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Migration nach Europa: Wer steckt hinter der Ceuta-Krise?

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Von Fabian Schroer · · 3 min Lesezeit

Migration nach Europa: Wer steckt hinter der Ceuta-Krise?

Wir würden Ihnen hier gerne einen externen Inhalt zeigen. Sie entscheiden, ob Sie dieses Element auch sehen wollen:Externen Inhalt erlaubenIch bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer DatenschutzerklärungVon Marokko aus passierten 72. 000 Menschen die Grenze zu der spanischen Exklave. Wurden sie manipuliert, um Spaniens Premier Sánchez unter Druck zu setzen?Am 30. und 31. Juli passierten Zehntausende meist junge Menschen dieGrenze zur spanischen Exklave Ceuta, die an Marokkos nördlicher Mittelmeerküste liegt. Viele ertranken oder wurden zu Tode getrampelt. Die Bilder gingen um die Welt und dienten vielen als Vorlage, um die liberale Migrationspolitik von Spaniens Premier Pedro Sánchez scharf zu kritisieren. Italiens rechte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni forderte, Spanien aus dem Schengenraum auszuschließen. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz reihte sich ein in die Kritik. Viele der Mi­gran­t:in­nen waren Aufrufen in den sozialen Medien gefolgt. Videos zeigten, wie einige in Bussen und LKWs an die Grenze gebracht worden waren. Einzelne marokkanische Grenzbeamte hatten die jungen Menschen durchgewunken. Während zunächst von kriminellen Schleuserbanden als Drahtzieher der Aktion die Rede war, wurde schnell auch über ein Mitwirken Marokkos, Russlands, der USA oder Israels spekuliert. Vermutet wird, dass Migration hier instrumentalisiert wird, um die linke spanische Regierung unter Druck zu setzen. Was ist dran an den Spekulationen? Welche Interessen verfolgen Marokko und internationale Akteure? Und wie geht es den Menschen vor Ort jetzt?Über diese Fragen spricht taz-AuslandsredakteurFabian Schroermit Nordafrika-KorrespondentMirco Keilberth, der gerade für die taz aus Marokko und Ceuta berichtet. Die aktuelle Folge wurde aufgezeichnet am 12. August um 11. 30 Uhr MEZ. Fernverbindung– Der Auslands-Podcast der taz erscheint jede Woche auf taz. de und überall, wo es Podcasts gibt. Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützenMehr zum ThemaRetourkutsche aus SpanienSchlagabtausch zwischen Sánchez und MeloniDer Fall Ceuta bringt Rom gegen Madrid auf: Erst sollte Spanien raus aus der Schengen-Zone, jetzt kontert Spanien mit Grenzkontrollen für Italien. VonMichael BraunMigration nach CeutaSie wurden benutztWeil Tausende in eine spanische Exklave durchbrachen, galt Spaniens Premier schnell als Buhmann der EU. Dabei schiebt er härter ab, als es Recht ist. VonChristian JakobFragen nach CeutaDie Grenzen der nächsten WMMarokko, Spanien und Portugal tragen die Männerfußball-WM 2030 aus. Werden afrikanische Fans ihre Teams in den europäischen Stadien supporten dürfen?VonFrédéric Valin10 Wochen taz + Sachbuch „Autoritäre Rebellion“Gegen Rechtsruck hilft LinksblickZeiten wie diese brauchen Seiten wie diese: unabhängig, konzernfrei und mit klarer Kante gegen Faschismus, Rassismus und Rechtsruck. Teste jetzt die taz und erhalte das neue Buch „Autoritäre Rebellion“ von Rechtsextremismus-Experten Andreas Speit als Prämie. Das neue Buch „Autoritäre Rebellion“ von Andreas Speit als PrämieDie wochentaz jeden Samstag frei Haus + digital in der AppDie tägliche taz von Mo-Fr digital in der AppZusammen für nur 28 Euro10 Wochen taz + Buch „Autoritäre Rebellion“Jetzt bestellen0 Kommentare

Quelle: taz.de

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