Trump hilft: Verurteilter Ex-Staatschef kehrt zurückk – USA-News
Newsblog zur US-PolitikMit Trumps Hilfe – Verurteilter Ex-Staatschef kehrt zurückAktualisiert am 27. 07. 2026 - 05:53 UhrLesedauer: 16 Min. Viele Kanadier verzichten auf Reisen ins Nachbarland. Neue Umfragen. . .

Newsblog zur US-PolitikMit Trumps Hilfe – Verurteilter Ex-Staatschef kehrt zurückAktualisiert am 27. 07. 2026 - 05:53 UhrLesedauer: 16 Min. Viele Kanadier verzichten auf Reisen ins Nachbarland. Neue Umfragen zeigen die Stimmung vor den Zwischenwahlen in den USA. Alle Entwicklungen im Newsblog. Montag, 27. JuliUSA bestätigen Verlegung von Militär in den Nahen OstenDieUSAhaben inmitten des Iran-Kriegs die Verlegung von weiterem Militär in den Nahen Osten bestätigt. Der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, sagte in der Polit-Sendung "Face the Nation" des US-Senders CBS News, zusätzliche Kapazitäten würden in die Region verlegt. Genauere Angaben machte er nicht. US-Medien hatten bereits vor rund einer Woche berichtet, dass die USA weitere Kampf- und Tankflugzeuge in die Region verlegen. Nach einer Angriffsserie von 13 Nächten in Folge hatte das US-Militär in den vergangenen beiden Nächten keine Angriffe gegen denIrangemeldet. Waltz sagte, das gebe der Diplomatie etwas Raum. Zu 45 Jahren Haft verurteilt: Honduras Ex-Staatschef kehrt zurückMehr als vier Jahre nach seiner Auslieferung an die USA wegen Drogendelikten ist der vonDonald Trumpbegnadigte ehemalige Präsident von Honduras in sein Land zurückgekehrt. Juan Orlando Hernández wurde von seiner Familie am internationalenFlughafenempfangen, wie ein von ihm auf der Plattform X geteiltes Video zeigt. Hernández war zwischen 2014 und 2022 Präsident des mittelamerikanischen Landes. Kurz nach dem Ende seiner Amtszeit wurde der konservative Politiker ausgeliefert. Zwei Jahre später verurteilte ihn ein Gericht inNew Yorkzu 45 Jahren Haft. Ihm war vorgeworfen worden, Honduras zu einem "Drogenstaat" gemacht zu haben. In Honduras wird gegen ihn wegen Korruption ermittelt. Ein Haftbefehl wurde allerdings jüngst außer Kraft gesetzt. Trump hatte die Begnadigung in den USA kurz vor der honduranischen Präsidentenwahl vor acht Monaten beschlossen. Der Ex-Staatschef sei "sehr hart und unfair behandelt" worden, begründete Trump damals die Entscheidung. Die Wahl gewann Hernández' Parteifreund und Trumps Favorit Nasry "Tito" Asfura. Trump hatte sich zugunsten Asfuras in den Wahlkampf eingemischt. Viele Kanadier meiden Reisen in die USAViele Kanadier meiden seit dem zweiten Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump laut kanadischen Behörden Reisen in die benachbarten USA. Die Vereinigten Staaten seien lange Zeit Kanadas wichtigstes internationales Reiseziel gewesen, "nach dem Regierungswechsel in den USA Anfang 2025 und der Einführung der "America First"-Politik änderten sich die Reisepläne der Kanadier jedoch abrupt", hieß es von Kanadas Statistikbehörde. Im Jahr 2025 reisten 7,1 Millionen Menschen weniger in die USA als 2024. Das sei ein Rückgang um 23,5 Prozent. Gleichzeitig seien Reisen im Inland und in andere Länder in vergleichbarem Maße angestiegen. Daten aus diesem Jahr legten nahe, dass sich dieser Trend verstetige. Die Reiseausgaben für Besuche in den USA sind laut der Behörde 2025 um 3,3 Milliarden auf insgesamt 18,8 Milliarden kanadische Dollar (aktuell knapp 12 Mrd Euro) gesunken. Das US-Handelsministerium gibt an, dass 2024 rund 20,2 Millionen internationale Besucher ausKanadain die USA gereist seien. 2025 seien es 16 Millionen gewesen. Die Zahlen sind nur eingeschränkt vergleichbar, da beide Behörden unterschiedliche statistische Konzepte verwenden. Mit Blick auf deutsche Touristen fiel die Zahl von rund 2 Millionen im Jahr 2024 auf rund 1,8 Millionen. Sonntag, 26. JuliStammwähler wenden sich vor Midterms abIn der Republikanischen Partei wächst vor den US-Zwischenwahlen im November die Sorge über eine demotivierte Wählerbasis. Wie die "Washington Post" berichtet, deuten Umfragen, Haustürgespräche und Fokusgruppen darauf hin, dass selbst besonders zuverlässige republikanische Wähler erwägen, zu Hause zu bleiben oder für die Demokraten zu stimmen. Hauptgründe seien die hoheInflationund die wirtschaftliche Lage. Nach Daten der konservativen Organisation Americans for Prosperity Action gilt etwa jeder fünfte Stammwähler der Republikaner in Iowa, Ohio, North Carolina, Montana, New Hampshire undMichiganals gefährdet. "Das ist ein großer Anteil. Das ist eine beängstigende Zahl", sagte Geschäftsführer Nathan Nascimento. EineUmfrageder "Washington Post" und des Umfrageinstituts Ipsos sieht Demokraten zudem unter denjenigen, die im November mit Sicherheit wählen wollen, zehn Prozentpunkte vor den Republikanern. Besonders gering ist die Motivation demnach bei Männern unter 40 Jahren – einer Gruppe, die entscheidend zu Donald Trumps Wahlsieg 2024 beigetragen hatte. Samstag, 25. JuliTrump-Anhänger geht mit Drogen in Senat – FestnahmeEin Mitarbeiter der konservativen US-Stiftung Heritage Foundation ist von der Kapitolspolizei inWashingtonwegen Drogenbesitzes festgenommen worden. Das berichten US-Medien unter Berufung auf eine Anklageschrift vor einem Gericht in der US-Hauptstadt. Demnach wurde Matthew Christopher Wingate am 14. Juli beim Betreten des Gebäudes von der Polizei durchsucht, weil bei einer Röntgenaufnahme seiner Tasche ein Pistolenmagazin zu erkennen war. Schusswaffen sind im US-Parlament grundsätzlich nicht gestattet. Einen Waffenschein hat Wingate allerdings. Ein juristisches Nachspiel für den konservativen Lobbyisten hat aber ein anderer Fund in seiner Tasche. Denn bei der Durchsuchung fanden die Beamten auch eine Plastiktüte mit verschiedenen Kapseln und Tabletten. Ein Drogenschnelltest war positiv für Kokain und Fentanyl. Auf Nachfrage erklärte Wingate, ein Arzt habe ihm die Drogen verschrieben. Welche Strafe ihm droht, ist unklar. Loading. . . Loading. . . Loading. . . Bei der Heritage Foundation ist Wingate für die Beziehungen zur US-Regierung von Präsident Donald Trump. Die Heritage Foundation war vor der US-Präsidentschaftswahl 2024 maßgeblich beteiligt an "Project 2025", einer erzkonservativen politischen Agenda für eine zweite Amtszeit Trumps.