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Meloni und Frederiksen schlagen Alarm: „Nein zu unkontrollierter Einwanderung“ nach Europa

Mannheim24Politik & WirtschaftCeuta-Krise befeuert Ruf nach härterer Migrationspolitik: Meloni und Frederiksen ziehen an einem StrangStand:10. 08. 2026, 19:37 UhrKommentareUns auf Google folgenMeloni und. . .

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Meloni und Frederiksen schlagen Alarm: „Nein zu unkontrollierter Einwanderung“ nach Europa

Mannheim24Politik & WirtschaftCeuta-Krise befeuert Ruf nach härterer Migrationspolitik: Meloni und Frederiksen ziehen an einem StrangStand:10. 08. 2026, 19:37 UhrKommentareUns auf Google folgenMeloni und Frederiksen warnen vor „unkontrollierter Migration“ nach Europa. Sie fordern Rückführungszentren außerhalb der EU. Rom/Copenhagen – Die Ministerpräsidentinnen von Italien und Dänemark,Giorgia Meloniund Mette Frederiksen, haben in einer gemeinsamen Erklärungvor „unkontrollierter Migration“ nach Europa gewarnt. Beide sprachen sich erneut für sogenannte Rückführungszentren außerhalb derEUaus, um abgelehnte Asylbewerber in ihre Heimatländer zurückzubringen. Auch Social Media könnte für die Migrationskrise in Ceuta mit mindestens 72 Toten verantwortlich sein. © Iván Zambrano/dpaMeloni und Frederiksen kommen aus unterschiedlichen politischen Lagern. Die Italienerin führt die Rechtspartei Fratelli d‘Italia (Brüder Italiens). Frederiksen ist Sozialdemokratin. Mögliche Abschiebezentren außerhalb der EU werden seit Jahren diskutiert und sind höchst umstritten. Meloni und Frederiksen verschärfen Kurs gegen irreguläre MigrationIn der Erklärung, die über soziale Netzwerke verbreitet wurde, heißt es: „Wir akzeptieren keine unkontrollierte Migration nach Europa. “ Ungeachtet politischer Unterschiede sei man verbunden durch denWunsch nach einem Schutz Europasund seiner Werte. Durch illegale Einwanderung stiegen die Kriminalitätsraten, öffentliche Dienstleistungen würden zunehmend belastet und Bürger verlören Vertrauen. Folge seien negative Auswirkungen auf die europäischen Gesellschaften. Als besonders schwerwiegend bezeichneten es Meloni und Frederiksen, „wenn illegale Migranten, die kein Aufenthaltsrecht in unseren Ländern haben, Gewaltverbrechen begehen, mit Drogen handeln oder sich sexueller Gewaltschuldig machen“. Auf Anweisung von Meloni hatte Italien nach dem Ansturm von mehr als 70. 000 Migranten auf die spanische Exklave Ceuta Anfang des Monats wiederGrenzkontrollen zu Spanien eingeführt. Die linke Regierung in Madrid lässt seit dem Wochenende Reisende aus Italien wieder kontrollieren. Die Zahl der irregulären Grenzübertritte in die EU ist in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Im Juni trat der EU-Migrations- und Asylpakt in Kraft, der strengere Kontrollen an den Außengrenzen bedeutet. Geheimdienstbericht alarmiert Italien und Spanien: Neue Migrationswelle befürchtetLaut einem Geheimdienstbericht, über den die italienische ZeitungCorriere della Seraberichtete, bestehe in Ceuta ein „konkretes“ Terrorrisiko. Hinter den Aufrufen in sozialen Netzwerken, erneut massenhaft die Grenze zu überqueren, stecke offenbar eine gezielte Steuerung. Italiens Außenminister Antonio Tajani begründete damit auch die fortgesetzten Grenzkontrollen: Der spanische Geheimdienst rechne bis zum 15. August mit einer neuen Migrationswelle, weshalb man die Maßnahme erst zurücknehmen wolle, „sobald keine Gefahr mehr besteht“. Auch die Zahl der Todesopfer steigt weiter: Nach Angaben der spanischen Guardia Civil und marokkanischer Menschenrechtsorganisationen sind inzwischen 142 Menschen im Kontext des Massenandranges vom 30. Juli ums Leben gekommen. In Ceuta selbst harren nach Schätzungen des Stadtpräsidenten Juan Vivas weiterhin zwischen 8. 000 und 11. 000 Migranten aus. Berlin verschärft Migrationskurs: Neue Dublin-Fälle sollen nach Italien zurückGleichzeitig verschärft sich der Ton auch zwischen Rom und Berlin. Wie die italienische ZeitungLa Repubblicaberichtet, plant die Bundesregierung, künftig wieder verstärkt sogenannte „Dublin-Fälle“ nach Italien zurückzuführen – also Asylsuchende, die zunächst über Italien in die EU eingereist sind. BundeskanzlerFriedrich Merzreagiert dem Bericht zufolge damit auch auf den wachsenden Rückhalt für dieAfDin den Umfragen. Zu den ersten Fällen soll demnach eine 22-jährige Somalierin gehören, die im März in Deutschland Asyl beantragt hatte und am 19. August nach Italien zurückgeführt werden soll. Rom hatte sich seit 2022 geweigert, solche Fälle zurückzunehmen. Im Dezember 2025 einigten sich beide Länder zwar auf eine Regelung für bereits zurückliegende Fälle. Bei neuen Verfahren will Berlin die geltenden EU-Regeln nun offenbar wieder konsequenter anwenden. (Quellen: dpa, La Repubblica, Corriere della Sera) (jal)

Quelle: mannheim24.de

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