Iran-Krieg News: Teheran will mit USA nicht über eigene Raketen verhandeln
Wichtige UpdatesTeheran: Raketenprogramm nicht Gegenstand der Verhandlungen mit den USAVermittler Pakistan: Abkommen USA-Iran tritt sofort in KraftTrump hat Friedensvereinbarung mit dem Iran. . .

Wichtige UpdatesTeheran: Raketenprogramm nicht Gegenstand der Verhandlungen mit den USAVermittler Pakistan: Abkommen USA-Iran tritt sofort in KraftTrump hat Friedensvereinbarung mit dem Iran unterzeichnetTrump zweifelt leise am Iran-Deal – und droht schon wieder mit BombenTobias KöberleinMaria KurthTrump bezeichnet Kritiker von Rahmenabkommen mit Iran als „Dummköpfe“US-Präsident Donald Trump hat kritische US-Medienberichte über das Rahmenabkommen mit dem Iran als völlig ungerechtfertigt zurückgewiesen. „Diese Dummköpfe, die finden, dass ich nicht hart genug mit dem Iran war“, seien „entweder neidisch, unehrlich oder dumm“, erklärte Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social. Der Präsident verwies darauf, dass die Börse nach der Unterzeichnung „ein neues Rekordhoch erreicht“ habe und die Ölpreise abstürzten. Trump reagierte auf US-Presseberichte, in denen von zu großen Zugeständnissen Washingtons an Teheran die Rede ist. Selbst der Trump wohlgesonnene Nachrichtensender Fox News zitierte Kritiker, denen zufolge das Rahmenabkommen „große finanzielle Vorteile“ für den Iran beinhaltet, ohne von Teheran die Beseitigung seines Atomprogramms zu verlangen. Obwohl die US-Regierung die Vereinbarung als Durchbruch darstelle, seien Kritiker der Ansicht, „dass die dem Iran angebotenen Zugeständnisse die im Gegenzug erzielten Verpflichtungen bei weitem überwiegen“, berichtete Fox. Tobias KöberleinTeheran: Raketenprogramm nicht Gegenstand der Verhandlungen mit den USADas iranische Raketenprogramm soll nach Aussage der Regierung in Teheran nicht Gegenstand der geplanten US-iranischen Verhandlungen über eine dauerhafte Friedenslösung sein. „Unsere Raketen mögen es überhaupt nicht, wenn irgendjemand über sie spricht“, sagte der iranische Außenamtssprecher Esmail Bakaei am Donnerstag im Staatsfernsehen seines Landes. „Die iranischen Raketen sind zum Abfeuern da, nicht für Verhandlungen. “Die iranischen Verteidigungskapazitäten würden „nicht in irgendeiner Weise, in irgendeinem Prozess oder mit irgendeiner Seite diskutiert werden“, fügte Bakaei hinzu. Die USA und Israel haben sich seit Jahren allerdings immer wieder äußerst besorgt nicht nur über das iranische Atomprogramm, sondern auch das Raketenprogramm geäußert. Während des Ende Februar von den USA und Israel begonnenen Krieges gegen den Iran wurde die Infrastruktur des Raketenprogramms zwar massiv bombardiert. Gleichwohl flog der Iran immer wieder Raketen- und Drohnenangriffe auf Ziele in der Golfregion sowie in Israel. Maria KurthIAEA-Chef: "Noch ein Stück Arbeit" bis zu finalem Iran-PaktDie Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) nimmt nach Angaben ihres Chefs Rafael Grossi an den Verhandlungen über ein endgültiges US-Iran-Abkommen teil. Wie Grossi in Genf erklärte, müsse nun unter anderem geklärt werden, welche Anlagen im Iran die UN-Atomexperten seiner Behörde besuchen und inspizieren werden. "Es ist noch ein Stück Arbeit", sagte Grossi in einer Pressekonferenz in der Schweiz, wo nach der nun bereits erfolgten Unterzeichnung des Rahmenabkommens noch am Freitag weitere Gespräche beginnen könnten. Nun sei die Zeit gekommen, um mit Vertretern der Vereinigten Staaten und des Irans konkrete weitere Schritte zu formulieren. Über Details wollte er sich vor Beginn dieser technischen Verhandlungen nicht äußern. Maria KurthBrantner: Abkommen USA-Iran "kein Grund zu jubeln"Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner sieht im nun unterzeichneten Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran keinen Grund zu jubeln. «Es ist natürlich gut, wenn jetzt die Waffen schweigen, aber an sich ist es absurd, dass wir das als Erfolg feiern oder dass Kanzler Merz das als Erfolg feiert, weil am Ende wurde ein Krieg beendet, der von Trump angefangen wurde, und an dessen Ende wir alle schlechter dastehen im Westen als zu Beginn des Krieges», sagte Brantner in der Sendung «Frühstart» von RTL/ntv. Die Gewinner des Abkommens seien das iranische Mullah-Regime und China. Es brauche eine europäische Verteidigungsunion ohne die USA, sagte Brantner und kritisierte die "Anbiederung" von Kanzler Friedrich Merz (CDU) an US-Präsident Donald Trump. Mit Blick auf ein Bundestagsmandat für einen möglichen Minenräumeinsatz der Bundeswehr in der Straße von Hormus gebe es keinen Blankoscheck der Grünen, sagte Brantner. "Gibt es dafür ein UN-Mandat? Wer soll das eigentlich absichern? Für wen? Gegen wen? Was ist eigentlich wirklich genau der Deal? Da sind so viele Fragen offen. "Maria KurthReeder: Normaler Schiffsverkehr durch Straße von Hormus dürfte noch dauernDer Verband Deutscher Reeder (VDR) erwartet nach der Unterzeichnung des Rahmenabkommens für ein Ende des Iran-Kriegs keine sofortige Rückkehr zum normalen Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus. Der Verband begrüßte die Unterzeichnung am Donnerstag als „wichtigen ersten Schritt“. Entscheidend werde nun sein, „dass Risiken für die Schifffahrt, insbesondere mögliche Minengefahren, in den kommenden Wochen beseitigt werden und die Sicherheit von Seeleuten und Schiffen dauerhaft gewährleistet ist“, schränkte VDR-Hauptgeschäftsführer Martin Kröger ein. Zudem könnten die zahlreichen, im Persischen Golf verbliebenen Handelsschiffe nicht alle gleichzeitig die Region verlassen, erklärte der Verband. Es brauche eine enge internationale Abstimmung, um die „schrittweise und sichere Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs“ zu organisieren. „Eine sofortige Rückkehr zum regulären Betrieb ist derzeit nicht zu erwarten“, fuhr der VDR fort. Dem Verband zufolge sitzen derzeit rund 45 Schiffe deutscher Unternehmen in der Region fest. Maria KurthNur noch 3 Cent teurer: Diesel fast auf VorkriegsniveauSeit der Entspannung im Nahen Osten sinken die Spritpreise zügig und kommen dem Niveau vor Kriegsbeginn immer näher. Diesel kostete am Mittwoch im bundesweiten Tagesdurchschnitt nur noch 3 Cent pro Liter mehr als am 27. Februar, dem letzten Tag vor Kriegsbeginn, wie aus Zahlen des ADAC hervorgeht. Super E10 war 6,2 Cent teurer. Und erste Daten vom Donnerstagmorgen deuten auf ein weiteres Sinken der Preise hin. Vor allem der Dieselpreis kennt zurzeit nur eine Richtung: Ein Liter kostete dem Verkehrsclub zufolge am Mittwoch im bundesweiten Tagesdurchschnitt 1,776 Euro und damit 2,1 Cent weniger als am Vortag. Es war bereits der neunte Rückgang in Folge. Auf Wochensicht ist Diesel damit 7,6 Cent billiger. Super E10 lag am Mittwoch bei 1,84 Euro pro Liter. Das waren 1,4 Cent weniger als am Vortag. Hier steht nach fünf Rückgängen in Folge auf Wochensicht ein Minus von 3,1 Cent. Am Donnerstag zeigten die ersten Preisdaten zudem weiter nach unten. Um 8. 45 Uhr war ein Liter Diesel laut ADAC um weitere 1,9 Cent billiger als zum gleichen Zeitpunkt am Vortag, E10 um 1 Cent. Sollte der Trend anhalten, könnte Diesel damit bald unter das Preisniveau vor Kriegsbeginn fallen. Das liegt allerdings zu einem wichtigen Teil auch am Tankrabatt, der die Steuern pro Liter Sprit um 16,7 Cent senkt. Maria KurthChina begrüßt Abkommen zwischen USA und IranChina hat das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran zur Beendigung des Kriegs begrüßt. Die Unterzeichnung des Memorandums der ersten Phase sei "von positiver Bedeutung für die Entspannung der Lage und die Festigung der Waffenruhe", erklärte ein Sprecher des Außenministeriums in Peking. China hoffe, dass alle beteiligten Parteien den Geist der Vereinbarung wahren und ihre Zusagen einhalten. Probleme ließen sich nicht mit Waffengewalt lösen. Zugleich rief Peking beide Seiten auf, die Verhandlungen der zweiten Phase mit einer "rationalen und pragmatischen Haltung" anzugehen. China werde weiterhin eine aktive und konstruktive Rolle spielen. Maria KurthWegen des erhofften Endes des Iran-Kriegs: Konjunkturaussichten leicht verbessertDie deutsche Wirtschaft könnte sich dank des erhofften Endes des Iran-Kriegs und hoher Staatsausgaben in diesem Jahr etwas besser entwickeln als zuletzt befürchtet. Das Ifo-Institut hat seine Konjunkturprognose für dieses Jahr auf 0,8 Prozent leicht angehoben. Auch im kommenden Jahr könnte das deutsche Bruttoinlandsprodukt demnach um 0,8 Prozent zulegen. Die Nachwirkungen des kriegsbedingten Energiepreisschocks jedoch werden laut Ifo noch lange zu spüren sein: Für dieses Jahr erwartet das Institut eine Inflationsrate von 2,9 Prozent, im nächsten Jahr noch 2,7 Prozent. Maria KurthNach Rahmenabkommen für Ende des Iran-Kriegs: Ölpreis sinkt deutlichDie Unterzeichnung des Rahmenabkommens zur Beendigung des Iran-Kriegs hat am Donnerstag zu Erleichterung an den Ölmärkten geführt. Der Preis für ein Barrel (rund 159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) gab am Donnerstag deutlich um 3,4 Prozent auf 74,18 Dollar (64,43 Euro) nach. Die Nordseesorte Brent sank um 3,02 Prozent auf 77,15 Dollar je Barrel. Am Mittwochabend hatten die Präsidenten des Iran und der USA, Massud Peseschkian und Donald Trump, separat ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs unterzeichnet, den die USA und Israel Ende Februar mit Angriffen auf den Iran begonnen hatten. Infolge des Kriegs waren die Ölpreise stark gestiegen, insbesondere durch die weitgehende Sperrung der für den weltweiten Ölhandel wichtigen Straße von Hormus. Nach Angaben des Vermittlers Pakistan soll die Seestraße nun wieder für den Schiffsverkehr geöffnet werden. Maria KurthSeit USA-Iran-Abkommen: Bereits mindestens fünf Millionen Barrel iranisches Rohöl im Meer verschifftMindestens drei iranische Tanker mit insgesamt rund fünf Millionen Barrel Öl an Bord haben den Iran seit Sonntag verlassen, als das Abkommen mit den USA die Blockade seiner Häfen beendete und Ausnahmeregelungen für die Sanktionen gegen iranisches Rohöl zugesagt wurden, berichtet "CNN" und stützt sich dabei auf Angaben des Analyseunternehmens Kpler. Ein Barrel entspricht rund 160 Litern. Maria KurthGespräche zwischen USA und Iran: Treffen am Vierwaldstättersee für Freitag geplant„Nach aktuellem Stand ist weiterhin geplant, dass sich die USA und der Iran zusammen mit den Vermittlern Pakistan und Katar sowie anderen beteiligten Ländern morgen in Bürgenstock zu ersten Verhandlungen über die Umsetzung des Abkommens treffen“, teilte das Ministerium laut der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag in einer Erklärung mit. Wie "CNN" berichtet, soll die Unterzeichnungszeremonie im Ferienort am Vierwaldstättersee stattfinden und nicht wie ursprünglich geplant in Genf. Rund 2. 000 Soldaten werden das Gelände sichern, und vom 18. bis 20. Juni wird eine Flugverbotszone eingerichtet, um die Sicherheit zu gewährleisten. Maria KurthMöglicher Hormus-Einsatz: Deutsche Marineschiffe passieren SuezkanalAuf ihrem Weg zu einem möglichen Einsatz in der Straße von Hormus haben zwei Schiffe der deutschen Marine am Donnerstag den Suezkanal passiert. Das Minenjagdboot „Fulda“ und das Versorgungsschiff „Mosel“ sollten nun binnen fünf bis sieben Tagen das Rote Meer Richtung Süden durchfahren und dann zur weiteren Einsatzvorbereitung im Hafen des afrikanischen Kleinstaats Dschibuti Halt machen, teilte das Bundesverteidigungsministerium mit. Insgesamt befänden sich rund 140 Soldatinnen und Soldaten an Bord der beiden Marineeinheiten. Die deutschen Einheiten würden „vorstationiert für eine mögliche Mission in der Straße von Hormus“, sagte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Donnerstag vor einem Treffen der Nato-Verteidigungsminister in Brüssel. Es handele sich um eine „vorausschauende, vorsorgliche Maßnahme“, um im Falle eines Einsatzmandats „schnell handlungsfähig und vor allem schnell dann in der Straße von Hormus“ zu sein, sagte Pistorius weiter. Zur „Vorbereitung eines möglichen Einsatzes“ seien die „Fulda“ und die „Mosel“ zusätzlich mit autonomen Systemen, Minentauchern und Schutzvorrichtungen ausgestattet worden, teilte das Ministerium weiter mit. Die Bundesregierung sei „bereit, einen wesentlichen und sichtbaren Beitrag in einer internationalen Koalition zum Schutz der freien Seefahrt in der Straße von Hormus zu leisten“, bekräftigte es. Die „Fulda“ und die „Mosel“ würden vom britischen Versorgungsschiff „Lime Bay“ begleitet. Um einen solchen Einsatz zu ermöglichen, werde eine Befassung des Bundestages mit einem Einsatz-Mandat „bis zur Sommerpause“ angestrebt, hieß es weiter. Neben dem Bundestags-Mandat seien eine „nachhaltige Beendigung der Kampfhandlungen“ zwischen dem Iran und den USA sowie eine völkerrechtliche Grundlage „wesentliche Voraussetzungen“ für eine deutsche Beteiligung an einem Einsatz in der Straße von Hormus. Maria KurthÖlpreise sinken weiter – Abkommen zwischen USA und Iran in KraftDie Ölpreise geben im frühen Handel weiter nach. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der weltweiten Referenzsorte Brent zur Lieferung im August lag zuletzt bei 77,67 US-Dollar und damit knapp 2,4 Prozent niedriger als am Vortag. Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran tritt laut dem Vermittlerstaat Pakistan mit "sofortiger Wirkung" in Kraft. Teheran werde die Straße von Hormus unverzüglich wieder öffnen, und die USA würden die Seeblockade iranischer Häfen umgehend aufheben, gab der pakistanische Ministerpräsident Shehbaz Sharif in der Nacht auf Donnerstag auf X bekannt. US-Präsident Donald Trump und der iranische Präsident Massud Peseschkian hatten die Vereinbarung zuvor unterzeichnet. "Der einfache Teil war, eine Einigung zu erzielen – der schwierigere ist, zu bestimmen, wie viel von der Störung der vergangenen Monate dauerhaft bleibt", sagte Haris Khurshid, Investmentchef von Karobaar Capital, der Nachrichtenagentur Bloomberg. Maria KurthEhemaliger israelischer Generalkonsul: Abkommen stärkt Iran "um ein Vielfaches"Das 14-Punkte-Abkommen mit dem Iran habe die USA und Israel schlechter gestellt, sagte Alon Pinkas, ehemaliger israelischer Generalkonsul, gegenüber "CNN". Hingegen stärke es den Iran „um ein Vielfaches“. Er sehe keinen einzigen der 14 Punkte, der Israel und die USA besser dastehen lasse als zu Kriegsbeginn Ende Februar. So werde dem Iran nun erlaubt sein, Öl zu exportieren, Zugang zu eingefrorenen Vermögenswerten zu erhalten und Wiederaufbauhilfen in Höhe von 300 Milliarden Dollar zu bekommen. Mehr ladenTickarooLive Blog Software