Raketen werden knapp: USA droht Israel-Dilemma
Raketen werden knapp:USA droht Israel-DilemmaDer US-Lenkwaffenzerstörer „USS Thomas Hudner“ feuert einen Marschflugkörper ab(Symbolbild)Foto: -/AFP03. 08. 2026 - 03:38 UhrTTS-Player überspringenArtikel. . .
Raketen werden knapp:USA droht Israel-DilemmaDer US-Lenkwaffenzerstörer „USS Thomas Hudner“ feuert einen Marschflugkörper ab(Symbolbild)Foto: -/AFP03. 08. 2026 - 03:38 UhrTTS-Player überspringenArtikel weiterlesenWashington –Der nun mehr als fünf Monate wütende Irankrieg lässt Amerikas Militär teilweise entblößt zurück. Und die Warnungen aus der US-Militärführung werden lauter. Jetzt soll der ranghöchste US-Kommandeur in Europa Klartext gesprochen haben: Laut Medienberichten warnte General Alexus Grynkewich (54) vor einem Szenario, in dem die Verteidigung des amerikanischen Heimatlandes Vorrang vor dem Schutz Israels erhalten könnte. Das würde Israel deutlich verwundbarer machen. Denn US-Zerstörer mit leistungsstarken Radarsystemen und Abfangraketen schossen seit Kriegsbeginn zahlreiche iranische Geschosse vom Himmel. Mehr als fünf Monate dauert der Irankrieg inzwischen. US-PräsidentDonald Trump(80) hatte anfangs noch mit „vier bis sechs Wochen“ gerechnet. Jetzt jedoch gehendie Reserven langsam zur Neige, so die „WashingtonPost“. Der Kommandeur des US-Europakommandos, General Alexus GrynkewichFoto: Nicolas Economou/REUTERSUS-Marine unter DauerdruckBesonders die US-Kriegsmarine ist überlastet. Ihre Schiffe setzen die Blockade iranischer Häfen durch und schützen gleichzeitig amerikanische Stützpunkte im Nahen Osten vor Mullah-Attacken. Grynkewich soll gerade gewarnt haben: Die verbliebenen Abwehrraketen könnten bald für den Schutz der Vereinigten Staaten selbst benötigt werden – statt zur Verteidigung Israels. Das von ihm geführte US-Europakommando ist auch für Zerstörer im Mittelmeer verantwortlich, die Israel bei der Raketenabwehr unterstützen. Gleichzeitig muss das Militär in Europa auch auf mögliche Bedrohungen durch Russland reagieren. Besonders der Zustand der Flotte bereitet Sorgen. Bei fünf derzeit eingesetzten Zerstörern wären Reparatur- und Wartungsarbeiten nötig. Wegen des Dauereinsatzes wurden sie jedoch aufgeschoben. Raketenhagel!:Hier brechen die Mullahs die FeuerpauseQuelle: AP, RyanRozbiani/X, clashreport/X, RealBababanaras/X29. 07. 2026Neue zweite Huthi-Front drohtDer Kriegseintritt der Huthi-Terrormiliz im Jemen verschärft die Lage zusätzlich. Die vomIranunterstützten Milizen verfügen über eigene Raketenarsenale und könntenIsraelvon einer weiteren Front aus neuerlich angreifen. Das Kernproblem für das Pentagon unter Verteidigungsminister Pete Hegseth (46): DieUSAmüssen immer mehr Stützpunkte, Regionen und Verbündete schützen – während Schiffe, Abfangraketen und Wartungskapazitäten knapp werden. Das Weiße Haus und das Pentagon äußerten sich zunächst nicht zu dem Bericht. Haben Sie eine Meinung zu diesem Artikel? Hier können Sie uns schreiben. Haben Sie Fehler entdeckt? Dann weisen Sie uns gern darauf hin.