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IW-Studie: Deutsche Firmen investieren deutlich weniger in den USA

Nach Berechnungen des IW haben deutsche Unternehmen ihre Direktinvestitionen in den USA um 65 Prozent gesenkt. Der Negativtrend begann mit Trumps zweiter Amtszeit. Quelle: DIE ZEIT, Reuters,ore . . .

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IW-Studie: Deutsche Firmen investieren deutlich weniger in den USA

Nach Berechnungen des IW haben deutsche Unternehmen ihre Direktinvestitionen in den USA um 65 Prozent gesenkt. Der Negativtrend begann mit Trumps zweiter Amtszeit. Quelle: DIE ZEIT, Reuters,oreAktualisiert am 16. August 2026, 10:06 UhrIhr Browser unterstützt die Wiedergabe von Audio Dateien nicht. Download der Datei als mp3: https://zon-speechbert-production. s3. eu-central-1. amazonaws. com/articles/8b058515-f800-4039-8ba2-d2256e0409bc/full_f64341466dc1e85456a731dafce7011288b8565b10ae30abac186cf7f11d2944c8e708f671dd644df91f2945248bd27f. mp365KommentareVerglichen mit dem ersten Halbjahr 2024 betrug der Rückgang der Investitionen sogar knapp 80 Prozent. © McKenzie Lange/ The Washington Post/ Getty ImagesDeutsche Unternehmen haben ihre Investitionen in denUSAeiner Studie zufolge deutlich zurückgefahren. Im ersten Halbjahr flossen nur noch rund 4,3 Milliarden Euro an deutschenDirektinvestitionenin die weltgrößte Volkswirtschaft, wie aus Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) auf Basis von Bundesbank-Daten hervorgeht. Das entspricht einem Rückgang um 65 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. IW-Expertin Samina Sultan sagte, damit setze sich der Negativtrend seit Beginn vonDonald Trumpszweiter Amtszeit im Januar 2025 fort. Rückgang auch im langfristigen VergleichVerglichen mit dem ersten Halbjahr 2024, dem letzten vorTrumpsWiedereinzug ins Weiße Haus, betrug der Rückgang laut IW sogar knapp 80 Prozent. Trump hat mit seiner Wirtschaftspolitik viele wichtige Handelspartner verprellt und mit hohen Zöllen überzogen, darunter die EU und damit Deutschland. Auch im langfristigen Vergleich bewertete das Institut den Wert als alarmierend. In den fünf Jahren vor der Pandemie investierten deutsche Firmen im ersten Halbjahr durchschnittlich 15,8 Milliarden Euro in denUSA, fast viermal so viel wie derzeit. Zwar lagen die Werte während der Pandemiejahre 2020 bis 2023 noch niedriger, teils sogar im negativen Bereich. Das sei jedoch dem wirtschaftlichen Einbruch durch die Coronapandemie geschuldet gewesen, sagte Sultan. Direktinvestitionsflüsse können nach Angaben des IW stark schwanken und durch einzelne Großtransaktionen verzerrt sein. Zudem unterliegen die aktuellsten Zahlen oft Revisionen. Dennoch deuteten auch Umfragen der Deutschen Industrie- und Handelskammer in dieselbe Richtung. Zuletzt gaben 41 Prozent der Betriebe mit US-Standorten an, ihren Kapitaleinsatz dort erhöhen zu wollen; der Anteil verharrte damit unter seinem langjährigen Durchschnitt. USA bleiben laut IW attraktivDie Forscher untersuchten auch die Zusammensetzung der Investitionsflüsse im Gesamtjahr 2025. Dabei zeigte sich nach IW-Angaben ein auffälliges Muster: Sowohl die Direktinvestitionskredite als auch die reinvestierten Gewinne fielen überdurchschnittlich hoch aus. Das Beteiligungskapital im engeren Sinne, also der Saldo aus Neuanlage und Liquidation, blieb dagegen unterdurchschnittlich. Das könnte dem Institut zufolge darauf hindeuten, dass sich Unternehmen bei strategischen Neuinvestitionen wie dem Kauf von Firmen oder dem Aufbau neuer Standorte zurückhalten. Unternehmen, die bereits in den USA aktiv seien, investierten ihre dortigen Gewinne weiterhin im Land, sagte Sultan. Das spreche dafür, dass die USA grundsätzlich ein attraktiver Markt blieben.

Quelle: sompo.com.sg

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