WeltReport

TikTok plant Stellenabbau in Europa

TikTok erwägt den Abbau von rund 300 Stellen an seinem europäischen Standort in Dublin, nachdem es im vergangenen Jahr bereits zu einer Entlassungswelle ähnlichen Umfangs gekommen war.

· 2 min Lesezeit

TikTok plant Stellenabbau in Europa

TikTok erwägt den Abbau von rund 300 Stellen an seinem europäischen Standort in Dublin, nachdem es im vergangenen Jahr bereits zu einer Entlassungswelle ähnlichen Umfangs gekommen war. TikTok plant in Europa Stellenstreichungen und eine Umstrukturierung. Reuters / Dado Ruvic01. 07. 2026 um 11:40Die Presse auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle hinzufügen. Das zu ByteDance Ltd. gehörende Technologieunternehmen wird einer E-Mail an die Mitarbeiter zufolge den KI-Datendienst und das Betriebsteam des Landes umstrukturieren und die Qualitätssicherungsaktivitäten in anderen regionalen Standorten zusammenlegen. Ein Sprecher von TikTok erklärte, dass auch Umstrukturierungen geplant sein sollen, wodurch einige betroffene Mitarbeiter in anderen Bereichen des Unternehmens neue Aufgaben bekommen sollen. Die geplanten Änderungen werde demzufolge auch neue Positionen schaffen. Dadurch ließe sich der Personalabbau auf etwa 300 Mitarbeiter beschränken. Umstrukturierung soll Arbeitsplätze retten„Wir prüfen eine Umstrukturierung, um unser globales Betriebsmodell für Vertrauen und Sicherheit zu stärken, einschließlich Vorschlägen zur Weiterentwicklung unserer Arbeitsweise, um sicherzustellen, dass die Teams skalierbar und agil bleiben“, sagte der Sprecher in einer Erklärung. Mehr dazuTikTok teilte der Regierung im März 2025 mit, dass das Unternehmen plant, etwa 300 Mitarbeiter in Dublin abzubauen, was etwa 10 Prozent der Belegschaft entspricht, wie die „Irish Times“ damals berichtete. Dublin ist kein Entwicklungsstandort für TikTok, sondern vielmehr ein Zentrum für Aktivitäten im Bereich Vertrauen und Sicherheit, darunter die Moderation von Inhalten und Datenschutz. Diese Maßnahmen führte das Unternehmen als Reaktion auf die anhaltende Kritik und die drohende Sperre in Europa ein. Der Druck durch die Europäische Kommission wurde so stark, dass TikTok vertrauensbildende Maßnahmen setzte, auch bekannt unter „Projekt Kleeblatt“; mit mäßigem Erfolg. Die größte Änderung: Die Daten der europäischen Nutzer liegen nur noch auf europäischen Servern. Doch das war nicht genug, um das Vertrauen in den Dienst zu stärken. Kahlschlag bei Tech-Firmen in EuropaDublin ist ein wichtiger europäischer Standort für ausländische Tech-Unternehmen wie TikTok, Meta und Amazon. In den vergangenen Jahren waren diese Firmen stark von Personalabbau betroffen, da die Firmen Umstrukturierungen vornahmen, um Investitionen in künstliche Intelligenz zu priorisieren. Dies war der Grund für eine weitere Runde von Stellenstreichungen bei Meta, von der 20 Prozent der irischen Belegschaft betroffen waren – ein höherer Anteil als der weltweite Durchschnitt von 10 Prozent. (stein)Mehr dazu

Quelle: thefocus.news

Mehr zu Europa