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Motorenbauer RRPS vom Bodensee schafft neue Jobs - in den USA

Der Friedrichshafener Motorenbauer Rolls-Royce-Power-Systems (RRPS)forciert sein Engagement in den USA. Am Donnerstag (Ortszeit) eröffnete das Unternehmen im US-Staat Minnesota ein neues Logistikzentrum. Nach. . .

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Motorenbauer RRPS vom Bodensee schafft neue Jobs - in den USA

Der Friedrichshafener Motorenbauer Rolls-Royce-Power-Systems (RRPS)forciert sein Engagement in den USA. Am Donnerstag (Ortszeit) eröffnete das Unternehmen im US-Staat Minnesota ein neues Logistikzentrum. Nach Unternehmensangaben sind 24 Millionen US‑Dollar (21 Millionen Euro) in den neuen Standort geflossen. Mit der Erweiterung wolle man die Produktionskapazität für Stromaggregate der Marke MTU mehr als verdoppeln, hieß es. Die Motoren dienen als Notstromaggregate oder sie sichern als sogenannte Power-Packs die Stromversorgung an schwer zugänglichen Bereichen ab. Oft dienen sie zur Energieversorgung kritischer Infrastrukturen – etwa Krankenhäuser, Flughäfen, Industrieanlagen und Rechenzentren. In den USA ist die Technologie besonders gefragt, weil das allgemeine Stromnetz oft mangelhaft ausgebaut oder marode ist. Stratmann sieht auch Chancen auf Geschäfte mit KleinreaktorenVon RRPS heiß es, durch das Projekt entstünden „mehr als 100 neue Arbeitsplätze“. Das entspreche einem Personalzuwachs von knapp 20 Prozent in den USA. RRPS-Chef Jörg Stratmann sagte, die Nachfrage nach zuverlässiger und unabhängiger Energie in den USA wachse. Mit der Investition könne Rolls-Royce seine Kapazitäten ausbauen und Notstromlösungen in deutlich größerem Umfang bereitstellen. Die am Standort Mankato produzierten Stromaggregate basieren laut RRPS auf den Motoren der MTU‑Baureihe 4000 aus dem Rolls‑Royce‑Werk in Aiken im US-Staat South Carolina. Dort hatte das Unternehmen 2025 weitere Investitionen über 75 Millionen US-Dollar angekündigt. Bereits heute sicherten Rolls‑Royce‑Systeme die Stromversorgung von mehr als 25 Prozent der US‑Rechenzentren sowie weiterer kritischer Infrastruktur ab, hieß es von dem Friedrichshafener Unternehmen. In den vergangenen zehn Jahren habe der gesamte Rolls‑Royce-Konzern mehr als 1,5 Milliarden US‑Dollar in den USA investiert. Erst kürzlich hatte RRPS-Chef Stratmann auf die Wachstumschancen hingewiesen, die sich für das Unternehmen durch den künftigen Bau von kleinen modularen Kernreaktoren (Small Modular Reactors, SMR) ergäben. Diese stellt der RRPS-Mutterkonzern Rolls Royce in England her. Nach Einschätzung des Unternehmens könnte der weltweite Markt bis etwa 2050 auf eine Billion US-Dollar anwachsen. Das würde auch zu weiterer Nachfrage nach den Produkten vom Bodensee führen.

Quelle: suedkurier.de

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