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Trumps stürzt mit seinem Iran-Deal die USA in ein Desaster

StartseitePolitikIran-Deal: Trump muss zu Kreuze kriechenStand:22. 06. 2026, 13:15 UhrKommentareUns auf Google folgenSieht Trump in den Iran-Gesprächen ohne Druckmittel: Merkur-Redakteur Klaus Rimpel © Kent. . .

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Trumps stürzt mit seinem Iran-Deal die USA in ein Desaster

StartseitePolitikIran-Deal: Trump muss zu Kreuze kriechenStand:22. 06. 2026, 13:15 UhrKommentareUns auf Google folgenSieht Trump in den Iran-Gesprächen ohne Druckmittel: Merkur-Redakteur Klaus Rimpel © Kent Nishimura/AFP/Klaus Haag/Montage: Ippen. MediaTrump manövriert die USA in eine selbst verschuldete Falle: Teheran kann die US-Regierung erpressen. Ein Kommentar von Klaus Rimpel. München –Donald Trumphat die USA (und damit auch die Weltwirtschaft) in eine ausweglose Lage manövriert. Das Fehlen jeglicher strategischer Weitsicht rächt sich jetzt bitter: Der US-Präsident steht bei denVerhandlungen mit dem Iranohne echtes Druckmittel da. Denn das trotz der Tötung der alten Führungsriege felsenfest im Sattel sitzende Mullah-Regime weiß genau: Trump muss zu Kreuze kriechen, wenn er verhindern will, dass die hohen Spritpreise und die Inflation seinen Republikanern dieUS-Zwischenwahlenam 3. November verhageln. Dass JD Vance trotz der erneuten Schließung der Straße von Hormus zu den Verhandlungen nach Luzern reiste, entlarvt: Teheran kann die US-Regierung nach Gutdünken erpressen. Trump hat nur ein einziges Drohpotential: neue Bombardements. Aber ein Wiederaufflammen des Krieges würde die weltweiten Ölpreise erneut nach oben treiben – und genau das kann der innenpolitisch mit demRücken zur Wand stehendePräsident nicht gebrauchen. Zudem würden neue Angriffe bei Verzicht auf den Einsatz von Bodentruppen die militärische Lage nicht grundlegend verändern. Trump hat mit diesem Krieg nicht nur die Verbündeten in der NATO und in der arabischen Welt verprellt. Auch sein bislang enger Draht zuBenjamin Netanjahuist gerissen. Der US-Präsident hat diesen Krieg im Schulterschluss mit dem israelischen Premier begonnen. Bei seinen Exit-Versuchenignoriert Trump seinen Best Buddyeinfach. Das rächt sich: Israel und dieHisbollahentscheiden, ob auch im Libanon die Waffen schweigen – und beide Seiten können die Verhandlungen in Luzern nach Lust und Laune torpedieren.

Quelle: media.merkur.de

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