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Trumps aggressive Politik rächt sich: Sie wenden sich von den USA ab

StartseiteWirtschaftStand:30. 07. 2026, 16:15 UhrKommentareUns auf Google folgenKanadier meiden Trumps USA und geben Milliarden lieber in Europa und Asien aus. Auch aus Europa kommen weniger Besucher. Washington. . .

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Trumps aggressive Politik rächt sich: Sie wenden sich von den USA ab

StartseiteWirtschaftStand:30. 07. 2026, 16:15 UhrKommentareUns auf Google folgenKanadier meiden Trumps USA und geben Milliarden lieber in Europa und Asien aus. Auch aus Europa kommen weniger Besucher. Washington – So sieht die Quittung aus: Die Kanadier meiden die USA – und Donald Trumps Politik kostet das Nachbarland Milliarden. Im vergangenen Jahr gaben Reisende aus Kanada dort 3,3 Milliarden Dollar weniger aus als 2024. Das entspricht rund 2,87 Milliarden Euro. Statt ganz auf Urlaub zu verzichten, flogen viele lieber nach Europa oder Asien. Content-PartnerschaftDieser Artikel entstand in Kooperation mitnewsinfive. de. Der Rückgang setzte nach Trumps Rückkehr ins Weiße Haus Anfang 2025 ein. Seine Zolldrohungen, die „America First“-Politik und wiederholte Äußerungen über eine mögliche Eingliederung Kanadas hatten im Nachbarland Empörung ausgelöst. Die neuen Zahlen zeigten nun die wirtschaftlichen Folgen, wieThe Guardianunter Berufung auf Statistics Canada meldet. Kanadier meiden Trumps USA und geben Milliarden lieber in Europa und Asien aus. Auch aus Europa kommen weniger Besucher. © © IMAGO / ZUMA Press / ArchivbildKanadische Reisende ließen 2025 noch umgerechnet rund 16,36 Milliarden Euro in den USA. Ein Jahr zuvor waren es etwa 19,23 Milliarden Euro gewesen, teilte die nationale Statistikbehörde mit. „Nach dem Wechsel der US-Regierung Anfang 2025 und der Einführung der America-First-Politik änderte sich die Reisestimmung der Kanadier abrupt“, schrieben die Autoren des Berichts. Kanadier geben ihr Urlaubsgeld anderswo ausDas Geld blieb jedoch nicht zu Hause. Außerhalb der USA stiegen die kanadischen Reiseausgaben nach Angaben von Statistics Canada um rund 3,13 Milliarden Euro. Insgesamt erreichten sie knapp 19,84 Milliarden Euro. Die Zahl der Reisen nach Europa nahm gegenüber 2024 um fast 14 Prozent zu. In Asien lag das Plus bei beinahe 17 Prozent. Bei den USA-Reisen zeigt die Kurve dagegen deutlich nach unten. Die Zahl der Kanadier, die mit dem Auto oder Flugzeug aus den Vereinigten Staaten zurückkehrten, sank 2025 um etwa ein Viertel. Im Juli wurden sogar rund ein Drittel weniger Grenzübertritte gezählt als im Vorjahresmonat, berichteteThe Guardian. Stärkster Einbruch seit Beginn der AufzeichnungenStatistics Canada bezeichnete die Entwicklung als den stärksten und längsten Rückgang seit Beginn der digitalen Erfassung im Jahr 1972. Ein Minus von mehr als 30 Prozent hatte es zuvor nur im September 2001 gegeben – unmittelbar nach den Terroranschlägen vom 11. September. Auch 2026 hält der Trend demnach an. Die Zahl der Freizeitreisen in die USA bewegt sich bislang auf dem niedrigen Niveau vom Ende des Vorjahres. Zwischen Oktober und Dezember 2025 war sie um 27 Prozent eingebrochen. Nicht nur Kanadier reisen seltener in die Vereinigten Staaten. Europa liegt ebenfalls weiterhin unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie, wie Daten der US International Trade Commission zeigen. 2025 kamen rund 1,8 Millionen Europäer weniger als 2019. Besonders stark war das Minus in Dänemark mit 43 Prozent. Norwegen folgte mit 41 Prozent, Schweden mit 37 Prozent. Aus Deutschland kamen 14 Prozent weniger Besucher. Einige Länder entwickelten sich gegen den Trend. Die Zahl der Reisenden aus Polen stieg laut der US-Handelskommission um 68 Prozent. Auch Albanien und Kroatien verzeichneten deutliche Zuwächse. Bei den Kanadiern sprechen die Daten dagegen für eine „anhaltende Abkehr von den Vereinigten Staaten bei der Wahl ihrer Reiseziele“. Quellen:Statistics Canada, The Guardian, US International Trade Commission, nif/red.

Quelle: op-online.de

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