Kampf für Balogun: Wenn es nach Trump ginge, könnte er gar nicht für USA spielen
US-Präsident kämpft für BalogunWenn es nach Trump ginge, könnte er gar nicht für die USA spielen06. 07. 2026 - 11:55 UhrLesedauer: 2 Min. Der "Fall Balogun" hat sich zum WM-Skandal entwickelt. Kurios ist in. . .

US-Präsident kämpft für BalogunWenn es nach Trump ginge, könnte er gar nicht für die USA spielen06. 07. 2026 - 11:55 UhrLesedauer: 2 Min. Der "Fall Balogun" hat sich zum WM-Skandal entwickelt. Kurios ist in diesem Zusammenhang ein Fakt zum US-Star selbst. Entsetzen, Erschütterung, Empörung: Der "Fall Balogun" hat sich zum handfesten WM-Skandal entwickelt und für einen internationalen Aufschrei gesorgt. Nach der mutmaßlichen Einmischung von US-PräsidentDonald Trumpgerät der Fußball-Weltverband Fifa um Präsident Gianni Infantino massiv unter Druck. Der Präzedenzfall bestätigt die schlimmsten Befürchtungen rund um die Endrunde und erschüttert die Glaubwürdigkeit der gesamten Sportart – sogar von Manipulation ist die Rede. Auch bei den alarmierten deutschen Protagonisten um DFB-Präsident Bernd Neuendorf undJürgen Kloppherrscht große Sorge. Kurios: Ginge es nach Donald Trump, dürfte Folarin Balogun, für den er sich jetzt eingesetzt hat, gar nicht im US-Trikot auflaufen. Zum Hintergrund: Baloguns Eltern stammen aus Nigeria, lebten vor der Geburt ihres Sohnes in England. Im siebten Schwangerschaftsmonat reiste die Mutter für einen Besuch ihrer Schwägerin nach Brooklyn. Es sollte nur ein kurzer Aufenthalt sein, der von einer Airline jedoch verlängert wurde. Denn als die angehende Mutter zurückfliegen wollte, wurde ihr der Einstieg ins Flugzeug verwehrt. Die Fluggesellschaft hatte ob des Babybauchs Bedenken, zu groß war die Sorge vor einer Entbindung über den Wolken. Sie musste in New York bleiben und brachte ihren Sohn dort zur Welt. Damit bekam Balogun direkt die US-Staatsbürgerschaft. Und genau dieses Gesetz wollte Trump eigentlich ändern. Im Video| Klopp reagiert mit klaren WortenPlayer wird geladenQuelle: MagentaTVTrumps Forderung: Neugeborene Kinder, deren Eltern sich illegal oder nur vorübergehend in den USA aufhalten, sollten keine US-Staatsbürgerschaft mehr erhalten. Diese Anordnung hatte Trump am ersten Tag seiner zweiten Amtszeit unterzeichnet. Der Oberste Gerichtshof bestätigte Ende Juni jedoch das Recht von in den USA geborenen Kindern auf die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Trump war gescheitert. "Für die Vereinigten Staaten zu spielen, bedeutet mir sehr viel, mehr als die Leute ahnen", erklärte Balogun 2023, als er sich für die USA und gegen das Heimatland seiner Eltern entschied. "Ich bin sehr stolz und fühle mich geehrt, diese Chance zu bekommen, und ich möchte alles geben, um unser Team zum Erfolg zu führen. " Nun wurde er in ein Rampenlicht gestellt, das er gar nicht selbst gewollte hatte.