Nächste Eskalationsstufe erreicht: USA greifen Irans Marinestellungen vehement an
StartseitePolitikNeue Waffe, nächste Eskalation: USA greifen mit Seedrohnen Irans Marinebasis anStand:15. 07. 2026, 05:05 UhrKommentareUns auf Google folgenDie USA greifen Irans Marinestützpunkt in Bandar Abbas. . .

StartseitePolitikNeue Waffe, nächste Eskalation: USA greifen mit Seedrohnen Irans Marinebasis anStand:15. 07. 2026, 05:05 UhrKommentareUns auf Google folgenDie USA greifen Irans Marinestützpunkt in Bandar Abbas mit Drohnen an. Indes verstärkt Trump seine Maßnahmen gegen Teheran. Die Vereinigten Staaten haben einen iranischen Hafen mit Kamikaze-Drohnenbooten ins Visier genommen –ein bislang beispielloser Einsatz. Drei der Drohnen trafen am Sonntag eine U-Boot- und Schiffswartungsanlage in der Nähe der Straße von Hormus, wie das US-Zentralkommando (Centcom) mitteilte. Es ist das erste Mal, dass die USA Seedrohnen in Kampfoperationen einsetzen. Der Angriff war Teil dutzender Schläge, die die USA ausführten, als die Kämpfe zwischen Teheran und Washington erneut aufflammten. Content-PartnerschaftDieser Artikel entstand in Kooperation mittelegraph. co. uk. Von den US-Streitkräften veröffentlichtes Bildmaterial zeigte das vergleichsweise langsame, aber tödliche Fahrzeug, das auf sein Ziel zusteuert: den Hafen am Stützpunkt Bandar Abbas, dem Hauptquartier der iranischen Marine. Sobald das unbemannte Überwasserfahrzeug (USV) Kontakt hergestellt hatte, kam es zu einer großen Explosion. Das Video schneidet dann zu einem weiteren USV, das den zweiten Pier angriff, was zu einer zweiten Detonation führte, die Centcom als „erfolgreiche“ Mission bezeichnete. Fotomontage des Kampfflugzeugs EA-18G Growler auf Flugzeugträger USS Abraham Lincoln und Handelsschiffen in Straße von Hormus © dpa/Planet Pix via ZUMA Press Wire | Navy Handout/U. S. Navy und dpa/ISNA/AP | Amirhosein KhorgooiDer Angriff erinnert an die Operationen der Ukraine im Schwarzen Meer, bei denen das Land als Vorreiter den Einsatz kostengünstiger Kamikaze-Seedrohnen zur Attacke auf russische Kriegsschiffe mit verheerender Wirkung eingeführt hat und damit die Zukunft der Seekriegsführung veränderte. Während Kyjiws Streitkräfte Moskaus Vorherrschaft zur See zerstörten, beeilten sich Militärs weltweit, in eigene unbemannte Fähigkeiten für die Seekriegsführung zu investieren. Neue US-Seedrohnen und ihre Rolle im Nahen OstenDie USA setzten den Saronic-Corsair-USV, gebaut vom texanischen Rüstungsunternehmen Saronic Technologies, erstmals im März ein. Seither wird dieses Modell verstärkt bei Operationen im Nahen Osten verwendet, während die USA ihre neue Technologie erproben. „Drei unbemannte Überwasserfahrzeuge des Typs Corsair trafen den Hafen am Marinestützpunkt Bandar Abbas und markierten damit das erste Mal, dass amerikanische Streitkräfte Seedrohnen in Kampfoperationen eingesetzt haben. Die Angriffe minderten Irans Fähigkeit, weiterhin Handelsschiffe anzugreifen“, erklärten Centcom-Angehörige weiter. Im vergangenen Monat rettete dasselbe Modell zwei abgestürzte US-Piloten, nachdem ihr Apache-Hubschraubervon iranischen Kräften im Golf von Oman getroffen worden war. Es war der erste bekannte US-Rettungseinsatz, der von einem autonomen Überwasserfahrzeug durchgeführt wurde. Der Saronic Corsair, ein ca. sieben Meter langes autonomes Boot, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von circa 65 km/h und kann eine Nutzlast von bis zu 453 Kilogramm transportieren. Mit einer Reichweite von bis zu 1000 Seemeilen kann es für Langstreckenangriffe eingesetzt werden. Die Debatte um die Straße von Hormus kommt einem Machtkampf gleichIran und die USA ringen weiterhin um die Kontrolleeiner der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt, ein zentraler Streitpunkt in den laufenden Verhandlungen zur Beendigung des Krieges. Am Wochenende erklärte Teheran, die Straße sei erneut geschlossen, was das US-Militär undDonald Trumpbestritten. Der US-Präsident erklärte am Montag, er werde die Blockade gegen Iran wieder einführen und die USA würden eine „Gebühr“ von allen Schiffen erheben, die die Meerenge passieren. Es wäre eine Kehrtwende von seiner bislang festen Haltung, dass diese Route offen und gebührenfrei sein müsse. Die zunehmenden Vergeltungsschläge, die den Zusammenbruch der Waffenruhe beschleunigen, werden die laufenden Bemühungen um ein dauerhaftes Friedensabkommen zwischen Washington und Iran beeinträchtigen. Irans oberstes gemeinsames Militärkommando erklärte am Montag, die USA würden „niemals in die Verwaltung“ der Schifffahrtsroute „eingreifen dürfen“. Die Schifffahrtsorganisation der Vereinten Nationen stellte sich ebenfalls gegen Trumps Vorschlag. So ließen ihre Vertreter verlauten, jegliche Gebühren für Meerengen, die für die internationale Schifffahrt genutzt werden, würden abgelehnt. Weiter hieß es, es gebe keine rechtliche Grundlage für die Einführung verpflichtender Mautgebühren für die Passage durch Meerengen.