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Kiel Institut: Europa könnte Treasuries schärfer regulieren

DJ Kiel Institut: Europa könnte Treasuries schärfer regulieren Von Hans Bentzien DOW JONES--Europa könnte nach Aussage von Forschern des Kiel Institut eine schärfere Regulierung von US-Staatsanleihen

Von Dow Jones News · · 3 min Lesezeit

Kiel Institut: Europa könnte Treasuries schärfer regulieren

DJ Kiel Institut: Europa könnte Treasuries schärfer regulierenVon Hans BentzienDOW JONES--Europa könnte nach Aussage von Forschern des Kiel Institut eine schärfere Regulierung von US-Staatsanleihen einsetzen, um den geopolitischen Vorstößen der USA Paroli zu bieten. Sie schreiben in einer Studie (Shorting America: Europe's financial leverage over the United States), dass die USA in jüngster Zeit verschiedene Druckmittel - Zölle, militärische Gewalt - eingesetzt hätten, um ihre geopolitischen Ziele zu erreichen. Europa könnte darauf im Notfall reagieren, indem es regulatorische Privilegien wie die Nullrisikogewichtung von US-Staatsanleihen unter Solvency 2 und CRR aufhebe. "Angesichts einer US-Schuldenquote von über 120 Prozent und einer vorherigen Herabstufung der Kreditwürdigkeit des Landes ist dieses Privileg der Nullrisikogewichtung allein aus aufsichtsrechtlichen Gründen schwer zu rechtfertigen", sagt Forscher Farzad Saisdi. Die Autoren schätzen, dass die Aufhebung des Privilegs über ein Jahrzehnt hinweg bei europäischen Versicherern, Banken und Pensionsfonds zu einem Rückgang der Nachfrage nach US-Staatsanleihen von 200 Milliarden Dollar führen würde. Der daraus resultierende Anstieg der US-Renditen würde die Kreditkosten des US-Bundes um geschätzte 33 bis 42 Milliarden Dollar pro Jahr erhöhen. Dies entspräche zwischen einem Fünftel und einem Viertel des derzeitigen Budgets des US-Verteidigungsministeriums. Es könnte zudem zu einer Umschichtung von Kapital hin zu europäischen Staats- und Bankanleihen kommen. "Dadurch würden sich die Refinanzierungsstrukturen europäischer Banken verbessern und ihre Abhängigkeit von Dollar-Finanzierungen verringern", kalkulieren die Forscher. Die Auswirkungen auf die Finanzmärkte wären nach ihrer Ansicht beherrschbar. Da ein Großteil der europäischen Dollar-Bestände abgesichert sei, erzeuge die Auflösung dieser Absicherungen teilweise ausgleichende Kapitalflüsse. "Dies führt dazu, dass eine mögliche Abwertung des Dollar und ein Anstieg der Renditen eher allmählich als abrupt eintreten würden", argumentieren sie. Dennoch würden die Wechselkursentwicklungen eine genaue Beobachtung erfordern. Kontakt: hans. bentzien@dowjones. comDJG/hab/ros(END) Dow Jones NewswiresJune 23, 2026 10:35 ET (14:35 GMT)Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc. SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere ChancenRaumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben. Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen. Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA. In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: solide bewertet, operativ stark und bestens positioniert, um langfristig vom Space-Boom zu profitieren. Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Markt die versteckten Gewinner entdeckt!

Quelle: finanznachrichten.de

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