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Kuba: USA verhängen neue Sanktionen gegen Kuba

Die US-Regierung setzt ihren Druck auf die kubanische Führung fort. Neue Sanktionen sollen sich unter anderem gegen das Tourismusministerium von Kuba richten. Quelle: DIE ZEIT, AFP,bam13. Juli 2026, 22:01. . .

Von @zeitonline · · 2 min Lesezeit

Kuba: USA verhängen neue Sanktionen gegen Kuba

Die US-Regierung setzt ihren Druck auf die kubanische Führung fort. Neue Sanktionen sollen sich unter anderem gegen das Tourismusministerium von Kuba richten. Quelle: DIE ZEIT, AFP,bam13. Juli 2026, 22:01 UhrIhr Browser unterstützt die Wiedergabe von Audio Dateien nicht. Download der Datei als mp3: https://zon-speechbert-production. s3. eu-central-1. amazonaws. com/articles/d74e33d8-b6f4-4c71-91eb-7d6ebfc953f0/full_c02933197459b5bdc9c86cbaa7c3dfdbe9d37316a7b0caa678d204998b9a06d0f063b88ee12e19ac962afeb9ff024a90. mp3Die USA haben neue Sanktionen für Kuba angekündigt. © Pablo Porciuncula/ AFP/ Getty ImagesDie US-Regierung will mit einem neuen Sanktionspaket den Druck auf die kommunistische Führung inKubaerhöhen. Zu den künftig sanktionierten Gruppen gehörten »paramilitärische Kräfte«, mehrere staatliche Handelsunternehmen und das Tourismusministerium, kündigte das US-Außenministerium an. Die neuen Maßnahmen zielten auf »ineinandergreifende Säulen« des kubanischen Wirtschafts- und Politikapparats ab, hieß es. Zu den künftig sanktionierten Gruppen gehören die »Miliz der Territorialtruppen« – eine zivile paramilitärische Organisation – sowie die »Brigaden für schnelle Reaktion«, eine polizeiähnliche Truppe. Ebenfalls auf der Liste steht die »Vereinigung der Kämpfer der Kubanischen Revolution«, die dem US-Außenministerium zufolge »Dissidenten überwacht«. DieSanktionenträfen darüber hinaus staatliche Unternehmen, die Kraftstoffe importieren oder mit anderen wichtigen Gütern handeln, kündigte die US-Regierung an. Mit Sanktionen belegt wird nach US-Angaben auch das Tourismusministerium. Der Tourismus war jahrelang eine wichtige Einnahmequelle für die Regierung. Wegen des US-Drucks sind die Besucherzahlen aber eingebrochen. Viele Hotelketten haben ihren Betrieb auf der Karibikinsel deshalb eingestellt. Kuba steckt in der KriseMehrere der sanktionierten Unternehmen haben Verbindungen zu dem vom Militär kontrollierten Konzern Gaesa, gegen den dieUSAschon früher Sanktionen verhängt haben. Inzwischen musste er Vermögenswerte verkaufen. Kuba steckt nicht zuletzt wegen der US-Sanktionen in seiner schwersten Wirtschaftskrise seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Der Karibikstaat leidet unter Stromausfällen und Treibstoffmangel. Die US-Armee hatte im Januar dann den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro gefangen genommen und in die USA gebracht. Anschließend sorgte sie dafür, dass Venezuela als der bis dahin wichtigste Öllieferant Kubas seine Lieferungen an den Karibikstaat einstellte. Dies verschärfte die Lage in dem Land nochmals drastisch. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.

Quelle: newsfeed.zeit.de

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