WeltReport

Iran-Präsident spricht von „totalem Krieg“ mit USA

Das US-Militär verkündete, dass es seine zehnte Angriffswelle in Folge gegen den Iran gestartet hat. Ihr erklärtes Ziel sei es, die Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu erzwingen. Angriffe auf iranisches. . .

Von krone. at · · 2 min Lesezeit

Iran-Präsident spricht von „totalem Krieg“ mit USA

Das US-Militär verkündete, dass es seine zehnte Angriffswelle in Folge gegen den Iran gestartet hat. Ihr erklärtes Ziel sei es, die Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu erzwingen. Angriffe auf iranisches AtomkraftwerkBei Angriffen auf Tabris kam demnach ein Mensch ums Leben, weitere wurden verletzt. Teheran meldete zudem neue Angriffe auf Buschehr, das einzige aktive Atomkraftwerk des Landes, sowie auf die im Bau befindliche Anlage Darkhovin, wie der "Guardian" berichtete. Trump drohte auf seiner Plattform Truth Social mit Vergeltungsschlägen gegen den Iran. (Bild: Screenshot/Truth Social @realDonaldTrump)Trump droht mit VergeltungUS-Präsident Donald Trump erklärte, die jüngsten Schläge würden „zu Ehren“ der zuletzt getöteten US-Soldaten durchgeführt. „Jedes Mal, wenn der Iran einen amerikanischen Soldaten tötet, wird er diesen Tod um ein Vielfaches bezahlen!“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Drei amerikanische Soldaten wurden in den vergangenen Tagen getötet – zwei bei iranischen Angriffen in Jordanien, ein weiterer im Irak. Zahlreiche Tote seit KriegsbeginnSeit Kriegsbeginn am 28. Februar fielen nach US-Angaben 17 amerikanische Soldaten. Der Iran spricht von bislang 50 Toten und mehr als 500 Verletzten. Die USA und der Iran hatten Mitte Juni ein Rahmenabkommen vereinbart, das den Weg zur Beendigung des Krieges ebnen soll. Seit April galt zudem eine Waffenruhe, die Trump kürzlich aber für beendet erklärte. Auch Teheran fühlt sich inzwischen nicht mehr an die vorläufige Absichtserklärung gebunden. Öltanker in der Straße von Hormuz attackiertDer Iran verschärft nun auch den Druck auf die Straße von Hormuz. Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) meldeten, zwei Öltanker seien bei dem Versuch, die Meerenge zu passieren, in die Luft gesprengt worden. Der Iran verlangte, dass Schiffe eine Route entlang seiner Küste nehmen. Nur diese Route sei sicher. ASEAN-Außenminister fordern sofortiges Ende der GewaltZuletzt forderte auch die südostasiatische Staatengemeinschaft ASEAN ein sofortiges Ende der Gewalt im Iran. Mit Blick auf die Bedeutung Asiens für den Welthandel forderten die Außenminister der zugehörigen Staaten in einer Erklärung auch die ungehinderte Durchfahrt durch die strategisch wichtige Straße von Hormuz. Der Staatengemeinschaft gehören elf Länder an, darunter Indonesien, Thailand, Malaysia und Singapur.

Quelle: mobil.krone.at

Mehr zu Amerika