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MARKT USA/Zweifel an Nahostfrieden dürften Wall Street bremsen

DJ MARKT USA/Zweifel an Nahostfrieden dürften Wall Street bremsen An den US-Börsen zeichnet sich ein gut behaupteter Start in die neue Woche ab. Zweifel an einem baldigen Ende des Nahostkonflikts

Von Dow Jones News · · 3 min Lesezeit

MARKT USA/Zweifel an Nahostfrieden dürften Wall Street bremsen

DJ MARKT USA/Zweifel an Nahostfrieden dürften Wall Street bremsenAn den US-Börsen zeichnet sich ein gut behaupteter Start in die neue Woche ab. Zweifel an einem baldigen Ende des Nahostkonflikts dürften die Anleger vorsichtig agieren lassen. Der Iran hat zwar mitgeteilt, dass er kurz vor einer Einigung mit dem Oman über die Wiederöffnung der Straße von Hormus stehe, doch hat ein Vertreter des Irans mehrere Forderungen an die USA übermittelt, darunter den Abzug von Truppen und die Einstellung von Militärschlägen gegen mit dem Iran verbündete Milizen. Derweil hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu die Pläne des US-Präsidenten Donald Trump zur Entwaffnung der Hamas zurückgewiesen. Neben den geopolitischen Spannungen dürfte die am Mittwoch anstehende Veröffentlichung von Verbraucherpreisen zur Zurückhaltung beigetragen. Nachdem die Inflation im Juni nachgelassen habe, wollten die Investoren einen weiteren Beweis dafür sehen, dass die Desinflation andauere, so Patrick Munnelly von Tickmill. Am Montag ist die Agenda der Konjunkturdaten noch leer. Die Bilanzsaison ist in den USA schon fast vorüber. Am Wochenende hat Berkshire Hathaway, die Holding von Investorenlegende Warren Buffett, Zahlen zum zweiten Quartal vorgelegt, die von Beobachtern als gut, aber nicht überragend bezeichnet werden, auch wenn die Gesellschaft ihren Gewinn mehr als verdoppelt hat. Die B-Aktie fällt vorbörslich um 0,5 Prozent. Einzelne Chipwerte verzeichnen Kursgewinne, was Beobachter jedoch als Ausdruck der aktuellen Volatilität des Sektors interpretieren. Super Micro Computer gewinnen 2,9 Prozent, Applied Materials 2,1, Intel 0,9 Prozent und Marvell Technology 2 Prozent. Die Ölpreise legen mit der Unsicherheit über den Fortgang des Nahostkonflikts zu. Das Barrel Brentöl verteuert sich um 1 Prozent. Die Anleiherenditen zeigen sich kaum verändert. Die Zehnjahresrendite steht bei 4,66 Prozent. Der Dollar, der nach den überraschend schwachen Arbeitsmarktdaten am Freitag abgewertet hatte, erholt sich und tendiert gut behauptet. Kontakt: maerkte. de@dowjones. comDJG/cln/ros(END) Dow Jones NewswiresAugust 10, 2026 06:24 ET (10:24 GMT)Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc. Achtung, Korrektur!Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann. Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt. Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten. Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die Korrektur Fahrt aufnimmt!

Quelle: finanznachrichten.de

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