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„Phase umfassender Offensiv- und Zerstörungsoperationen“: Iran und USA drohen wegen neuer Angriffe mit Eskalation

StartseitePolitikAngriffe der USA im Iran reißen nicht ab: Sorge vor Eskalation und einem „totalen Krieg“Stand:18. 07. 2026, 08:53 UhrKommentareUns auf Google folgenTrump lässt wieder den Iran angreifen. . . .

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„Phase umfassender Offensiv- und Zerstörungsoperationen“: Iran und USA drohen wegen neuer Angriffe mit Eskalation

StartseitePolitikAngriffe der USA im Iran reißen nicht ab: Sorge vor Eskalation und einem „totalen Krieg“Stand:18. 07. 2026, 08:53 UhrKommentareUns auf Google folgenTrump lässt wieder den Iran angreifen. Teheran schlägt zurück und warnt seine Feinde. Die Länder in der Region sind alarmiert und fürchten eine Eskalation. Teheran/Washington, D. C. – Wochenlang hatten die USA und der Iran um einen Waffenstillstand verhandelt und US-PräsidentDonald Trumpstets einen kurz vor Vollendung stehenden „Deal“ behauptet. Am 17. Juni schließlich war ein Rahmenabkommen vereinbart worden, das neben einer Feuerpause die Aufhebung der US-Blockade sowie eine „sichere und unentgeltliche Fahrt von Handelsschiffen“ durch die Straße von Hormus vorsah. Der Iran droht seinen Feinden mit Vergeltung. (Archivbild) © Uncredited/Iranian Defense Ministry/AP/dpaDoch all dies ist Makulatur, denn der Konflikt um die Schifffahrtsstraße ist längst wieder außer Kontrolle geraten. Es ist bereits die siebte Nacht, in der dasUS-Militär den Iranangreift, nach US-Angaben militärische Infrastruktur; iranische Medien berichten hingegen erneut von Angriffen auf zivile Einrichtungen. So meldet der iranische Staatssender Irib Detonationen in der Umgebung von Sirik nahe der Straße von Hormus sowie der Küstenstadt Bandar Abbas. Laut der Nachrichtenagentur Fars gab es in der Provinz Hormusgan auch Angriffe auf Brücken, wobei von mindestens drei toten Zivilisten und acht weiteren Verletzten die Rede ist. Teheran holt im Iran-Krieg zu Gegenschlägen aus und droht seinen FeindenDerweil holte Teheran zu Vergeltungsschlägen aus, wobei die Golfstaaten Kuwait und Bahrain unter Beschuss gerieten. Es gab zudem Berichte über Explosionen in Saudi-Arabien sowie in Jordanien. Zudem vermeldete der iranische Sender Press TV unter Berufung auf die Revolutionsgarden den Abschuss einer US-Drohne im Bereich der Stadt Buschehr. Außerdem stünden zwei Öltanker imSüden der Hormus-Straßein Brand. Das US-Militärkommando Centcom weist dies zurück. Iran droht nun mit weiterer Vergeltung, wie etwa Außenamtssprecher Ismail Baghai. Der schrieb auf X, das iranische Volk sei jetzt noch entschlossener, seine Feinde die „verbrecherische Aggression bitter bereuen zu lassen“. Mohsen Rezaei, Berater des obersten Führers des Irans, warnte, sein Land werde in eine „Phase umfassender Offensiv- und Zerstörungsoperationen“ eintreten, sollten die US-Angriffe noch zwei oder drei Tage andauern. Der Iran werde sich dann nicht mehr länger auf Vergeltungsmaßnahmen beschränken, zitierte der arabische Sender Al Jazeera aus einem Interview mit Irib. DasWall Street Journalberichtete, das US-Militär greife inzwischen eine größere Bandbreite an Zielen in der Islamischen Republik an und verlege Kampfflugzeuge aus Europa in den Nahen Osten. Nach Informationen des US-NachrichtenportalsAxiosinformierte die US-Regierung Israel darüber, im Vorfeld einer möglichen Ausweitung der Militäreinsätze gegen den Iran Dutzende weiterer Tankflugzeuge in das Land zu entsenden. Das Portal berief sich auf drei US-amerikanische und israelische Regierungsbeamte. Experte sieht rapide Verschärfung der Eskalation im Iran-KriegWie es heißt, wollten die USA durch Angriffe auf Ziele im Landesinneren den Druck erhöhen und ein Ende der iranischen Angriffe auf die Schifffahrt erzwingen, schreibt dasWall Street Journal. Der Iran reagiere darauf mit umfassenderen Gegenangriffen. „Diese Eskalation verschärft sich rapide und gerät außer Kontrolle“, sagte Saeid Golkar, Experte für iranische Sicherheitsfragen an der University of Tennessee, der Zeitung. Es bestehe die Gefahr, „dass wir in einen totalen Krieg zurückfallen, auch wenn keine der beiden Seiten dies will“. Zudem wächst die Sorge, dass andere Parteien in den Krieg eintreten könnten. Die mit dem Iran verbündeteHuthi-Miliz im Jemen warnte Saudi-Arabien: Man sei bereit, das Prinzip „Belagerung gegen Belagerung, Flughafen gegen Flughafen und Hafen gegen Hafen“ anzuwenden, zitierte die jemenitische Nachrichtenagentur Saba den Verteidigungsminister der Miliz, Mohammed al-Atafi. Er bezog sich offenbar auf einen Luftangriff zu Wochenbeginn auf den Flughafen der Hauptstadt Sanaa, für den die Miliz das Königreich verantwortlich macht. Trump hielt Rede zur Lage der Nation – doch Iran-Krieg spielte keine RolleInmitten dieser eskalierenden Lage hielt Trump am Donnerstagabend eine Rede zur Lage der Nation, doch der Krieg im Iran blieb weitestgehend unerwähnt. Stattdessen versuchte er es mit einem Ablenkungsmanöver und sprach von vergangenen und zukünftigen Wahlmanipulationen. Doch den US-Amerikanern werden die jüngsten Eskalationen nicht entgehen, die sich abermals auf noch höhere Spritpreise und Lebenshaltungskosten auswirken dürften. (Quellen: dpa, AFP, eigene Recherche)(ktho)

Quelle: apach57.fr

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