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Lego-Roboter fahren zur WM – Nachwuchs für USA und Puerto Rico qualifiziert

StartseiteOffenbachStand:24. 07. 2026, 11:24 UhrKommentareUns auf Google folgenKIDICAP „Galaxy Bots“ am Wettbewerbstisch: Neil (links) und Lev schauen gespannt zu, wie ihr Roboter die Aufgaben erledigt. ©. . .

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Lego-Roboter fahren zur WM – Nachwuchs für USA und Puerto Rico qualifiziert

StartseiteOffenbachStand:24. 07. 2026, 11:24 UhrKommentareUns auf Google folgenKIDICAP „Galaxy Bots“ am Wettbewerbstisch: Neil (links) und Lev schauen gespannt zu, wie ihr Roboter die Aufgaben erledigt. © PrivatFünf Kinder aus der Region haben sich für internationale Wettbewerbe qualifiziert. Ihre Roboter müssen selbstständig unterschiedliche Objekte bewegen. Offenbach – Der Roboter setzt sich in Bewegung, greift ein Objekt und bringt es selbstständig an den richtigen Platz. Kein Joystick, keine Fernbedienung – nur der Programmcode, den fünf Kinder aus dem Rhein-Main-Gebiet monatelang entwickelt haben. Mit genau solchen Lego-Robotern treten die beiden KIDICAP. Robotics-Teams des Offenbacher Softwareentwicklers GIP GmbH bei internationalen Wettbewerben der World Robot Olympiad (WRO) an. Nach ihrer Qualifikation beim Deutschlandfinale in Trier reisen die „Fancy Bots“ mit den 13-jährigen Mingzhang und Leonid sowie dem zwölfjährigen Ole im September nach Kalifornien. Die „Galaxy Bots“ mit den beiden neunjährigen Lev und Neil treten im Dezember in Puerto Rico an. GIP fördert RobotikBeimDeutschlandfinale der World Robot Olympiad(WRO) in Trier haben sich erneut zwei Teams der GIP GmbH für internationale Wettbewerbe qualifiziert. Zum dritten Mal in Folge haben sich die KIDICAP. -Teamsauf nationaler Ebene durchgesetztund treten nun erneut auf der internationalen Bühne an. Die GIP GmbH mit Sitz in Offenbach ist ein führendes Unternehmen im Bereich innovativer Personalwirtschaftssysteme. Mit der Softwarelösung KIDICAP. bietet die GIP umfassende Expertise in den Bereichen HR-Management und Entgeltabrechnung. Rund 25. 000 Kunden mit mehr als 2,3 Millionen Gehaltsabrechnungen pro Monatmachen die GIP zum bedeutendsten Anbieter von HR-Software im öffentlichen, kirchlichen und sozialen Bereich in Deutschland. Neben technologischer Exzellenz fördert das Unternehmen gezielt die Nachwuchsförderung im Bereich Digitalisierung und Robotics. Doch wie läuft ein solcher Roboter-Wettbewerb überhaupt ab? „Wir nehmen mit Lego-Robotern teil, so wie die meisten anderen Teams auch“, sagt Gregor Gramlich, Softwareentwickler bei GIP und Trainer der Teams. Mitte Januar erhalten alle Mannschaften eine Saisonaufgabe – in diesem Jahr unter dem Motto „Robots Meet Culture“. „Auf dem Spielfeld stehen verschiedene Objekte, die der Roboter eigenständig von einem zu einem anderen Punkt bringen muss. Je nachdem, welche Aufgaben er richtig löst, gibt es Punkte“, erklärt Gramlich. Die Saisonaufgabe erhalten alle Teams bereits Mitte Januar. Von da an programmieren sie ihre Roboter Schritt für Schritt auf die kommenden Wettbewerbe. Weil die Kinder der beiden GIP-Teams weit voneinander entfernt wohnen, treffen sie sich einmal pro Woche online, um gemeinsam an ihren Lösungen zu arbeiten. Stolz auf ihre Leistung (vordere Reihe von links): Leonid, Ole, Mingzhang, Neil, Lev. Unterstützt werden die Jugendlichen von (hintere Reihe von links) Pavlo (Vater von Leonid und Lev), Barbara (Mutter von Coach Gregor), Gregor Gramlich (Coach), Christoph (Vater von Ole), Xiaohui (Mutter von Mingzhang), Satish (Vater von Neil). © PrivatBei den internationalen Wettbewerben beginnt der Ablauf mit einem Kennenlernen von Schiedsrichtern und Spielfeld. Am zweiten Tag folgen die regulären Wertungsläufe mit der bekannten Aufgabe. Richtig spannend wird es laut Gramlich jedoch am dritten Tag: Dann bekommen die Teams eine zusätzliche Sonderaufgabe. „Bei der Sonderaufgabe müssen dieselben Objekte bewegt werden wie bei der Saisonaufgabe, allerdings von einem anderen Ausgangs- zu einem anderen Zielpunkt. Dafür müssen die Roboter innerhalb kurzer Zeit neu programmiert werden“, sagt der 52-Jährige. Genau in diesem Moment entscheide sich oft, wie flexibel ein System wirklich sei. Ob diese Anpassungsfähigkeit gegen die Konkurrenz aus mehr als 90 Ländern ausreicht, ist noch offen. Gramlich blickt dennoch mit einer klaren Erwartung auf die beiden Turniere: Bei den „Open Championship Americas“, bei denen das ältere Team startet, sei die Konkurrenz möglicherweise weniger stark. „Ich hoffe, dass wir es unter die ersten zehn Teams schaffen. Und bei unserem jüngeren Team wäre alles zwischen Platz sechs und Platz 20 schon sehr gut. “Insgesamt freue sich der 52-Jährige jedoch darüber, dass sich seine Teams in Trier für die internationalen WRO-Wettbewerbe qualifiziert haben. Nun komme jedoch ein großer Organisationsaufwand auf ihn zu. Dabei werde er jedoch auch von seinem Chef bei der GIP unterstützt. Entstanden ist das Projekt während der Corona-Pandemie. Eine Kollegin hatte Gramlich damals gefragt, ob er ihrem Sohn das Programmieren beibringen könne. Was zunächst als sinnvoller Zeitvertreib begann, entwickelte sich schrittweise zu zwei Robotik-Teams. Heute gehören neben Kindern von GIP-Mitarbeitern auch externe Kinder dazu. „Seit der zweiten Saison bekommen wir Unterstützung von der Firma, und auch der neue Chef unterstützt uns. 2024 war er auch beim Wettbewerb in Izmir mit vor Ort. “ Auch finanzielle Unterstützung erhalten die Kinder von dem Unternehmen, das die Anmeldegebühren bezahlt. Die Reisekosten trägt jede Familie selbst. Sollten jedoch genug Spenden zusammenkommen, will der gemeinnützige Verein die Familien etwas entlasten. (Elias Mantwill)

Quelle: op-online.de

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