Iran und USA jetzt in Gesprächen – Vance nennt Verhandlungen „historisch“
Wichtige UpdatesUS-Vize Vance nennt Verhandlungen mit dem Iran „historisch“Trump droht bei Scheitern von Iran-Verhandlungen mit US-Maut in Straße von HormusPakistan bestätigt neue Iran-USA-Gespräche in der. . .

Wichtige UpdatesUS-Vize Vance nennt Verhandlungen mit dem Iran „historisch“Trump droht bei Scheitern von Iran-Verhandlungen mit US-Maut in Straße von HormusPakistan bestätigt neue Iran-USA-Gespräche in der SchweizSchiffstracker: Zahl der Durchfahrten durch Straße von Hormus deutlich gestiegenPhilipp LutherUS-Vize Vance nennt Verhandlungen mit dem Iran „historisch“US-Vizepräsident JD Vance hat die in der Schweiz begonnenen Verhandlungen mit dem Iran über ein dauerhaftes Ende des Iran-Krieges als „historisch“ bezeichnet. „Was der Präsident uns aufgetragen hat, ist, ein neues Kapitel aufzuschlagen, um unsere Beziehung zum iranischen Volk zu verändern, und ihm eine ausgestreckte Hand anzubieten“, sagte Vance am Sonntag zum Auftakt der Verhandlungen in der Schweiz. „Allein in den vergangenen Stunden haben wir bereits große Fortschritte erzielt, und ich gehe davon aus, dass wir weitere Fortschritte machen werden", sagte der Vizepräsident weiter. Wenn die Führung in Teheran bereit sei, „auf ihre Rolle als Faktor regionaler Instabilität zu verzichten“, und wenn sie bereit sei, „dauerhaft auf jede Ambition zur Erlangung von Atomwaffen zu verzichten“, dann seien die Vereinigten Staaten bereit, „ihre Beziehungen zu diesem Land grundlegend zu verändern“. Philipp LutherGespräche zwischen Iran und USA begonnenIn der Schweiz haben nach Angaben des Vermittlers Katar die Gespräche zwischen dem Iran und den USA begonnen. Ein erstes Treffen auf hochrangiger Ebene habe begonnen, teilte ein Sprecher des katarischen Außenministeriums heute mit. Dabei seien neben Vertretern aus den USA und dem Iran auch Delegationen der vermittelnden Länder Pakistan und Katar vertreten. Man habe die Hoffnung, dass die Treffen zu einer «umfassenden und dauerhaften Einigung führen zu allen Punkten im Rahmenabkommen», auf das Washington und Teheran sich geeinigt haben, hieß es. Philipp LutherPakistanische Delegation für US-iranische Gespräche in der Schweiz angekommenDie Delegation des Vermittlerstaates Pakistan ist für die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA in der Schweiz eingetroffen. Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif und Armeechef Asim Munir nähmen an den Gesprächen teil, teilte Sharifs Büro in Islamabad am Sonntag im Onlinedienst X mit. Zuvor waren bereits US-Vizepräsident JD Vance und die iranische Delegation in der Schweiz angekommen. Philipp LutherSieben Tote bei neuen Angriffen Israels im LibanonBei erneuten israelischen Luftangriffen im Libanon sind nach dortigen offiziellen Angaben mindestens sieben Menschen getötet worden. Bei einem Angriff in der Bekaa-Ebene im Osten des Landes seien fünf Menschen getötet worden, darunter ein Kind, eine Frau und zwei ältere Menschen, berichtete die Staatsagentur NNA am Morgen. In Nähe der südlichen Küstenstadt Tyrus seien zudem zwei Palästinenser ums Leben gekommen. Ein israelischer Armeesprecher sagte dazu, in der Nacht habe es keine israelischen Angriffe gegeben. Philipp LutherVance für Gespräche mit dem Iran in der Schweiz angekommenUS-Vizepräsident JD Vance ist für die Friedensverhandlungen mit dem Iran in der Schweiz angekommen. Das Flugzeug von Vance landete am Sonntagmorgen auf dem Luftwaffenstützpunkt Emmen nahe Luzern, wie der Sprecher des Stellvertreters von US-Präsident Donald Trump mitteilte. Bereits am Samstagabend war die iranische Delegation in der Schweiz angekommen, wie das Schweizer Außenministerium mitgeteilt hatte. Nach der Unterzeichnung eines Rahmenabkommens für ein Ende des Iran-Krieges sollen Unterhändler aus den USA und dem Iran am Sonntag im Luxusresort Bürgenstock Gespräche aufnehmen. Das Hotel Bürgenstock liegt auf dem gleichnamigen Berg oberhalb des Vierwaldstättersees in der Nähe von Luzern. Der Hotelkomplex wurde im Vorfeld der Gespräche von der Polizei abgeriegelt. Louisa ThönigVance bricht zu Iran-Gesprächen in die Schweiz aufNach Tagen der Ungewissheit ist US-Vizepräsident JD Vance für Verhandlungen mit dem Iran in die Schweiz aufgebrochen. "Ich denke, wir werden hoffentlich Fortschritte in der Atomfrage erzielen und auch in der Frage der Waffenruhe im Libanon vorankommen", sagte er vor dem Abflug. Er könne nur für ein oder zwei Tage dort sein, danach würden die Gespräche auf anderer Ebene fortgeführt. Louisa ThönigTrump droht bei Scheitern von Iran-Verhandlungen mit US-Maut in Straße von HormusUS-Präsident Donald Trump hat bei einem Scheitern der Verhandlungen mit dem Iran eine US-Maut für die Straße von Hormus angedroht. Während der 60 Tage geltenden Waffenruhe im Zuge der Rahmenvereinbarung mit dem Iran werde es in der wichtigen Meerenge „keine Maut geben“ erklärte Trump am Samstag auf seiner Onlineplattform Truth Social. Sollten die Verhandlungsführer jedoch bei ihren bevorstehenden keine umfassende Einigung zur Beendigung des Iran-Krieges erzielen, würden die USA Gebühren für den Seeweg erheben. Die Gebühr würde „als Gegenleistung für Dienste“ erhoben werden, welche die USA „als Schutzengel der Länder des Nahen Ostens erbracht“ hätten, warnte Trump. Zudem sollten damit „vergangene, gegenwärtige und zukünftige Kosten erstattet“ werden. Louisa ThönigBerichte: Israels Armee schränkt Libanon-Einsätze einDie israelische Armee stellt Berichten zufolge ihre Angriffe im Libanon außerhalb einer von ihr einseitig ausgerufenen "Sicherheitszone" ein. Israelische Medien berichteten unter Berufung auf das Militär, dass die Streitkräfte damit einer Anweisung der politischen Führung folgten. Innerhalb dieser Zone, die sich im Süden an der Grenze Israels befindet, setze das Militär die Einsätze jedoch fort, um unter anderem ein großes Tunnelsystem der schiitischen Hisbollah-Miliz zu bekämpfen. Nach Angaben der Armeeführung verbleibt zudem die Option, akute Bedrohungen auch außerhalb des Gebiets anzugreifen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte die von der Armee errichtete "Sicherheitszone" als Barriere zwischen der Hisbollah-Miliz im Libanon und den Bürgern und Gemeinden in Nordisrael bezeichnet. Israel werde sich nicht zurückziehen, solange es seine Sicherheitsbedürfnisse erforderten. Die libanesische Regierung stuft das von Israel kontrollierte Areal hingegen als völkerrechtswidrig besetztes Staatsgebiet ein. Louisa ThönigIranische Delegation auf dem Weg in die Schweiz zu weiteren Verhandlungen über Abkommen mit USAEin iranisches Verhandlungsteam ist Staatsmedien zufolge am Samstag zu Gesprächen über die Umsetzung des Abkommens mit den USA über ein Kriegsende in die Schweiz aufgebrochen. Die iranische Nachrichtenagentur Irna zitierte den iranischen Außenministeriumssprecher Esmaeil Bakaei mit den Worten, die am Samstag abgereiste Delegation werde „die Einhaltung der Verpflichtungen der anderen Seite im Rahmen des Abkommens überwachen und einfordern“. „Die andere Seite muss so schnell wie möglich die notwendigen Maßnahmen ergreifen“, sagte Bakaei demnach über die USA. Andernfalls gerate „die gesamte Vereinbarung in Gefahr“. Laut dem iranischen Staatsrundfunk gehören zu der Delegation unter anderem Irans Parlamentspräsident und Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf und Außenminister Abbas Araghtschi. Louisa ThönigLouisa ThönigIsraels Armee meldet weiteren VerlustBei Gefechten im Süden des Libanon ist israelischen Angaben zufolge einer ihrer Soldaten getötet worden. Der Stabsfeldwebel sei „im Kampf gefallen“, teilte Israels Armee am Samstag mit. Am Vortag waren bereits vier israelische Soldaten bei Zusammenstößen mit der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz getötet worden, die unter anderem im Süden des Libanon agiert. Der Iran und die USA hatten am Mittwoch ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das eine Waffenruhe in der gesamten Region einschließlich des Libanon vorsieht. Die israelische Armee und die Hisbollah setzten jedoch ihre Gefechte fort. Weder Israel noch die Hisbollah waren an den Verhandlungen zu dem Rahmenabkommen beteiligt. Louisa ThönigUSA wollen freie Schifffahrt durch Straße von Hormus weiter sichernNach der vom Iran angekündigten Schließung der Straße von Hormus will das US-Militär weiter die Freiheit der Schifffahrt durchsetzen. Der Schiffsverkehr habe am Samstag zugenommen, "während die US-Streitkräfte in diesem Gebiet weiterhin zur Wahrung der Freiheit der Schifffahrt im Einsatz waren", teilte das US-Regionalkommando Centcom auf X mit. 55 Schiffe mit unter anderem 17 Millionen Barrel Öl hätten die Meerenge passiert. Centcom zufolge ist das Militär weiter vor Ort, um sicherzustellen, dass sämtliche Abmachungen des Rahmenabkommens "eingehalten, befolgt und in vollem Umfang umgesetzt werden. "Louisa ThönigBundesregierung fordert von allen Einhaltung der WaffenruheDie Bundesregierung hat alle Seiten zur Umsetzung der vereinbarten Waffenruhe im Iran-Krieg aufgerufen. Man nutze die Kontakte insbesondere zu den israelischen Partnern, damit das Rahmenabkommen über die Waffenruhe mit Leben erfüllt werde, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin. Dazu müsse die Hisbollah ihre Angriffe auf den Norden Israels aber auch "wirklich glaubhaft" einstellen. "Und ich glaube, da sind wir noch nicht so ganz", fügte er hinzu. Der Sprecher des deutschen Außenministeriums betonte, Deutschland sei nicht Teil des bilateralen Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran, das eigentlich eine Waffenruhe an allen Fronten vorsieht – also auch im Libanon. "Insofern ist es jetzt auch nicht primär an uns, diese Vereinbarung umzusetzen beziehungsweise auf die Umsetzung da zu pochen. " Israel und die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon hatten sich gegenseitig Verstöße gegen die Waffenruhe vorgeworfen. Louisa ThönigPakistan bestätigt neue Iran-USA-Gespräche in der SchweizNach Angaben des Vermittlerstaats Pakistan sollen am Sonntag in der Schweiz Gespräche zwischen dem Iran und den USA geführt werden. Diese würden auf technischer Ebene in Bürgenstock abgehalten, hieß es in einer Mitteilung des pakistanischen Außenministeriums am Nachmittag. Vertreter der Vereinigten Staaten, des Irans sowie der Vermittler Pakistan und Katar würden an den Gesprächen teilnehmen, hieß es weiter. Islamabad werde den Prozess als Mediator weiterhin unterstützen, um die im Rahmenabkommen erzielten Übereinkünfte zu vertiefen. Kurz davor hatte es aus dem Iran geheißen, Verhandler reisten nun doch in die Schweiz, um die Details des Rahmenabkommens zu diskutieren und von den USA die Erfüllung der Verpflichtungen der Gegenseite einzufordern, wie der iranische Außenamtssprecher Ismail Baghai im Staatssender Irib ankündigte. Der Iran habe sich an die Vereinbarungen gehalten, erklärte Baghai, während die USA bereits den ersten Absatz des Abkommens verletzt hätten. Die Zusage, eine Waffenruhe an allen Fronten – einschließlich des Libanons – herbeizuführen, sei nicht eingehalten worden. Zwar hätten sich die USA verpflichtet, Israel zu einer Waffenruhe im Libanon zu bewegen, doch diese Maßnahme sei ausgeblieben. "Wenn die Gegenseite sich weigert, ihren Verpflichtungen nachzukommen, wird der Iran dies ebenfalls nicht tun", erklärte der Sprecher. Am Nachmittag hatte das zentrale Militärkommando der Islamischen Republik erklärt, die Straße von Hormus wieder für die Durchfahrt aller Schiffe sperren und dies mit der Nichteinhaltung der Waffenruhe im Südlibanon begründet. Philipp LutherIran verkündet Schließung der Straße von HormusDer Iran will die Straße von Hormus wieder für den Schiffsverkehr sperren. Das zentrale Militärkommando des Landes begründete den Schritt laut Agentur Tasnim mit der Nichteinhaltung der Waffenruhe im Südlibanon, die im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran vereinbart worden war. Mehr ladenTickarooLive Blog Software