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Tech-Krieg eskaliert: USA sperren humanoide Roboter aus China aus

tzWirtschaftChina dominiert den Roboter-Markt – doch die USA ziehen jetzt die ReißleineStand:30. 07. 2026, 14:45 UhrKommentareUns auf Google folgenChinas humanoide Roboter drängen auf den Weltmarkt – doch. . .

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Tech-Krieg eskaliert: USA sperren humanoide Roboter aus China aus

tzWirtschaftChina dominiert den Roboter-Markt – doch die USA ziehen jetzt die ReißleineStand:30. 07. 2026, 14:45 UhrKommentareUns auf Google folgenChinas humanoide Roboter drängen auf den Weltmarkt – doch ausgerechnet in den USA bremst Washington nun hart. Die Regierung verbietet neue Importe humanoider und vierbeiniger Roboter. Washington – Der Wettlauf um die Roboter der Zukunft wird zunehmend zur geopolitischen Machtfrage. Mit einem weitreichenden Importverbot setzt Washington jetzt ein deutliches Zeichen – und verschärft den Technologiekonflikt mit China weiter. Content-PartnerschaftDieser Artikel entstand in einer Content-Partnerschaft mitBusiness PunkDie US-Regierung unterDonald Trumphat am Dienstag den Import neuer humanoider und vierbeiniger Roboter sowie vernetzter Wechselrichter untersagt. Bereits zugelassene Modelle sind von der neuen Regelung nicht betroffen. Chinas humanoide Roboter drängen auf den Weltmarkt. © IMAGO/Zoonar. com/Stefan ZieseWashington begründet den Schritt mit einem „inakzeptablen Risiko“ für die nationale Sicherheit. Nach Ansicht der Regierung könnten die Systeme neue Abhängigkeiten in den Lieferketten schaffen und zugleich Cyberrisiken für kritische Infrastrukturen erhöhen. Nächste Eskalationsstufe im Tech-KriegDas Verbot ist Teil der immer härter geführten technologischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China. Washington versucht seit Jahren, Schlüsseltechnologien stärker im eigenen Land zu entwickeln und die Abhängigkeit von chinesischen Herstellern zu verringern. Während die USA bei den fortschrittlichsten KI-Modellen lange vorne lagen, wächst in Washington und im Silicon Valley die Nervosität angesichts der Dynamik chinesischer Robotikunternehmen. China punktet mit TempoAnalysten sehen Chinas Stärke inzwischen nicht nur in der Entwicklung von KI, sondern vor allem darin, neue Technologien schnell in marktreife Produkte zu überführen. Vor allem im Robotikbereich profitiert das Land von seiner gewaltigen Produktionsbasis und einer eng verzahnten Lieferkette. Dadurch entstehen neue Modelle oft schneller und günstiger als bei westlichen Wettbewerbern. Déjà-vu nach dem Drohnen-VerbotEs ist nicht das erste Mal, dass die US-Regierung gezielt gegen chinesische Technologie vorgeht. Bereits Ende des vergangenen Jahres hatte die US-Regulierungsbehörde FCC ähnliche Beschränkungen für ausländische Drohnen eingeführt. Besonders hart traf das den chinesischen Weltmarktführer DJI, dessen Zugang zum US-Markt dadurch massiv eingeschränkt wurde. Chinas Robotik boomtInnerhalb weniger Jahre hat sich die chinesische Humanoid-Branche zu einem der wichtigsten Zukunftssektoren des Landes entwickelt. Inzwischen sind mehr als 140 Hersteller aktiv, unterstützt von einer rasant wachsenden Zulieferindustrie. Eine Analyse der ForschungsplattformLexisNexiszeigt die Dynamik: Sechs der zehn weltweit stärksten Humanoid-Start-ups nach Patentkraft stammen inzwischen aus China. Die ersten fünf Plätze gehen sogar an chinesische Unternehmen. Dahinter folgen erst Figure AI aus dem kalifornischen San José und Agile Robots aus Deutschland. Markt mit chinesischer DominanzDie Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Im vergangenen Jahr stammten rund 90 Prozent aller weltweit ausgelieferten humanoiden Roboter aus China. US-Unternehmen wie Tesla oder Figure AI kämpfen dagegen noch immer damit, ihre Produktion im großen Maßstab hochzufahren. Ausgerechnet die USA galten bislang als wichtigster Auslandsmarkt für chinesische Humanoid-Roboter. Nvidia zwischen Kooperation und PolitikWie komplex die Lage geworden ist, zeigt das Beispiel Nvidia. Erst vor wenigen Wochen kündigte der US-Chiphersteller eine Forschungskooperation mit dem chinesischen Robotikunternehmen Unitree an. Fast zeitgleich setzte die US-Regierung Unitree jedoch auf eine Liste potenzieller Sicherheitsrisiken wegen mutmaßlicher Verbindungen zum chinesischen Militär. Verträge mit dem US-Verteidigungsministerium sind für das Unternehmen damit ausgeschlossen. Europa rückt in den FokusNach Einschätzung von Lian Jye Su, KI- und Robotik-Analyst beim Marktforschungsunternehmen Omdia, dürfte das Importverbot den Absatz chinesischer Hersteller in den USA kurzfristig bremsen. Insgesamt erwartet er jedoch nur begrenzte Auswirkungen. Viele Unternehmen hätten angesichts der geopolitischen Spannungen ohnehin nicht mehr mit starkem Wachstum in den USA gerechnet. Stattdessen rückt Europa zunehmend als wichtiger Auslandsmarkt in den Fokus. Da Europa bislang nur über wenige ernsthafte Alternativen verfügt, dürfte der Wachstumskurs chinesischer Hersteller trotz des US-Verbots kaum ins Stocken geraten.

Quelle: tz-online.de

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