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Irankrieg: USA attackieren laut Iran Brücken und einen Flughafen

Julica JungehülsingKatar warnt Bevölkerung vor AngriffenDie Regierung von Katar hat die Bevölkerung am frühen Morgen vor iranischem Raketenbeschuss gewarnt und aufgefordert, Schutz zu suchen. Anwohner hörten. . .

Von @zeitonline · · 7 min Lesezeit

Irankrieg: USA attackieren laut Iran Brücken und einen Flughafen

Julica JungehülsingKatar warnt Bevölkerung vor AngriffenDie Regierung von Katar hat die Bevölkerung am frühen Morgen vor iranischem Raketenbeschuss gewarnt und aufgefordert, Schutz zu suchen. Anwohner hörten Explosionen,Luftabwehrsysteme versuchten die Raketen abzufangen. Etwa eine Stunde später wurde Entwarnung gegeben. Der Iran hatte zuvor bereitsBahrain und Kuwaitals Reaktion auf nächtliche US-Luftangriffe ins Visier genommen. Katar ist gemeinsam mit Pakistan ein wichtiger Vermittler bei den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs. Die Gespräche sind zuletzt jedoch ins Stocken geraten. Mathias PeerIran meldet Drohnenangriff auf US-Flugzeuge in BahrainDie iranische Armee hat nach eigenen AngabenUS-Hubschrauber ⁠und Aufklärungsflugzeuge ‌auf dem ‌Stützpunkt Sakhir in Bahrain mit Drohnen angegriffen. Das meldete die ‌iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Das Militär von Kuwait berichtete, es reagiere derzeit auf Bedrohungen durch feindliche Raketen und Drohnen. Iven FenkerDie USA haben laut Berichten iranischer Staatsmediendie Verkehrsinfrastruktur des Landesangegriffen. Der Flughafen Iranschahr im Südosten des Landes sei von mindestens einem US-Geschoss getroffen worden, berichtete der Staatssender Irib. Zudem seien die Kahurestan- und die Gariveh-Brücke in der Provinz Hormusgan attackiert worden, berichtete die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf die Provinzverwaltung. Die Straßen zwischen der Hafenstadt Bandar Abbas und den Städten Chamir und Lar sei vollständig gesperrt ebenso wie eine zweite Verbindung in der Region. Bei dem Angriff seienzwei Menschen getötet und vier weiter verletztworden, hieß es weiter. Laut dem regierungstreuen Sender Press TV wurden insgesamt drei Brücken bei den Angriffen getroffen. Die Kahurestan-Brücke liegt an der Route, die die Hafenstadt Bandar Abbas mit der Stadt Schiras weiter nordwestlich verbindet und gilt lautNew York Timesalswichtige Route zwischen der Küste des Persischen Golfs und dem südlichen Landesinnerendes Irans. Staatsmedien berichteten zudem von zweiExplosionen in der Stadt Buschehr, wo sich das einzige aktive Atomkraftwerk des Landes befindet, sowie von einer Reihe von Explosionen in Bandar Abbas. Nach Angaben derNew York Timeswurden bei dem Angriff auf Bandar Abbassieben Menschen verletzt. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna meldete zudem US-Angriffe auf Gebiete um Ahwas. Iven FenkerUS-Militär greift erneut Ziele im Iran anDie US-Armee hatneue Angriffe auf Ziele im Iranbestätigt. Eine »neue Welle von Angriffen gegen den Iran« habe am Donnerstagabend um 20. 00 Uhr (MESZ) begonnen, teilte das Regionalkommando Centcom mit. Ziel sei es, »die militärischen Fähigkeiten Irans weiter zu schwächen«. Details wurden nicht genannt. Iranische Medien hatten zuvor überUS-Angriffe rund um die iranische Golfinsel Keschmnahe der Straße von Hormus berichtet. Das iranische Staatsfernsehen berichtete zudem, die Hafenstadt Bandar Abbas an der Meerenge sei Ziel der »Aggression des amerikanischen Feindes« geworden. Konstantin ZimmermannHuthis drohen Saudi-Arabien mit AngriffenDie mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz im Jemendroht Saudi-Arabien mit Angriffen auf Ölanlagen, sollte sich das Nachbarland an einer »umfassenden Aggression« gegen den Jemen beteiligen. Auch andere kritische Infrastrukturen in dem Land würden dann attackiert, sagte Milizchef Abdul-Malik al-Huthi. Die Huthis hatten Raketen auf Saudi-Arabien ⁠abgefeuert, nachdem sie das Königreich beschuldigt hatten, am Montag den Flughafen in Sanaa bombardiert zu haben. Damitendete eine vierjährige Waffenruhezwischen den schiitischen Huthi und dem sunnitischen Königreich Saudi-Arabien. Allerdings hatte dieRegierung des Jemen,die nur einen Teil des Landes kontrolliert, denAngriff auf den Hauptstadtflughafen für sich reklamiert. Man habe Start- und Landebahnen beschossen, um dieLandung eines iranischen Flugzeugs zu verhindern. Maxim NägeleMehr als eine ZeremonieÜber sechs Tage, in fünf Städten und mit Tonnen an Reis und Brot, trauerte der Iran um seinen verstorbenen Führer Ali Chamenei. Doch es ist mehr als nur eine Zeremonie. Deriranische Schriftsteller Amir Hassananalysiert, wie die Trauerfeier alsMachtdemonstration des Regimesfungiert und was nun für die iranische Gesellschaft folgt. Warum der Iran auch weiterhin Proteste erleben wird, lesen Sie hier:Bernard DarkoKuwait meldet erneuten Beschuss aus IranKuwait isterneut Ziel iranischer Angriffegeworden. Das Militär des kleinen Golfemirats, in dem US-Truppen stationiert sind, teilte mit, dieFlugabwehr fange aktiv Beschussaus der Islamischen Republik ab. Im Streit um die Kontrolle über die Straße von Hormus haben die USA ihre Angriffe auf Ziele im Iran in den vergangenen Tagen ausgeweitet. Teheran reagiert mit vermehrten Angriffen auf Ziele in Nachbarstaaten. Dieiranische Militärführung drohte mit der Zerstörung der »gesamten Infrastruktur in der Region«, falls US-Präsident Donald Trump seine Drohung wahr mache,Kraftwerke und Brücken im Iran zu attackieren. Unter keinen Umständen werde Teheran einer ausländischen,außerhalb der Region gelegenen Macht wie den USAeine Einmischung in der Straße von Hormus erlauben, hieß es weiter. Bernard DarkoPakistan ruft USA und Iran zur Rückkehr an Verhandlungstisch aufPakistan will imKonflikt zwischen den USA und demIran weiter vermitteln, um die Umsetzung des im Juni unterzeichneten Rahmenabkommens für ein Kriegsende voranzubringen. Zwar gebe esHerausforderungen bei der Umsetzung des Abkommens, doch ermuntere Pakistan alle Seiten, die Gewalt zu beenden und technische Gespräche auf der Grundlage der Vereinbarung wieder aufzunehmen, sagte der Sprecher des Außenministeriums in Islamabad, Tahir Andrabi. Er äußerte zudem die Hoffnung auf eine rasche Normalisierung in der für den weltweiten Handel mit Öl und Gas wichtigen Straße von Hormus. Es sei wichtig, die»Sicherheit und Freiheit der Seeschifffahrt zu gewährleisten«, sagte er. Die USA und der Iran hatten Mitte Juni unter pakistanischer Vermittlung ein Rahmenabkommen unterzeichnet, dasbinnen 60 Tagen zu einem Friedensabkommenführen sollte. Teil der Einigung war eine »sichere und unentgeltliche Durchfahrt« durch die Straße von Hormus. Zuletzt ist die Situation in der gesamten Region aber wieder eskaliert. Das US-Militär hat Ziele im Iran attackiert. Das iranische Militär reagierte mit Angriffen auf Ziele in Jordanien, Kuwait und Bahrain. US-Präsident Donald Trump erklärte dieWaffenruhe vergangene Woche für beendet. Zudem drohte er mit einer Ausweitung der Angriffe auf den Iran, falls die Verhandlungen mit der Regierung in Teheran über einKriegsende und die Nutzung der Straße von Hormus scheiternsollten. Yannick von EisenhartIrans Militär droht mit Angriffen auf Infrastruktur in der RegionDie iranische Militärführung hat mit derZerstörung der »gesamten Infrastruktur in der Region«gedroht, falls die USAKraftwerke und Brückenim Iran attackieren sollten. Damit hatte US-Präsident Donald Trump gedroht. Sollte Trump diese Drohung wahr machen, werde die gesamte Infrastruktur der Region »unter den stählernen Schlägen der mächtigen Streitkräfte der Islamischen Republik Iran zerschmettert«, heißt es in einer Mitteilung von Oberst Ebrahim Solfaghari, einem Sprecher des militärischen Hauptquartiers Chatam al-Anbjia. Der Iran hatte in der Vergangenheit mehrfachProduktionsstätten zur Rohstoffgewinnung sowie zivile Infrastruktur in den Nachbarländernangegriffen. Caspar LederIndien verbietet Einsatz indischer Seeleute in der Straße von HormusIndien hat Reeder, Schiffsmanager und Personalvermittler angewiesen,vorerst keine indischen Seeleute auf Schiffen in der Straße von Hormuseinzusetzen. Wie die Generaldirektion für Schifffahrt mitteilte, erging eine entsprechende Anordnung. Innerhalb von drei Tagenwaren bei Angriffen in der Regionzwei indische Seeleute getötetworden. Die indische Regierung legte Protest beim Iran ein und bestellte dessen stellvertretenden ‌Botschafter ein. Indien ist mit mehr als 300. 000 Seeleuten ⁠das weltweit drittgrößte Herkunftsland ‌von Arbeitskräften für die globale Schifffahrt. Yannick von EisenhartIranischer Flughafen soll beschossen worden seinDie staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna berichtet unter Berufung auf die Gouverneursverwaltung, dassGeschosse am Flughafen von Semnan im Nordosten des Landes eingeschlagenseien. Es habekeine Toten oder Verletztengegeben. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Semnan befindet sich etwa 230 Kilometer östlich von Teheran. Tom-Luca FreundIraks Regierungschef verurteilt Drohnenangriff in KurdenregionDer irakische Ministerpräsident Ali al-Saidi hat einen Drohnenangriff auf die Stadt Erbil verurteilt. Angaben zur Herkunft der Drohnen machte al-Saidi nicht. DieDrohne wurde nach Angaben der irakischen Behörden abgefangen,während al-Saidi in Washington, D. C. von US-Präsident Donald Trump empfangen wurde. Erbil liegt in derhalbautonomen Kurdenregiondes Landes. Al-Saidi hatte bei dem Besuch angekündigt, auf dieEntwaffnung militanter Gruppen außerhalb staatlicher Strukturen hinzuarbeiten,darunter auch Milizen wie dielibanesische Hisbollah,die vom Iran unterstützt werden. Yannick von EisenhartGegenseitige Angriffe in der NachtDie USA haben in der Nachterneut Ziele im Iran attackiert. Erstmals seit der erneuten Eskalation vor einigen Tagen meldete der Iran auchExplosionen aus der Umgebung der Hauptstadt Teheran. Das iranische Militär reagierte mitAngriffen auf Ziele in Jordanien, Kuwait und Bahrain. Einen Überblick über die Geschehnisse der Nacht finden Sie hier:Bastian HartigJordanien schießt nach eigenen Angaben iranische Rakete abDas jordanische Militär hat den Abschuss einervom Iran abgefeuerten Raketegemeldet. Das Militär teilte dies über die staatliche jordanische Nachrichtenagentur Petra mit. Mathias PeerNur sieben Schiffe durchquerten gestern die Straße von HormusDieZahl der Schiffe, die die Straße von Hormus durchqueren, ist angesichts der Zuspitzung des Konfliktsspürbar gesunken. Schifffahrtsdaten zufolge waren am gestrigen Mittwoch (Ortszeit) sieben Schiffe in der Meerenge unterwegs. Am Vortag waren es noch 13, wie Daten des Analyseunternehmens Kpler zeigten. Militäroperationen hindern Schiffe daran, die Wasserstraße zu durchqueren, über dievor dem Krieg etwa ein Fünftel der weltweiten Öl- und Gaslieferungenabgewickelt wurde. Mehr ladenTickarooLive Blog Software

Quelle: zeit.de

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