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Trotz tiefer Feindschaft: Im All arbeiten Russland und die USA weiter zusammen

tzWirtschaftPartner im All: Russland und die USA verlängern Zusammenarbeit auf der ISSStand:16. 07. 2026, 15:32 UhrKommentareUns auf Google folgenDie Raumstation war eigentlich schon 2024 am Ende ihrer. . .

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Trotz tiefer Feindschaft: Im All arbeiten Russland und die USA weiter zusammen

tzWirtschaftPartner im All: Russland und die USA verlängern Zusammenarbeit auf der ISSStand:16. 07. 2026, 15:32 UhrKommentareUns auf Google folgenDie Raumstation war eigentlich schon 2024 am Ende ihrer geplanten Laufzeit – jetzt bekommt sie eine dritte Verlängerung. Washington, DC – Ein Raketenstart über der kasachischen Steppe, zwei Weltmächte, ein gemeinsames Ziel: Während die „Sojus MS-29“ am 14. Juli vom Kosmodrom Baikonur abhob, schrieben Russland und die USA still und leise ein neues Kapitel ihrer Raumfahrtpartnerschaft. Die internationale Raumstation ISS. (Archivbild) © -/Roscosmos State Space Corporation via AP/dpaKurz nachdem das Raumschiff erfolgreich an der Internationalen Raumstation (ISS) angedockt hatte, verkündete Roskosmos-Generaldirektor Dmitri Bakanov auf einer Pressekonferenz die Einigung: „Wir haben uns auf drei wesentliche Dinge geeinigt. Erstens – die Verlängerung des gemeinsamen Betriebs der ISS bis 2030“, so Bakanov laut der russischen NachrichtenagenturInterfax. Das ist eine deutliche Ausweitung gegenüber der bisherigen Vereinbarung: Noch im August 2025 hatten beide Seiten lediglich einen Betrieb bis 2028 festgelegt, bevor die Deorbitierung beginnen sollte. USA und Russland verlängern Zusammenarbeit auf der ISSDie ISS wurde 1998 in Betrieb genommen. Ursprünglich war ihr Betrieb nur bis 2024 geplant. Zuletzt gab es dortNotevakuierungen. Nun soll die Station bis Ende 2030 genutzt und anschließend kontrolliert zum Absturz gebracht werden. Das Büro des russischen Ersten Stellvertretenden Ministerpräsidenten Denis Manturov, der Isaacman ebenfalls in Baikonur traf, bestätigte, dass beide Seiten ein gemeinsames Programm zur geordneten Beendigung des Stationsbetriebs Ende 2030 ausgearbeitet haben. Neben der Verlängerung vereinbarten beide Raumfahrtbehörden, gemeinsame technische Standards zu entwickeln. Bakanov erklärte lautInterfax: „Sowohl Russland als auch die USA bauen eigene nationale Raumstationen und haben vereinbart, technische Aspekte auszutauschen“, um nach dem Ende der ISS eine weitere Koordination zu ermöglichen. LautSpaceNewsging es in Manturovs Gespräch mit Isaacman dabei vor allem um gegenseitige Notfallhilfe zwischen den künftigen Stationen beider Länder. Russland plant laut früheren Aussagen Bakanows ab 2028 mit dem Bau einer eigenen Raumstation, die Mitte der 2030er Jahre in Betrieb gehen soll. Seltenes Signal der Annäherung zwischen Russland und den USAIsaacmans Reise nach Baikonur war selbst ein diplomatisches Signal: Es war der erste Besuch eines NASA-Chefs am russischen Weltraumbahnhof seit Oktober 2018, wieSpaceNewsberichtete. Isaacman hatte den Trip auch deshalb angekündigt, weil er mit Anna Menon befreundet ist – sie flog 2024 gemeinsam mit ihm auf der Polaris-Dawn-Mission. Ihr Ehemann, NASA-Astronaut Anil Menon, gehörte nun zur Besatzung der „Sojus MS-29“ und flog zusammen mit den russischen Kosmonauten Pjotr Dubrow und Anna Kikina für 261 Tage zur ISS. Die Partnerschaft steht dennoch unter Druck. Zuletzt hatten Streitigkeiten über dieAbdichtung von Luftlecksauf der alternden Station die Zusammenarbeit belastet – die NASA hatte ihre Astronauten im vergangenen Monat sogar auf eine mögliche Notevakuierung vorbereitet, berichtetThe Moscow Times. (Quellen: The Moscow Times, Interfax, SpaceNews)(cgsc)

Quelle: tz-online.de

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