Sony kann in Europa PSN-Konten nach drei Jahren Inaktivität löschen
Aktuell sorgt eine Klausel in den Nutzungsbedingungen des PlayStation Network für Aufregung. Sony behält sich vor, inaktive Konten mitsamt der digitalen Spiele zu löschen. Doch die vermeintlich neue Regel existiert bereits seit vielen Jahren.

Aktuell sorgt eine Klausel in den Nutzungsbedingungen des PlayStation Network f�r Aufregung. Sony beh�lt sich vor, inaktive Konten mitsamt der digitalen Spiele zu l�schen. Doch die vermeintlich neue Regel existiert bereits seit vielen Jahren. Aufregung um angebliche neue Sony-KlauselIn den sozialen Netzwerken diskutieren Spieler derzeit hitzig �ber die Nutzungsbedingungen des PlayStation Network (PSN). Sony beh�lt sich n�mlich das Recht vor, Konten von Nutzern in Europa nach einer Inaktivit�t von 36 Monaten dauerhaft zu schlie�en. Das bedeutet den unwiderruflichen Verlust aller gekauften digitalen Spiele und Inhalte. Dass das gerade jetzt hochkocht, ist kein Zufall, schlie�lich hat Sony vor Kurzem bekannt gegeben, dass man die Produktion von physischen Datentr�gern einstellen wird. Im Fall der erw�hnten PSN-Klausel verlieren betroffene Nutzer ihren Zugang allerdings nicht ohne Vorwarnung: Nach Ablauf der drei Jahre verschickt der japanische Konzern n�mlich eine E-Mail an die hinterlegte Adresse. Anschlie�end gew�hrt das Unternehmen eine Frist von sechs Monaten. Dann reicht ein einfacher Login oder eine Kontaktaufnahme mit dem Kundenservice aus, um den Account und die damit verbundenen K�ufe zu erhalten. Geschieht das nicht, ist die L�schung unumkehrbar. Regelung existiert bereits seit 2009Trotz der aktuellen Emp�rung handelt es sich bei der Klausel um keine neue Entwicklung. WieVideoCardzschreibt, geht die Regelung auf das Jahr 2009 zur�ck. Damals lag die Frist sogar bei nur 18 Monaten. Im Dezember 2019 verl�ngerte Sony den Zeitraum auf die heute g�ltigen drei Jahre. Die Klausel ist prim�r in europ�ischen L�ndern aktiv, w�hrend Spieler in den USA oder Mexiko davon ausgenommen sind. Der Grund f�r die geografische Trennung liegt in den unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen der jeweiligen Regionen. Europ�ische Datenschutzgesetze verlangen oft die zeitnahe L�schung von nicht mehr genutzten personenbezogenen Daten. Das zwingt Anbieter zu strengeren Richtlinien. Konkurrenz teils kulanterEin Blick auf die Konkurrenz zeigt unterschiedliche Herangehensweisen bei der Verwaltung ruhender Profile. Microsoft l�scht inaktive Konten bei Xbox zwar schon nach zwei Jahren, nimmt aber Accounts mit get�tigten digitalen K�ufen explizit von der Ma�nahme aus. Nintendo verzichtet bei seinen Systemen g�nzlich auf eine vergleichbare Praxis. Lediglich die online gespeicherten Spielst�nde beiNintendo SwitchOnline k�nnen nach Ablauf eines Abonnements verfallen. Bef�rworter der aktuellen L�schpraxis argumentieren mit der dringend notwendigen Freigabe ungenutzter Serverkapazit�ten und der strikten Einhaltung von europ�ischen Datenschutzrichtlinien. Kritiker bem�ngeln hingegen den unzureichenden Verbraucherschutz bei rein digitalen G�tern. Da gekaufte Lizenzen im Gegensatz zu physischen Medien aus der Ferne entzogen werden k�nnen, f�rchten viele Spieler um den dauerhaften Erhalt ihrer oft teuren Spielesammlungen. Wie bewertet ihr das Vorgehen von Sony bez�glich der Kontenl�schung? St�rt euch die Regelung oder haltet ihr die Frist f�r angemessen? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!ZusammenfassungSony l�scht europ�ische PSN-Konten nach drei Jahren Inaktivit�t dauerhaftBetroffene erhalten vor der Kontol�schung eine E-Mail als Vorwarnung vom KonzernEinfacher Login oder Kundenservice verhindern den unwiderruflichen DatenverlustDie umstrittene Klausel existiert bei Sony bereits seit dem Jahr 2009 in EuropaEurop�ische Gesetze zum Datenschutz fordern die L�schung ungenutzter User-DatenMicrosoft und Nintendo handhaben inaktive Nutzerkonten deutlich kundenfreundlicherSiehe auch:PlayStation 5: Sony ignoriert die Proteste gegen das Disc-AusAus wegen 10 Cent: Sonys geheime PlayStation Controller-KonsolePlayStation bald ohne Discs: H�ndler kritisieren Sony-Schritt scharfPlayStation 6: Schock-Preis von �ber 1000 Euro droht f�r SpielerSony schmei�t gut 140 Spiele aus dem PlayStation Store - Spieler feiern