Pakistan auf. Trump sagte in einer Fragerunde an Bord des Präsidentenflugzeugs, die Gesprächsbereitschaft Irans sei ein Zeichen dafür, dass die US-Stärke Erfolg zeige. "Sie haben um ein Treffen gebeten. "Tobias KöberleinDritte Nacht in Folge ohne Angriffe - Teheran dementiert GesprächeIm Iran-Krieg hat es drei Nächte in Folge keine Angriffe der USA und des Iran gegeben - neue Verhandlungen zwischen den Kriegsgegnern laufen aber offenbar nicht. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums wies am Montag Angaben von US-Präsident Donald Trump zurück, wonach beide Seiten derzeit Gespräche führen. Der US-Botschafter bei der UNO, Mike Waltz, hatte am Sonntag erklärt, Trump wolle durch den vorläufigen Verzicht auf Angriffe „Raum für Verhandlungen“ lassen. „Vermittler mögen Botschaften von amerikanischer Seite an uns übermitteln, die sich auf die aktuellen Entwicklungen in der Region beziehen“, sagte Außenamtssprecher Esmaeil Bakaei in Teheran. „Derzeit stehen wir jedoch in keinerlei Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten. “Tobias KöberleinPakistan sieht Indizien für US-Bodenoffensive im IranMehr als fünf Monate nach Beginn des Iran-Kriegs halten gut informierte Quellen aus Pakistan eine limitierte US-Bodenoffensive für immer wahrscheinlicher. Die Bewertung pakistanischer Geheimdienste sei, dass US-Präsident Donald Trump Warnungen seines eigenen Militärs ignorieren und mit einer begrenzten Offensive iranische Küstenregionen einnehmen könnte, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen in Islamabad. Die Bewertung stütze sich auf militärische Beobachtungen. Pakistan ist im Iran-Krieg ein zentraler Vermittler zwischen Washington und Teheran. Tobias KöberleinSaudi-Arabien meldet DrohnenbeschussSaudi-Arabien hat nach eigenen Angaben mehrere Drohnen abgefangen und zerstört, die auf Ölanlagen in der Ostprovinz des Landes sowie in der Hauptstadt Riad gezielt haben sollen. Die Angriffe seien von "iranisch unterstützten terroristischen Milizen" vom irakischen Staatsgebiet aus verübt worden, erklärte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Turki al-Maliki. Al-Maliki betonte, Saudi-Arabien habe das Recht, sich und seine Einrichtungen zu verteidigen. Das Königreich behalte sich zudem vor, "zum geeigneten Zeitpunkt und am geeigneten Ort" zu reagieren. Weitere Angaben zu möglichen Schäden oder Verletzten machte das Ministerium zunächst nicht. Bisher reklamierte keine Gruppe aus dem Irak den Angriff für sich. Auch die Regierung in Bagdad äußerte sich zunächst nicht. Louisa ThönigIranische Medien melden explodierten Öltanker in der Straße von HormusIn der Straße von Hormus soll nach Berichten iranischer Medien ein Öltanker auf eine Seemine aufgelaufen und explodiert sein. Der Tanker sei von einer vorgeschriebenen Route abgewichen, berichteten die dem Militär und den Revolutionsgarden nahestehenden Nachrichtenagenturen Defapress und Tasnim. Der Tanker habe zuvor sein Radarsystem ausgeschaltet. Weitere Angaben wurden nicht gemacht. Weder das für die Region zuständige US-Kommando Centcom noch die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt UKMTO haben den Zwischenfall bislang bestätigt. Duygu AyrikcilIran droht USA mit Ausweitung des KonfliktsIrans Armeesprecher Amir Akraminia droht mit einer Ausweitung des Kriegsgebiets, falls die USA ihre Luftangriffe fortsetzen sollten. Unter Verweis auf Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Schiffe im Roten Meer sagte der Sprecher laut Nachrichtenagentur Mehr, entsprechende Warnungen hätten sich schon vor Ort bewahrheitet. Das Kriegsgebiet reicht laut Akraminia bereits von Jordanien bis hin zu den Anrainerstaaten des Persischen Golfs. Sollte das US-Militär die Luftangriffe fortsetzen, werde das Gebiet noch weiter ausgedehnt. Das iranische Militär habe entsprechende Strategien vorbereitet. Nach Angaben Sprechers ist das Militär auch auf andere Szenerien vorbereitet. Er nannte eine großangelegte Luftoperation sowie eine Bodenoffensive des US-Militärs. Laut Akraminia hat der Iran seine Angriffe auf arabische Verbündete der USA vorübergehend ausgesetzt, da die US-Streitkräfte ihre Luftschläge in den vergangenen zwei Nächten eingestellt hätten. Der Sprecher begründete den Schritt damit, dass das eigene militärische Vorgehen ausschließlich auf Vergeltung ausgerichtet sei. Duygu AyrikcilDIW-Ökonomin: Ölversorgung in Europa gesichertNach dem sprunghaften Anstieg der Ölpreise infolge der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg sieht das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) die Versorgung in Deutschland und Europa weiterhin stabil. Aktuell sei die Versorgung mit Rohöl und Mineralölprodukten wie Benzin und Diesel gesichert, sagte DIW-Ökonomin Franziska Holz der Deutschen Presse-Agentur. "Schwieriger ist die Lage bei der Versorgung mit Kerosin. " Weil Deutschland und Europa Öl aus vielen verschiedenen Quellen bezögen, sei aber kein großflächiger Lieferausfall zu erwarten. Holz erläuterte, dass angesichts des fortgesetzten Konflikts im Persischen Golf und rund um die Straße von Hormus in absehbarer Zeit nicht mit einem spürbaren Rückgang des Ölpreises zu rechnen sei. Importe von Rohöl, Benzin und Diesel aus dem Persischen Golf hätten in Europa auch vor der Unterbrechung der Lieferungen nur eine untergeordnete Rolle gespielt, so die Expertin. Weil der Ölmarkt aber international vernetzt sei, spüre man auch hierzulande den hohen Preis. Insgesamt seien im Weltölmarkt fast 20 Prozent weniger Mengen als vor dem Krieg verfügbar. "Daher wäre es wichtig, auch in Deutschland und Europa Benzin und Diesel zu sparen. "Mehr ladenTickarooLive Blog Software