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Trump weist Berichte über Munitionsmangel zurück: USA hätten „riesige Bestände“

kurierverlag-dePolitikStand:06. 08. 2026, 12:06 UhrKommentareNach Angaben der Washington Post verlangte Trump im Rahmen einer Kabinettssitzung von Pentagonchef Pete Hegseth Erklärungen zu den. . .

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Trump weist Berichte über Munitionsmangel zurück: USA hätten „riesige Bestände“

kurierverlag-dePolitikStand:06. 08. 2026, 12:06 UhrKommentareNach Angaben der Washington Post verlangte Trump im Rahmen einer Kabinettssitzung von Pentagonchef Pete Hegseth Erklärungen zu den Munitionsengpässen. Öffentlich bestreitet er ein solches Zusammentreffen. Washington – US-PräsidentDonald Trumphat am Donnerstag (6. August) erklärt, die Vereinigten Staaten verfügten über große Munitionsvorräte und wies damit öffentliche Zweifel zurück. Menschen, die etwas anderes behaupten, drohte er mit Haftstrafen, wobei seine Frustration über den Krieg gegen Iran offen zutage trat und seinen konfrontativen Kurs unterstrich. Content-PartnerschaftDieser Artikel von Gavin Blackburn entstand in Kooperation mitEuronewsAuf seiner PlattformTruth Socialgriff der RepublikanerMedienberichte über schrumpfende Waffenbeständescharf an und sprach von gezielten Falschinformationen. Die USA hätten „massive Mengen an ‚Munition‘, insbesondere bestimmter Typen“, schrieb er, ohne konkrete Angaben zu Lagerständen, Produktionsraten oder betroffenen Waffensystemen zu machen. Nach Angaben der Washington Post verlangte Trump von Hegseth Erklärungen zu den Munitionsengpässen. Öffentlich bestreitet er ein solches Zusammentreffen. © picture alliance/dpa/AP | Mark SchiefelbeinZudem würden nach seinen Worten große Mengen nach Bedarf produziert und in die USA geliefert, um die Einsatzbereitschaft zu sichern. „Rüstungsunternehmen bauen die größte Zahl an Werken und Fabriken in der Geschichte unseres Landes“, behauptete er und stellte dies als Beleg für eine langfristig robuste militärische Versorgungslage dar. Streit um Berichte zur MunitionsknappheitDieWashington Posthatte zuvor berichtet, Trump habe Pentagonchef Pete Hegseth am Freitag (31. Juli) im Rahmen einer Kabinettssitzung auf dem Präsidentenanwesen Camp David zur Munitionsknappheit zur Rede gestellt und detaillierte Auskünfte verlangt. Demnach soll der Präsident ausdrücklich wissen wollen, warum trotz früherer Zusicherungen weiterhin Engpässe bestünden. Trump habe Hegseth laut dem Bericht gesagt, er sei davon ausgegangen, das Munitionsproblem sei „bereits gelöst“, so die Zeitung unter Berufung auf zwei mit dem Gespräch vertraute, nicht namentlich genannte Quellen. Diese schilderten demnach eine angespannte Atmosphäre, in der Trump seinem Verteidigungsminister deutliche Vorwürfe gemacht habe. Drohungen gegen angebliche InformantenTrump wetterte weiter gegen die Berichte und stellte in Aussicht, hart gegen vermeintliche Zuträger vorzugehen. „Die ‚Informanten‘ dieser verräterischen Aussagen werden aufgespürt“, drohte er am Donnerstag öffentlich und deutete an, interne Ermittlungen voranzutreiben, um die Quelle der Leaks zu identifizieren. „Lange Haftstrafen werden angestrebt!“, fügte er hinzu und beschuldigte Kritiker innerhalb der Regierung, die nationale Sicherheit zu gefährden. Seine Aussagen fügten sich in ein bekanntes Muster ein, nach dem er interne und mediale Kritik regelmäßig als illoyal oder gar subversiv brandmarkt. Aussagen zu US-Munition: Trump droht mit HaftstrafeAuchCNNmeldete, Engpässe bei Langstreckenlenkwaffen und Luftabwehrraketen hätten Trumps Strategie im Konflikt mit Iran beeinträchtigt und seine militärischen Optionen eingeschränkt. Das US-Militär habe demnach „nahezu 80 %“ seines Bestands an THAAD-Abfangraketen aufgebraucht, was die Planungen für weitere Einsätze erschwere. DieWashington Postschrieb zudem, die Knappheit habe Trump dazu veranlasst, neue Angriffe auf Iran abzusagen – obwohl er der Islamischen Republik zuvor mit einem „sehr harten Schlag“ gedroht hatte. Die Zeitung wertete dies als Beispiel dafür, wie materielle Grenzen die außenpolitische Rhetorik des Präsidenten einholen können. US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt bezeichnete die Berichte über den Schlagabtausch mit Hegseth als „FAKE NEWS!“ und warf den Medien bewusste Irreführung vor. „Ich war mit Präsident Trump und Minister Hegseth in Camp David. Das ist buchstäblich nie passiert“, schrieb sie aufXund stellte sich demonstrativ an die Seite des Präsidenten. Der Chefsprecher des Pentagons, Sean Parnell, nannte die Berichte über Trumps Streit mit Hegseth und die angeblichen Waffenengpässe „ebenso frei erfunden“ und versicherte, das US-Militär bleibe voll einsatzbereit. Konkrete Zahlen oder Belege für die tatsächlichen Munitionsbestände legte er allerdings nicht vor. Straße von Hormus: neue SchifffahrtsrouteTrumps Aussagen erfolgen einen Tag nach einem Abkommen zwischen Iran und Oman, das eine neue Dynamik in die angespannte Region bringen könnte. Teheran spricht von geografischen Koordinaten für eine geplante Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus, einen der wichtigsten Seewege für den globalen Ölhandel. Außenministeriumssprecher Esmaeil Baghaei erklärte, Iran und Oman bereiteten eine gemeinsame Erklärung zu dem Abkommen vor, die in Kürze veröffentlicht werden solle. Sie solle technische, rechtliche, sicherheitsbezogene und ökologische Aspekte umfassen und damit einen Rahmen für die künftige Nutzung der Wasserstraße schaffen. Streit um Rolle der USA in der Straße von HormusUnabhängig davon zitierten iranische Medien amtliche Quellen mit der Aussage,eine Wiederöffnung der Straße von Hormus hänge davon ab, dass die USA ihre Seeblockade der iranischen Häfen beenden. Demnach werde eine Lockerung der amerikanischen Präsenz in den Gewässern der Region als zentrale Vorbedingung für eine Normalisierung des Schiffsverkehrs betrachtet. Das iranische Außenministerium bestreitet, dass es Gespräche mit Washington gibt, obwohl Trump behauptet, Teheran sei an einer Vereinbarung interessiert und hinter den Kulissen gesprächsbereit. Diese widersprüchlichen Darstellungen unterstreichen, wie sehr die diplomatischen Kanäle von Misstrauen und propagandistischen Botschaften geprägt sind.

Quelle: kurierverlag.de

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