Todesfälle von Migranten: Deutlich mehr Migranten verunglücken auf dem Weg nach Europa
Laut UN-Zahlen sind 2026 bereits 2. 676 Menschen auf Migrationsrouten gestorben oder werden vermisst. Auf allen Fluchtrouten im Mittelmeer wurden mehr Tote gezählt. Quelle: DIE ZEIT, epd,jaca8. Juli 2026, 14:50. . .
Laut UN-Zahlen sind 2026 bereits 2. 676 Menschen auf Migrationsrouten gestorben oder werden vermisst. Auf allen Fluchtrouten im Mittelmeer wurden mehr Tote gezählt. Quelle: DIE ZEIT, epd,jaca8. Juli 2026, 14:50 UhrDer Seeweg über das Mittelmeer ist 2026 laut der Internationalen Organisation für Migration nach wie vor der gefährlichste Migrationsweg weltweit. © Sameer al-Doumy/ AFP/ Getty ImagesSeit Jahresbeginn sind nach aktuellen Zahlen der Vereinten Nationen (UN) mindestens 2. 676 Menschen auf Migrationsrouten ums Leben gekommen oder werden vermisst. Wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) mitteilte, sind allein 1. 570 Menschen auf dem Weg nachEuropaverschollen. Die Zahl der verunglückten Migrantinnen und Migranten mit Ziel Europa sei damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als ein Viertel (27 Prozent) gestiegen. Andrea Garcia Borja, die IOM-Koordinatorin des »Missing Migrants Project«, sprach davon, dass Europa sich im »Zentrum einer humanitären Krise« befinde. Auf allen Fluchtrouten über das Mittelmeer sei in der ersten Jahreshälfte eine Zunahme der Todesfälle verzeichnet worden, obwohl die Zahl der dokumentierten Ankünfte im gleichen Zeitraum abgenommen habe. Jeder dritte Todesfall (32 Prozent) ereignete sich demnach auf der sogenannten zentralen Mittelmeerroute. Die Seeroute sei 2026 nach wie vor der gefährlichste Migrationsweg weltweit. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.