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Trump sagt Angriffe auf Iran ab: Alle Infos im USA-Newsblog

Das US-Militär stand Berichten zufolge kurz vor einer massiven Angriffswelle auf Ziele im Iran. Nun will Trump darauf verzichten - unter bestimmten Bedingungen. Hier finden Sie alle wichtigen Entwicklungen,. . .

Von Redaktion · · 17 min Lesezeit

Trump sagt Angriffe auf Iran ab: Alle Infos im USA-Newsblog

Das US-Militär stand Berichten zufolge kurz vor einer massiven Angriffswelle auf Ziele im Iran. Nun will Trump darauf verzichten - unter bestimmten Bedingungen. Hier finden Sie alle wichtigen Entwicklungen, Hintergründe und Entscheidungen rund um Donald Trump und die US-Regierung im Überblick. Verzicht auf massiven Angriffswelle2. 8. 6. 30 Uhr:Aufgrund angeblicher Fortschritte bei den Bemühungen um eine diplomatische Einigung mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump eine neue Angriffswelle des Militärs nach eigenen Angaben vorerst abgesagt. Voraussetzung dafür sei, dass schnell eine Einigung erreicht werde, schrieb Trump in der Nacht auf seiner Plattform Truth Social. Das US-Militär stehe mit all seiner Macht für einen Angriff bereit, wie es ihn «seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gegeben hat». Aber der Iran und andere Länder in der Region hätten darum gebeten, davon abzusehen, da es nun «Umrisse einer Einigung» gebe. Dazu gehöre die «komplette» Öffnung der Straße von Hormus und «ein Ende der vom Iran ausgehenden atomaren Bedrohung», schrieb Trump. Auch Israel werde sich an die Vereinbarung halten, den Iran vorerst nicht wieder anzugreifen. Wohl an die Vermittler gerichtet schob er hinterher: «Macht Euch alle an die Arbeit und ERLEDIGT das. »Weitere Einzelheiten zu dem angeblichen diplomatischen Durchbruch nannte Trump zunächst nicht. Der Iran oder Staaten in der Region, die an den Gesprächen beteiligt waren, äußerten sich in der Nacht nicht unmittelbar dazu. Trump-Reisepass verfügbar1. 8. , 7. 50 Uhr:Donald Trump im Gepäck: Das US-Außenministerium hat wegen angeblich großer Nachfrage 250. 000 zusätzliche Reisepässe mit dem Abbild des Präsidenten drucken lassen. Bürger könnten die limitierte Auflage des Reisepasses nun auch außerhalb der Hauptstadt beantragen, erklärte die Behörde. Der Pass soll ab dem 8. August an ausgewählten Standorten wie Chicago, Dallas, Boston, Seattle und Houston zu bekommen sein. Die bisherigen 250. 000 Pässe wurden ausschließlich in Washington ausgestellt. Trump will Widerstand bei Justizminister-Wahl umgehen30. 7. , 21. 30 Uhr:Bei der Umbildung seines Kabinetts bekommt US-Präsident Donald Trump aus der eigenen Partei Gegenwind im Senat. Trump, der seinen früheren persönlichen Anwalt Todd Blanche zum Justizminister machen will, erwägt bei andauernder Kritik deshalb, die Nominierung vorerst zurückzuziehen. Das schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Es wäre ein taktischer Schritt mit dem Ziel, perspektivisch eine andere Ausgangslage für die Abstimmung zu der Personalie im Senat zu schaffen. Trump würde Blanche dann nach eigenen Angaben zu einem späteren Zeitpunkt wieder nominieren. Eine Auswirkung hätte eine spätere Nominierung Blanches auf das Tagesgeschäft nicht. Blanche ist von Trump bereits als amtierender Justizminister eingesetzt. Der US-Präsident nannte ihn einen „STAR“. Der Streit im Parlament zeigt aber, dass der Druck auf Trump steigt und Unmut aus den eigenen Reihen offen zur Schau gestellt wird. Sollte der US-Präsident am Ende seinen Wunschkandidaten nicht durchbekommen, würde ihn das schwer in seinem Amt beschädigen. Netanjahu und Selenskyj bei Trump28. 07. , 21. 34 Uhr:Erstmals seit Beginn des Iran-Kriegs hat US-Präsident Donald Trump den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu im Weißen Haus empfangen. Der Besuch wurde auch deshalb mit Spannung erwartet, weil unterschiedliche Interessen im Ende Februar gemeinsam von Israel und den USA begonnenen Krieg zuletzt Risse in der Beziehung der engen Verbündeten offenbarten. Unmittelbar vor Netanjahu empfing Trump bereits den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus. Trumps Sprecherin Karoline Leavitt verkündete nach dem Ende beider Begegnungen auf der Plattform X knapp: „Beide Treffen verliefen positiv und produktiv!“ Netanjahu sagte in einer Videobotschaft nach seinem Besuch: „Es war eines der besten Gespräche, die ich je mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten, unserem Freund Donald Trump, geführt habe. “ Beide hätten das gemeinsame Ziel, sicherzustellen, dass der Iran keine Atomwaffen baue. Teheran bestreitet entsprechende Pläne. Treffen von Selenskyj und Trump hat begonnen28. 07. , 16. 21 Uhr:Das Treffen von US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus hat begonnen. Es sei um 9. 47 Uhr Ortszeit (15. 47 Uhr MESZ) losgegangen, teilte das Weiße Haus mit. Bei dem Gespräch soll es laut Selenskyj vor allem um weitere US-amerikanische Unterstützung für ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gehen. Auch eine Stärkung der Flugabwehr habe Priorität, sagte er im Vorfeld. Die USA sehen sich in dem Krieg als Vermittler – ihre Bemühungen für ein Kriegsende sind zuletzt aber auch infolge des eigenen Kriegs gegen den Iran in den Hintergrund geraten. Trump und Selenskyj haben sich in diesem Jahr bereits mehrfach getroffen. (Archivbild)© Ukraine Presidency/Ukrainian Pre/Planet Pix via ZUMA Press Wire/dpaTrump und Selenskyj haben sich in den vergangenen Wochen häufiger gesehen: Anfang des Monats beim Nato-Gipfel in Ankara und Mitte Juni beim G7-Gipfel im französischen Évian. Bei beiden Gipfeln trugen die USA auch gemeinsame Positionen zum Ukraine-Krieg mit. Trump hob in Ankara zudem hervor, dass er ein gutes Verhältnis zu seinem ukrainischen Amtskollegen habe. Trump-Regierung zieht für Wahlrechtsänderung vor Supreme-Court28. 7. , 6. 45 Uhr:Wenige Monate vor den US-Parlamentswahlen will Präsident Donald Trump vor dem Obersten Gerichtshof umfassende Änderungen im Wahlrecht durchsetzen. Das Justizministerium reichte einen entsprechenden Eilantrag ein, um die Entscheidung einer unteren Instanz auszusetzen. Diese hatte die Trump-Regierung daran gehindert, Wählerdatenbanken zu erheben und neue Regeln für die Briefwahl anlässlich der Kongresswahlen am 3. November 2026 umzusetzen. Trump scheiterte schon vor anderen Gerichten. Am Surpreme Court will er die Wahlrechtsänderungen nun durchsetzen. © Susan Walsh/AP/dpaZuvor hatte ein Berufungsgericht bereits ein Urteil einer unteren Instanz bestätigt und damit Trump davon abgehalten, die gravierenden Änderungen im Wahlrecht durchzusetzen. Dabei argumentierte das Gericht der unteren Instanz, dass Trump mit seinem Dekret seine Befugnisse überschreite: Laut Verfassung und Bundesrecht obliegt es den Bundesstaaten, wie sie ihre Wahlen organisieren – die Regierung darf nicht einfach per Präsidialdekret ohne ausdrückliche gesetzliche Ermächtigung des Kongresses eingreifen. Trump zu Medien: „Wenn ich weg bin, seid ihr alle pleite“25. 07. , 7. 15 Uhr:US-Präsident Donald Trump hat in seiner ersten Rede beim traditionellen Gala-Dinner der Hauptstadtpresse vor allem auf Medienschelte gesetzt. Der Republikaner ließ zwar punktuell Anerkennung für die Arbeit der Presse erkennen, warf den Medien aber zugleich das Verbreiten von „Fake News“ vor, also Falschberichterstattung. Zudem meinte er, Medienunternehmen profitierten von ihm. In einem Hotel in Washington sagte er vor den versammelten Journalistinnen und Journalisten: „Wenn ich weg bin, seid ihr alle pleite. “ Das Geschäftsmodell der US-Medien sei dann am Ende. Es gebe dann niemanden mehr, über den sich zu berichten lohne, meinte Trump weiter. „Niemand interessiert sich für irgendjemand anderen. “ Die Presse habe keine Ahnung, wie viel Glück sie mit ihm habe, weil er Schlagzeilen produziere, argumentierte Trump. Ihm lägen die Medien sehr am Herzen, schob er nach. Trump schweifte in seiner Rede immer wieder ab. Er lobte dabei sich selbst und die Arbeit seines Kabinetts und sprang zwischen Themen hin und her. Er sprach etwa lange über den von ihm geplanten Ballsaal am Weißen Haus und zeigte sich begeistert von den im Juni zu seinem 80. Geburtstag veranstalteten martialischen Käfigkämpfen. Dazwischen platzierte er, dass der Iran niemals eine Atomwaffe besitzen dürfe. Trump zog sich auch eine rote Kappe auf, auf der „Trump 2028“ stand. Der Republikaner kokettiert immer wieder damit, dass er ermutigt werde, für eine dritte Amtszeit zu kandidieren, was aber gemäß US-Verfassung nicht möglich ist. Er bewertete auch das Aussehen von Journalistinnen im Saal. Der Gala-Abend unter verstärkten Sicherheitsvorkehrungen war ein Nachholtermin: Vor einem Vierteljahr konnte Trump seine Rede bei der Gala wegen eines Schussvorfalls nicht halten. Ein bewaffneter Mann hatte eine Sicherheitsschleuse gestürmt. Dieser erreichte zwar den Ballsaal mit Trump nicht, es fielen jedoch Schüsse. Ein Beamter der Sicherheitsbehörden wurde getroffen. Trump und andere Ehrengäste wurden von Personenschützern in Sicherheit gebracht. Das Dinner, das in einem anderen Hotel der Hauptstadt stattfand, wurde abgebrochen. EU-Strafe gegen Google: Trump droht mit „erheblichem Zoll“24. 07. , 20. 26 Uhr:Nach der milliardenschweren EU-Strafe gegen Google hat US-Präsident Donald Trump „einen erheblichen Zoll“ auf Einfuhren aus der Europäischen Union angedroht. „Die Europäische Union wird für dieses illegale und höchst unethische Verhalten, vor dem ich sie wiederholt gewarnt habe, einen sehr hohen Preis zahlen“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Zugleich betonte er, dass zunächst eine Untersuchung eingeleitet werde, um damit eine „Abzocke amerikanischer Unternehmen und damit der amerikanischen Steuerzahler“ näher zu beleuchten. US-Zölle angekündigt24. 07. , 6. 45 Uhr:Wegen angeblich unzureichender Maßnahmen gegen Zwangsarbeit hat die US-Regierung auf die Einfuhren von 60 Handelspartnern einen Zoll von 10 beziehungsweise 12,5 Prozent angekündigt. Darunter fallen auch bestimmte Produkte aus der Europäische Union, wie das Büro des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer mitteilte. Die Zölle sind seit Freitag in Kraft und gelten nicht für den Import aller Waren. Ausgenommen sind laut US-Angaben unter anderem Produkte, die bereits bestimmten anderen Zöllen unterliegen, wie zum Beispiel Stahl und Aluminium. Die neuen Zölle kommen aus Sicht der US-Regierung gerade rechtzeitig, um dem Wegfall globaler Zölle entgegenzuwirken, für die Präsident Donald Trump sonst keine rechtliche Grundlage mehr gehabt hätte. Trump erhöht Druck auf Iran24. 07. , 6. 30 Uhr:US-Präsident Donald Trump versucht im Konflikt um die Straße von Hormus den Druck auf den Iran zu erhöhen. Während er das US-Militär in der nunmehr 13. Nacht in Folge Ziele in dem Land bombardieren ließ, kündigte Trump an, Schäden an Schiffen und Frachtgut würden von den USA ab sofort mit iranischem Geld beglichen. Gemeint sind offensichtlich Teherans eingefrorene Vermögenswerte. Der Iran bleibt jedoch hart: Nach Informationen der „New York Times“ lehnte die Führung der Islamischen Republik einen vom irakischen Ministerpräsidenten Ali al-Saidi übermittelten Vorschlag der US-Regierung für eine erneute Waffenruhe ab. Die Einzelheiten des Vorschlags waren der Zeitung zwar nicht bekannt. Iranische Vertreter hätten jedoch erklärt, Teherans Führung sei nicht an einer vorübergehenden Vereinbarung interessiert, die die Frage der Kontrolle über die Straße von Hormus ungeklärt lasse, hieß es unter Berufung auf iranische und irakische Beamte. Der Iran pocht auf die alleinige Kontrolle über die für den Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtige Meerenge. Das US-Militär will mit den nächtelangen Angriffen die vom Iran ausgehende Bedrohung für Handelsschiffe und zivilen Seeleute in der Straße von Hormus unterbinden. Prozess gegen Nicolás Maduro soll am 1. Juni 2027 beginnen22. 7. , 19. 46 Uhr:Der Prozess gegen den vom US-Militär gefangen genommenen, langjährigen Staatschef von Venezuela, Nicolás Maduro, soll am 1. Juni 2027 in New York beginnen. Das teilte sein Anwalt Barry Pollack der Deutschen Presse-Agentur mit. Auch mehrere US-Medien berichteten über eine entsprechende Entscheidung des Gerichts. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor in einem Antrag einen Prozessbeginn im Juni gefordert. Maduro hatte sein Land an der Spitze einer sozialistischen Regierung über Jahre autoritär geführt. Anfang des Jahres waren er und seine Ehefrau in der venezolanischen Hauptstadt Caracas in einer umstrittenen Aktion von US-Spezialkräften gefangen genommen worden. Von Kritikern wurde das Vorgehen als Verstoß gegen das Völkerrecht bezeichnet. Die USA haben Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores unter anderem wegen des Vorwurfs des „Drogenterrorismus“ angeklagt. Der 63-Jährige soll demnach sein Amt als Präsident und vorangegangene Posten in der Regierung über Jahre dazu genutzt haben, den Schmuggel von Tausenden Tonnen Kokain in die USA zu ermöglichen. JD Vance zum vierten Mal Vater20. 7. , 6. 46 Uhr:US-Vizepräsident JD Vance und seine Ehefrau Usha Vance sind zum vierten Mal Eltern geworden. Sie freuten sich, zu verkünden, dass ihr Sohn, Alec Neel Vance, am Sonntag auf die Welt gekommen sei, teilten die beiden in einem Statement mit, das der US-Vizepräsident auf der Plattform X postete. „Usha und das Baby sind glücklich und gesund, und unsere Kinder sind überglücklich, ihren kleinen Bruder kennenzulernen. “ Ausdrücklich bedankte sich das Paar unter anderem bei Militärärzten für alles, was sie für die Familie getan hätten. US-Vizepräsident JD Vance hat mit seiner Frau Usha drei Kinder. Jetzt sind sie zum vierten Mal Eltern geworden. © Alessandra Tarantino/AP/dpaTrump droht Kanada mit Konsequenzen18. 7. , 7. 30 Uhr:US-Präsident Donald Trump hat Kanada für die durch Waldbrände verursachte Luftverschmutzung verantwortlich gemacht und mit Konsequenzen gedroht. Die den USA entstehenden Kosten müssten „zwangsläufig“ den bestehenden Zöllen auf kanadische Importe hinzugerechnet werden, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Die Rauchschwaden stammen vor allem von Dutzenden Waldbränden in der kanadischen Provinz Ontario und dem nördlichen US-Bundesstaat Minnesota. Auswirkungen waren in großen Teilen des Nordostens der USA und Kanada zu spüren, auch in Metropolen wie Toronto, Chicago, Detroit oder Washington. Die Sicht etwa auf die Skyline in New York war erheblich beeinträchtigt, zudem lag ein Brandgeruch in der Luft. Trump warf Kanada vor, seine Wälder und darin befindliches Gestrüpp nicht richtig zu pflegen, wodurch die Brände erst möglich würden. Ihm zufolge werden die USA „unnötigerweise mit dreckiger, verschmutzter und ungesunder Luft belastet, deren Qualität gefährlich und völlig inakzeptabel ist!“ Wissenschaftliche Erkenntnisse führen Waldbrände in Nordamerika jedoch primär auf den Klimawandel zurück. Der Premierminister von Ontario, Doug Ford, hatte zuvor mitgeteilt, statt herumzuquasseln und sich zu beschweren, sollten Politiker lieber Hilfe schicken. „Denn genau das haben wir auch für unsere amerikanischen Freunde getan. “Trump schürt vor „Midterms“ Zweifel an Sicherheit von Wahlen17. 7. , 7. 38 Uhr:Vor den Zwischenwahlen in den USA hat Präsident Donald Trump Zweifel an der Integrität von Wahlen in seinem eigenen Land geäußert – etwa mit Vorwürfen einer versuchten chinesischen Einflussnahme ab 2020. Trump wiederholte in einer Rede an die Nation seine falsche Behauptung, bei der Präsidentenwahl in dem Jahr sei betrogen worden, ging aber noch über diesen Vorwurf hinaus. Über Jahre hinweg soll China versucht haben, Wahlerfolge Trumps zu verhindern. Der US-Präsident kündigte an, Geheimdienstdaten dazu und zu anderen „schockierenden Schwachstellen in unserer Wahlinfrastruktur“ freizugeben, die bislang unter Verschluss gestanden hätten. „Heute Abend hat Trump einen erbärmlichen Versuch unternommen, das zu leugnen, was uns allen längst klar ist – dass er die Wahl 2020 verloren hat“, sagte Chuck Schumer, Minderheitsführer der Demokraten im Senat. „Um es ganz klar zu sagen: In Amerika wählen die Wähler ihre Politiker, nicht umgekehrt. “Mitarbeiter des Weißen Hauses wettete auf Trump-Reden16. 7. , 21. 45 Uhr:Der Mitarbeiter des Weißen Hauses, der den Teleprompter von Donald Trump bedient, steht im Verdacht, mit Wetten auf Worte in Reden des US-Präsidenten Geld auf einer Vorhersage-Plattform verdient zu haben. Er sei zunächst ohne Bezahlung beurlaubt worden, sagte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt bei einer Pressekonferenz. Trump sei unterrichtet worden und denke, es sei „zutiefst bedauerlich und ehrlich gesagt eine Schande“. Auf Plattformen wie Kalshi und Polymarket kann man darauf wetten, ob ein Ereignis eintritt. Polymarket ist in den USA nicht zugelassen, Kalshi wird wie eine Börse mit Terminkontrakten von der Handelsaufsicht CFTC reguliert – was wiederum umstritten ist. Kalshi lässt die Nutzer unter anderem Geschäfte auf die Wahrscheinlichkeit abschließen, dass bei einem Event bestimmte Worte oder Sätze fallen oder ein Thema angesprochen wird. Der Teleprompter-Bediener habe davon bei Trumps Rede zur Lage der Nation im Februar sowie bei anderen Auftritten des Präsidenten Gebrauch gemacht, berichtete der Fernsehsender ABC unter Berufung auf Quellen mit Kenntnis der CFTC-Ermittlungen. Er habe damit mehr als 100. 000 Dollar (aktuell rund 87. 400 Euro) verdient. Es ist davon auszugehen, dass er vorab Kenntnis vom Text der Rede hatte. Kommissar soll Todesfälle überprüfen14. 7. , 22. 35 Uhr:Mexiko hat wegen der Todesfälle eigener Staatsbürger im Zusammenhang mit der US-Einwanderungsbehörde ICE den UN-Hochkommissar für Menschenrechte eingeschaltet. Außenminister Roberto Velasco bat UN-Hochkommissar Volker Türk in einem Schreiben, die Todesfälle prüfen zu lassen und Informationen von den US-Behörden einzuholen, wie das mexikanische Außenministerium mitteilte. Das Büro des Hochkommissars solle zudem prüfen, ob die Vorfälle mit den internationalen Menschenrechtsverpflichtungen der USA vereinbar seien, Empfehlungen aussprechen und den Fall gegebenenfalls an die zuständigen Sonderverfahren des UN-Menschenrechtsrats weiterleiten. Präsidentin Claudia Sheinbaum hatte in der vergangenen Woche angekündigt, nach den Todesfällen mexikanischer Staatsbürger im Zusammenhang mit ICE nicht mehr nur diplomatisch, sondern auch juristisch gegen die Verantwortlichen vorzugehen. Nach Angaben der Regierung starben bislang drei Mexikaner bei Einsätzen der Einwanderungsbehörde und 14 weitere in Abschiebehaft. US-Senator Lindsey Graham tot12. 07. , 9. 02 Uhr:Der langjährige republikanische Senator Lindsey Graham ist tot. Er sei am Samstagabend nach kurzer und schwerer Krankheit gestorben, war auf seinen Profilen auf X und Facebook in einer Mitteilung seines Büros zu lesen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wurde er 71 Jahre alt. Graham vertrat seit 2003 den US-Bundesstaat South Carolina. Er galt als erfahrener Außenpolitiker und enger Vertrauter von US-Präsident Donald Trump. Zuletzt sprach er sich etwa für einen Machtwechsel im Iran aus. Graham war nach US-Medienberichten gerade von einer Reise aus der Ukraine zurückgekehrt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte dem Republikaner am Freitag auf X für seinen zehnten Besuch in dem von Russland angegriffenen Land gedankt und Aufnahmen von dem Treffen verbreitet. Heute war bei NBC News eigentlich ein Interview mit ihm geplant, wie der Sender berichtete. Appell zur Verfassung11. 07. , 9. 30 Uhr:Die USA und mehrere lateinamerikanische Staaten haben Kolumbiens Behörden nach der Präsidentenwahl zur Einhaltung der Verfassung und zu einem geordneten Machtwechsel aufgerufen. „Wir richten einen nachdrücklichen Appell an alle kolumbianischen Behörden, in strikter Übereinstimmung mit der Verfassung, dem Gesetz und den demokratischen Grundsätzen zu handeln“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. Zu den Unterzeichnern gehören neben den USA unter anderem Argentinien, Ecuador und El Salvador sowie weitere Staaten in Lateinamerika und der Karibik, die US-Präsidenten Donald Trump politisch nahestehen. USA mahnen geordneten Machtwechsel in Kolumbien an. © Rebecca Blackwell/AP/dpaTrump drängt Mitglieder aus unabhängiger WahlkommissionUpdate 10. 7. , 7. 15 Uhr:Vier Monate vor den Zwischenwahlen in den USA hat Präsident Donald Trump eine unabhängige Wahlkommission demontiert. Die verbliebenen drei Mitglieder der Kommission für Wahlunterstützung seien von Trump aus dem Amt gedrängt worden, berichteten US-Medien übereinstimmend. Die Behörde war 2002 vom Kongress ins Leben gerufen worden und soll die Bundesstaaten unter anderem mit Bundesmitteln bei der Organisation von Wahlen unterstützen. Wahlen sind in den USA im Wesentlichen Sache der Bundesstaaten, nicht der Zentralregierung. Anschlagspläne zu Trumps Geburtstag: Acht Männer angeklagtUpdate 10. 7. , 7 Uhr:Wegen eines mutmaßlich geplanten Anschlags auf ein Kampfsport-Event am Geburtstag von US-Präsident Donald Trump sind acht Männer angeklagt worden. Eine Grand Jury in Columbus legt ihnen Verschwörung zur Unterstützung von Terroristen, zum Mord auf dem Hoheitsgebiet der Regierung sowie zum Mord an einem Regierungsmitglied zur Last, wie das Justizministerium mitteilte. Damit droht den Männern eine lebenslange Gefängnisstrafe. Die Männer werden verdächtigt, einen Anschlag auf das Kampfsport-Event geplant zu haben. (Archivbild)© Evan Vucci/Pool Reuters/AP/dpaDie Verdächtigen wollten nach Angaben des Justizministeriums mit Sprengstoff bestückte Drohnen rund um das Kampfsport-Event einsetzen, um eine Evakuierung der Veranstaltung zu erzwingen. Im Anschluss sollten Scharfschützen demnach „hochrangige Ziele“ in der flüchtenden Menschenmenge ins Visier nehmen. Flughafen in Palm Beach heißt jetzt Präsident Donald J. TrumpUpdate 9. 7. , 18 Uhr:Noch ein Gebäude, das seinen Namen trägt: Der Flughafen der Stadt Palm Beach im US-Bundesstaat Florida ist am Donnerstag offiziell in „President Donald J. Trump International Airport“ umbenannt worden. Das Airport-Kürzel solle entsprechend von PBI (Palm Beach International Airport) in DJT – die Initialen des Präsidenten – geändert werden. Beeinträchtigungen der operativen Abläufe solle es während einer Übergangszeit nicht geben. „Flugbetrieb, Strecken, Flugpläne und Kundenservice sind nicht betroffen“, hieß es auf der Webseite des Flughafens. Autos fahren unter einem neuen Schild mit der Aufschrift „President Donald J. Trump International Airport“ auf die Einfahrt zum Flughafen zu. © picture alliance/dpa/ZUMA Press WireDie Namensänderung des Flughafens nördlich von Miami sei „gesetzlich vorgeschrieben“ worden, teilte der Airport weiter mit. Der Trump nahestehende Gouverneur Ron DeSantis hatte Ende März ein entsprechendes Gesetz unterzeichnet. Trumps Privatanwesen Mar-a-Lago befindet sich nur wenige Minuten mit dem Auto entfernt vom Flughafen in Palm Beach. ICE-Beamter erschießt Mexikaner8. 7. , 11. 04 Uhr:Ein Beamter der US-Migrationsbehörde ICE hat einen Einwanderer aus Mexiko erschossen. Nach bisherigem Kenntnisstand habe sich der Mann, der sich angeblich illegal in den USA aufgehalten haben soll, in seinem Fahrzeug Anweisungen der Beamten widersetzt, teilte das Heimatschutzministerium auf der Plattform X mit. Der Fahrer habe zunächst ein Auto der Einsatzkräfte gerammt und dann versucht, mit seinem Auto einen Beamten zu erfassen. Dabei habe der Beamte das Feuer eröffnet. Laut dem Ministerium wurde der Fahrer in ein Krankenhaus gebracht, erlag dort jedoch seinen Verletzungen. Das Ministerium habe interne Ermittlungen wegen der Schussabgabe eingeleitet. Das Büro der Bundespolizei FBI in Houston ermittle zudem wegen des Angriffs auf einen Bundesbeamten. Hier lesen Sie unsere bisherige Berichterstattung. dpa

Quelle: bbv-net.de

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