Iran-Krieg News: USA und Iran offenbar kurz vor Hormus-Deal
Wichtige UpdatesTrump droht: Iran muss Hormus-Straße „sehr bald“ öffnen oder wird „sehr hart getroffen“Bessent: Chance für Iran-Deal zu Hormus heute oder morgenHuthis greifen nach eigenen Angaben Flughafen in. . .

Wichtige UpdatesTrump droht: Iran muss Hormus-Straße „sehr bald“ öffnen oder wird „sehr hart getroffen“Bessent: Chance für Iran-Deal zu Hormus heute oder morgenHuthis greifen nach eigenen Angaben Flughafen in Saudi-Arabien anNach Trump-Drohung: Angriff auf Schiff in Straße von HormusEileen WagnerBetrieb an Flughafen in Saudi-Arabien nach Huthi-Angriff ausgesetztNach dem von der Huthi-Miliz reklamierten Drohnenangriff auf den Flughafen Nadschran im Süden Saudi-Arabiens ist der Betrieb dort auf unbestimmte Zeit ausgesetzt worden. Das berichtet die „Times of Israel“ unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AFP. Demnach soll bei dem Angriff die Radaranlage des Flughafens beschädigt worden sein. Von saudischer Seite gab es zunächst keine offizielle Bestätigung des Angriffs. Duygu AyrikcilHuthis greifen nach eigenen Angaben Flughafen in Saudi-Arabien anDie Huthi im Jemen haben einen Angriff auf Saudi-Arabien für sich reklamiert. Die vom Iran unterstützte Miliz habe ein militärisches Ziel am saudi-arabischen Flughafen Nadschran unweit der jemenitischen Grenze mit einer Drohne angegriffen, teilte Militärsprecher Jahja Sari mit. Aus Saudi-Arabien gab es zunächst keine Bestätigung dafür. Die Huthi bezeichneten den reklamierten Angriff als Reaktion auf angebliche Verletzungen des jemenitischen Luftraums in den Provinzen Saada und Hadscha durch saudi-arabische Drohnen. Weitere Verstöße gegen den Luftraum würden nicht unbeantwortet bleiben, hieß es. Auch dazu äußerte sich Riad zunächst nicht. Vivien ValentinerBericht: USA und Iran vor Übergangsdeal in Straße von HormusIm Iran-Krieg stehen die USA, der Iran und der Oman dem US-Portal «Axios» zufolge kurz vor einer Übergangslösung zur Öffnung der für die Handelsschifffahrt wichtigen Straße von Hormus. Demnach streben die USA bereits für heute eine Einigung an, berichtet „Axios“ unter Berufung auf einen US-Regierungsbeamten sowie zwei Quellen aus der Golfregion. Die Übergangslösung erfülle einige der Forderungen des Iran und gebe ihm mehr Kontrolle über diese strategisch wichtige Meerenge, als er vor dem Krieg hatte, schreibt „Axios“ weiter. Vom Weißen Haus oder anderen US-Behörden gab es zunächst keine Stellungnahme. Bereits am gestrigen Dienstag hatten alle Zeichen darauf hingedeutet, dass in Kürze eine Einigung verkündet werden könnte. Entsprechend äußerten sich etwa US-Finanzminister Scott Bessent und ein Sprecher des katarischen Außenministeriums, Madschid al-Ansari. Angesprochen auf eine mögliche Gebührenerhebung sagte Bessent, er gehe von einer freien Durchfahrt aus. Vivien ValentinerTrump droht: Iran muss Hormus-Straße „sehr bald“ öffnen oder wird „sehr hart getroffen“US-Präsident Donald Trump hat der Führung in Teheran erneut ein Ultimatum gestellt: Entweder der Iran öffne die Straße von Hormus „sehr bald“ oder werde „sehr hart getroffen“, sagte Trump am Dienstag dem Fernsehsender Fox News. Zugleich betonte er, dass es derzeit „gute Gespräche“ mit Teheran gebe. Der Iran sei sehr interessiert an einem Abkommen, um den monatelangen Krieg zu beenden, fügte Trump hinzu. Zuvor hatte sein Finanzminister Scott Bessent erklärt, dass er eine Einigung mit dem Iran zur Wiederöffnung der Straße von Hormus noch bis Mittwoch für möglich halte. Die für die weltweite Schifffahrt und den Ölhandel enorm wichtige Meerenge ist einer der Hauptstreitpunkte zwischen Teheran und Washington. Trump äußerte sich am Rande eines Spenden-Dinners seiner Republikaner auf einem ihm gehörenden Golfklub in Kalifornien. Kurz vor dem Eintreffen des Präsidenten hatte die Polizei mitgeteilt, dass auf dem Golfplatz in der Nähe von Los Angeles am Sonntag ein Mann festgenommen worden sei, der offenbar die Sicherheitsvorkehrungen für den Präsidenten-Besuch beobachtet habe. Bei ihm und in seinem Auto seien eine geladene Pistole und Munition gefunden worden. Oskar SchulzHegseth weist Bericht über schwindendes Abwehrarsenal zurückUS-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat einen Medienbericht zurückgewiesen, wonach fast 80 Prozent der Abwehrraketen für ein wichtiges Raketenabwehrsystem des US-Militärs im Iran-Krieg aufgebraucht seien. Hegseth, der von der US-Regierung "Kriegsminister" genannt wird, schrieb auf der Plattform X zu einem entsprechenden Banner des TV-Senders CNN: "Dieses Banner ist NICHT WAHR, @CNN. Schämt euch. " Dazu postete er das entsprechende Bild eines Fernsehbildschirms. Er sprach von Fake-News-Medien. Der TV-Sender berichtete unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen, US-Militärkommandeure warnten davor, dass die Munitionsbestände des Pentagons "gefährlich niedrig" seien. In dem CNN-Bericht heißt es weiter unter Berufung auf Angaben von zwei mit dem jüngsten Bestandsbericht vertrauten Quellen, dass das US-Militär seit Kriegsbeginn fast vier Fünftel seines THAAD-Raketenbestands im Vergleich zum Vorkriegsbestand aufgebraucht und etwa die Hälfte seiner Patriot-Abfangraketen eingesetzt habe. Terminal High Altitude Area Defense (THAAD) steht für ein System, das Kurz- und Mittelstreckenraketen abwehren kann. Leonhard RosenauerIsrael erhöht Hürden für Angriffe auf Hamas in GazaAb sofort gelten für Angriffe der israelischen Armee auf Mitglieder der Hamas im Gazastreifen israelischen Medien zufolge strengere Richtlinien. So muss der Generalstabschef Ejal Zamir vorab zustimmen, außer es gebe eine unmittelbare Gefahr für die Soldaten, meldete unter anderem die Zeitung "Haaretz". Die politische Führung Israels habe die Vorgaben entsprechend geändert. Zuvor brauchte es demnach nur die Zustimmung bestimmter Kommandeure. Die «Times of Israel» berichtete, die Zahl der Angriffe im Gazastreifen sei in den vergangenen Tagen aufgrund der neuen Auflage bereits zurückgegangen. Israels Armee verwies auf Anfrage an die politische Führung, die sich zunächst nicht zu den Berichten äußerte. Dass Israel Angriffe auf Ziele im Gazastreifen einstellt, ist Teil eines Fahrplans des Gaza-Friedensrats, der auch eine Übergabe der Waffen durch die islamistische Terrororganisation Hamas und andere bewaffnete Gruppierungen vorsieht. Vivien ValentinerSchiff vor Jemens Küste mit Seedrohne angegriffen – womöglich aus „iranischer Herstellung“Vor Jemens Küste ist lokalen Angaben zufolge ein hölzernes Schiff mit einem Drohnenboot angegriffen und versenkt worden. Es handle sich um ein aus Dschibuti in Ostafrika kommendes Frachtschiff, das unter der Flagge Indiens gefahren sei, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen der international anerkannten Regierung im Jemen. Die 14 meist indischen Besatzungsmitglieder seien von der Küstenwache und Marinesoldaten gerettet worden. Der Angriff im Roten Meer vor der Hafenstadt Hudaida habe zu einem Brand an Bord der „Faize Noore Oliya“ geführt, woraufhin das Schiff gesunken sei. Es habe Güter in die jemenitische Hafenstadt Mokka bringen sollen. Aus Militärkreisen hieß es, das Drohnenboot stamme aus „iranischer Herstellung“. Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz, auf die sich der Verdacht bei dem Angriff richtet, äußerte sich zunächst nicht. Die Miliz hatte am Mittag mitgeteilt, sie habe den Flughafen Nadschran im südlichen Saudi-Arabien mit einer Drohne angegriffen. Eine Bestätigung aus Riad gab es dafür nicht. Auch die mit Tarik Salih verbündeten Kämpfer an Jemens Westküste bestätigten den Angriff und den Rettungseinsatz im Roten Meer. Opfer habe es nicht gegeben, berichteten die sogenannten Nationalen Widerstandskräfte. Salih ist Mitglied von Jemens Präsidialrat, der die international anerkannte Regierung des Landes führt, und Neffe des getöteten Präsidenten Ali Abdullah Salih. Salihs Truppen kontrollieren Abschnitte an Jemens Westküste am Roten Meer. Die Huthi kämpfen seit Jahren gegen die international anerkannte Regierung, die von Saudi-Arabien unterstützt wird. Sie haben jüngst mit einer neuen Welle an Angriffen im Roten Meer begonnen, wie schon 2023. Dabei haben sie mehrere Schiffe attackiert oder diese gezwungen, einen langen Umweg über das Kap der Guten Hoffnung zu nehmen. Wegen der Angriffe wird befürchtet, dass die wichtige Meerenge Bab al-Mandab wie die Straße von Hormus faktisch geschlossen werden könnte – mit noch schwereren Folgen für den Welthandel und die Energiepreise. Der Verkehr durch den Bab al-Mandab läuft aber vorerst weiter. China soll Kontakt mit den Huthi aufgenommen haben, um Angriffe auf seine Schiffe zu vermeiden und die sichere Durchfahrt zu ermöglichen. Duygu AyrikcilBessent: Chance für Iran-Deal zu Hormus heute oder morgenUS-Finanzminister Scott Bessent hat eine mögliche Einigung mit dem Iran zur Öffnung der Straße von Hormus für heute oder morgen in Aussicht gestellt. "Wir befinden uns in Gesprächen mit den Iranern, und ich denke, es besteht die Chance, dass wir heute oder morgen eine Einigung erzielen, um die Meerenge zu öffnen", sagte er in einem Interview des US-Senders CNBC. Angesprochen auf eine mögliche Gebührenerhebung durch den Iran in der für den internationalen Gas- und Ölhandel zentralen Straße von Hormus machte Bessent klar, er gehe davon aus, dass eine freie Durchfahrt möglich sein werde. Duygu AyrikcilKatar: Bemühungen um Lösung des Konflikts zwischen USA und Iran laufenNach Angaben des Vermittlerstaates Katar laufen derzeit diplomatische Bemühungen um eine Lösung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran. Die Gespräche mit „allen“ Beteiligten dauerten an, sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Doha am Dienstag. Direkte Treffen zwischen Vertretern Washingtons und Teherans seien allerdings nicht geplant. Die Gespräche konzentrierten sich zunächst auf eine „kurzfristige“ Übereinkunft, sagte der Sprecher. Danach solle es dann eine Rückkehr „zu den Vermittlungsbemühungen in ihrer Gesamtheit“ geben. Duygu AyrikcilHuthis greifen nach eigenen Angaben Flughafen in Saudi-Arabien anDie Huthi im Jemen haben einen Angriff auf Saudi-Arabien für sich reklamiert. Die vom Iran unterstützte Miliz habe ein militärisches Ziel am saudi-arabischen Flughafen Nadschran unweit der jemenitischen Grenze mit einer Drohne angegriffen, teilte Militärsprecher Jahja Sari mit. Aus Saudi-Arabien gab es zunächst keine Bestätigung dafür. Die Huthi bezeichneten den reklamierten Angriff als Reaktion auf angebliche Verletzungen des jemenitischen Luftraums in den Provinzen Saada und Hadscha durch saudi-arabische Drohnen. Weitere Verstöße gegen den Luftraum würden nicht unbeantwortet bleiben, hieß es. Auch dazu äußerte sich Riad zunächst nicht. Duygu AyrikcilBericht: Schifffahrt in Meerengen im Nahen Osten weiterhin unter DruckAufgrund anhaltender Spannungen im Nahen Osten ist der Schiffsverkehr in den Meerengen der Region weiterhin unter Druck. Die Straße von Hormus haben am Montag lediglich neun Schiffe passiert, wie aus Informationen des Datenanbieters Kpler hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. In der vergangenen Woche durchfuhren demnach täglich im Schnitt etwa 16 Schiffe die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman. Eine Einigung zwischen den USA und dem Iran könnte die Schifffahrt schnell beleben, wenn auch eine nachhaltige Besserung dauern könnte, sagte Dimitris Ampatzidis, Risiko-Analyst von Kpler. Durch Drohungen und Angriffe der mit dem Iran verbündeten Huthi-Miliz im Jemen gegenüber Saudi-Arabien ist auch die Schifffahrt durch den Seeweg Bab al-Mandab am Ausgang des Roten Meers beeinträchtigt. Lediglich 25 Passagen konnte Kpler am Montag bestätigen. Die Durchfahrten dort nahmen in den vergangenen Tagen ab: Noch am Freitag hatte Kpler 42 Passagen gemeldet. Oskar SchulzNach Trump-Drohung: Angriff auf Schiff in Straße von HormusWährend US-Präsident Donald Trump dem Iran ein neues Ultimatum für Gespräche zur Beilegung des Konflikts setzt, ist in der Straße von Hormus erneut ein Handelsschiff angegriffen worden. Vor der Küste des Omans traf ein "unbekanntes Geschoss" den Frachter, wie die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) mitteilte. Der neue Angriff auf das Handelsschiff ereignete sich laut der britischen Behörde rund 37 Kilometer nordöstlich des omanischen Ortes Al Khasab. Sie machte zunächst keine Angaben zu möglichen Schäden oder Verletzten auf dem Frachter. Tobias KöberleinTrump über Iran-Gespräche: "letzte Chance" für TeheranUS-Präsident Donald Trump hat neue Gespräche mit dem Iran als "letzte Chance" für Teheran bezeichnet. Man befände sich in Gesprächen - und zwar auf Wunsch des Irans, sagte Trump im Weißen Haus. Er bekräftigte, dass diverse Staaten die USA darum gebeten hätten, der Diplomatie eine letzte Chance zu geben. "Das ist eine letzte Chance für sie, ein gutes Dokument zu unterzeichnen", sagte er mit Blick auf den Iran. Trumps Darstellung zufolge drehen sich die Gespräche um die Öffnung der für den internationalen Gas- und Ölhandel zentralen Straße von Hormus. Demnach geht es darum, die Meerenge bis diesen Dienstag vollständig zu öffnen. In einer zweiten Phase soll es seiner Darstellung nach dann um die "Denuklearisierung" des Irans gehen - das werde länger dauern, räumte Trump ein. Leonhard RosenauerIran und Oman verhandeln über Schifffahrtskorridor in der Straße von HormusDer Iran verhandelt nach Angaben von Außenamtssprecher Ismail Baghai mit dem Oman über einen gemeinsamen vorläufigen Schifffahrtskorridor in der strategisch wichtigen Straße von Hormus. Dabei gehe es um einen Rundkurs statt mehrerer separater Fahrrinnen, sagte Baghai nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Diese neue Schiffsroute könnte vorübergehend genutzt werden, bis es eine endgültige Regelung gebe. Nach dem vorgeschlagenen Modell fahren Tanker oder Frachtschiffe auf einer nördlichen Route durch iranische Hoheitsgewässer in die Straße von Hormus ein. Nachdem die Schiffe Häfen im Iran oder in arabischen Golfstaaten angelaufen haben, nutzen sie für die Rückfahrt eine südliche Route durch omanische Hoheitsgewässer. Leonhard RosenauerIran widerspricht Donald Trump: "Verhandeln nicht"Der Iran führt nach Angaben seines Außenministeriums derzeit keine Verhandlungen mit den USA. „Wir verhandeln derzeit nicht mit den Vereinigten Staaten“, sagte Außenamtssprecher Esmaeil Bakaei am Montag in Teheran bei seiner wöchentlichen Presseunterredung. US-Präsident Donald Trump hatte für Montagnachmittag neue Gespräche mit Teheran angekündigt. Gespräche führe der Iran dagegen mit dem Oman über die strategisch wichtige Straße von Hormus, sagte Bakaei. „Unsere Verhandlungen sind mit dem Oman, um die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu sichern. “Leonhard RosenauerIran richtet zwei Männer wegen mutmaßlicher Spionage hinIm Iran sind zwei weitere Männer wegen mutmaßlicher Spionage für Israel hingerichtet worden. Nach Angaben der mit der Justiz verbundenen Nachrichtenagentur Misan sollen sie während der militärischen Auseinandersetzungen mit den USA und Israel Koordinaten und Fotos sensibler Militär- und Sicherheitsstandorte an "mit dem israelischen Geheimdienst Mossad verbundene Kanäle" weitergegeben haben. Dabei soll es sich den Angaben zufolge um ein nicht näher bezeichnetes internationales Satellitennetzwerk handeln. Weiter hieß es, der oberste Gerichtshof habe der Todesstrafe zugestimmt. Mehr ladenTickarooLive Blog Software