Ukraine News: Lawrow beklagt sich bei Rubio über Europa – EU verhängt Sanktionen
Wichtige UpdatesRussland warnt USA vor weiteren „inakzeptablen“ Waffenlieferungen an die UkraineLawrow und Rubio wollen sich am Donnerstag treffenSelenskyj entlässt Oberbefehlshaber SyrskyjUNO: Zahl getöteter. . .

Wichtige UpdatesRussland warnt USA vor weiteren „inakzeptablen“ Waffenlieferungen an die UkraineLawrow und Rubio wollen sich am Donnerstag treffenSelenskyj entlässt Oberbefehlshaber SyrskyjUNO: Zahl getöteter Zivilisten im Ukraine-Krieg stark gestiegenEU verhängt neue Russland-SanktionenDie EU-Staaten haben sich angesichts des anhaltenden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine auf ein neues Sanktionspaket verständigt. Die Pläne sehen unter anderem weitere Maßnahmen gegen den russischen Finanz- und Energiesektor sowie ein Einreiseverbot für russische Soldaten vor, wie EU-Diplomaten in Brüssel mitteilten. EU-Ratspräsident António Costa und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen begrüßten die Entscheidung in sozialen Medien. "Zu einem Zeitpunkt, an dem die Ukraine militärisch an Schwung gewonnen hat, schwächen unsere Sanktionen weiterhin die wirtschaftlichen Grundlagen der russischen Kriegsführung», schrieb von der Leyen auf X. Costa teilte mit, es sei ein «entschiedener Schritt, um den Druck auf Russland zu verstärken. "Russland warnt USA vor weiteren „inakzeptablen“ Waffenlieferungen an die UkraineRussland hat die USA vor weiteren Waffenlieferungen an die Ukraine gewarnt. Der russische Außenminister Sergej Lawrow habe seinem US-Kollegen Marco Rubio am Donnerstag deutlich gemacht, dass anhaltende Waffenlieferungen „inakzeptabel“ seien, erklärte das russische Außenministerium. Die beiden Politiker trafen sich am Rande des Außenministertreffens der Vereinigung Südostasiatischer Staaten (Asean) in der philippinischen Hauptstadt Manila. Dem Vernehmen nach dauerte das Gespräch lediglich 35 Minuten. Lawrow prangerte laut dem russischen Außenministerium außerdem „eine destabilisierende Politik der europäischen Länder“ an. Diese versuchten, Russland eine „strategische Niederlage“ zuzufügen. Die russische Seite sei zu einer „politisch-diplomatischen Lösung des Konflikts bereit“, fügte Lawrow demnach hinzu. Das US-Außenministerium teilte in einer kurzen Erklärung mit, dass Rubio und Lawrow über die „US-russischen Beziehungen und die Notwendigkeit, den Russland-Ukraine-Krieg zu beenden“ gesprochen hätten. Die beiden Minister selbst äußerten sich vor ihrem Treffen in Manila nicht. Zuletzt hatten sich die beiden Chefdiplomaten im September vergangenen Jahres getroffen. Tobias KöberleinSelenskyj spricht mit US-Gesandten über „neuen Schwung“ für DiplomatieDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach eigenen Angaben mit den beiden US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner über Wege zu einem Ende des Krieges mit Russland beraten. Bei dem Gespräch sei es darum gegangen, „wie man der Diplomatie neuen Schwung verleihen und den Frieden voranbringen kann“, erklärte Selenskyj am Mittwoch im Onlinedienst X. Das Gespräch nannte er „fruchtbar und wichtig“. „Frieden ist notwendig - ein Frieden in Würde“, schrieb Selenskyj weiter und fügte hinzu: „Die Ukraine ist schon seit langem dazu bereit. “ Die Teams beider Länder stünden „weiterhin in engem Kontakt“. Daniel WeidmannSelenskyjs neuer Mann für die Armee: Wer ist Mychajlo Drapatyj?Der Präsident setzt mit dem 43-Jährigen als neuem Armeechef auf einen Strategen und versucht damit, eine politische Krise zu entschärfen. Daniel WeidmannLawrow und Rubio wollen sich am Donnerstag treffenDie Außenminister Russlands und der USA, Sergej Lawrow und Marco Rubio, haben für Donnerstag ein Gespräch am Rande des Asean-Außenministertreffens in Manila angekündigt. Das Treffen werde trotz der gespannten Beziehungen zu den USA "auf jeden Fall nützlich" sein, sagte Lawrow nach Angaben staatlicher russischer Medien. Rubio sagte vor Journalisten, er habe Lawrow bereits am Dienstag kurz gesprochen, und bestätigte das Treffen für Donnerstag. Die Außenminister hatten sich zuletzt im Juli 2025 in Malaysia gesehen – ebenfalls im Rahmen der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean. Lawrow sagte, er wolle Rubio nach der Einschätzung von US-Präsident Donald Trump fragen, dass im Ukraine-Krieg eine baldige Lösung möglich sei. So hatte sich Trump auf dem Nato-Gipfel in Ankara geäußert. Der russische Außenminister warf den USA vor, durch Waffenverkäufe und die Weitergabe von Zieldaten ukrainische Angriffe auf russisches Gebiet zu unterstützen. "Wir würden diesen Krieg gern beendet sehen. Ich denke, es wäre gut für Russland, wenn dieser Krieg endet", sagte Rubio in Manila. Die USA seien weiter bereit, dazu eine konstruktive Rolle zu spielen. Louisa ThönigSelenskyj entlässt Oberbefehlshaber SyrskyjDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach tagelangem Druck von Demonstranten Armeechef Olexander Syrskyj entlassen. Neuer Oberbefehlshaber werde Mychajlo Drapatyj, teilte Selenskyj auf Telegram mit. Der Präsident hatte zunächst trotz Kritik an seinem seit 2024 eingesetzten Oberkommandierenden festgehalten, nachdem er vorige Woche den populären Politiker Mychajlo Fedorow als Verteidigungsminister entlassen hatte. Der erst 35 Jahre alte Fedorow hatte danach seinen Konflikt mit dem noch zu Sowjetzeiten ausgebildeten Syrskyj öffentlich gemacht. Dabei ging es maßgeblich um einen Richtungsstreit in der Kriegsführung. Fedorow stand vor allem für die auch im Westen gelobten Einsätze ukrainischer Drohnen gegen russische Ziele. Ausdrücklich dankte Selenskyj dem scheidenden General und würdigte seine militärischen Verdienste. Der Präsident hatte angesichts fortdauernder Proteste gegen die Entlassung von Fedorow seit Tagen Gespräche mit Militärs geführt, wie er auf der Plattform X mitteilte. Pia PentzlinTote und Verletzte nach russischen Angriffen in der UkraineBei russischen Angriffen in der Ukraine sind mindestens drei Menschen getötet worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von zwei Todesopfern und mehreren Verletzten in Saporischschja im Südosten des Landes. Russland habe mit Gleitbomben ein gewöhnliches mehrstöckiges Wohnhaus angegriffen, schrieb er in sozialen Medien. Auch in Cherson im Süden des Landes wurde Selenskyj zufolge ein Mensch getötet und zwei weitere wurden verletzt. Das russische Militär habe dabei Gleitbomben und Drohnen eingesetzt. Er beklagte auch zwei Verletzte nach Angriffen auf die Stadt und die Region Odessa am Schwarzen Meer. In seinem Post teilte Selenskyj mehrere Fotos, die Feuerwehrleute sowie brennende Häuser und Autos zeigen. Es sei wichtig, dass die Europäische Union das 21. Sanktionspaket verabschiede, die Partner der Ukraine das angegriffene Land weiter unterstützten und Waffen schnell geliefert würden, schrieb er weiter. In Sumy im Nordosten des Landes wurden nach Angaben des regionalen Zivilschutzes sechs Bewohner eines mehrstöckigen Hauses bei Drohnenangriffen verletzt. Vier davon seien Minderjährige. Russland habe in der Nacht mehrfach angegriffen. In einem Einkaufszentrum brach demnach ein Großbrand aus. Bei weiteren Attacken während der Löscharbeiten seien zudem Einsatzfahrzeuge beschädigt worden. Pia PentzlinUNO: Zahl getöteter Zivilisten im Ukraine-Krieg stark gestiegenDie Zahl der getöteten Zivilisten im Ukraine-Krieg ist nach Angaben der Vereinten Nationen stark gestiegen. In der ersten Jahreshälfte habe die UN-Menschenrechtsmission in der Ukraine (HRMMU) „1396 zivile Todesopfer und 7978 verletzte Zivilisten dokumentiert“, erklärte deren Leiterin Danielle Bell am Dienstag in Genf. Dies entspreche einem Anstieg von 37 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das UN-Menschenrechtsbüro verurteilte mehrere Angriffe der vergangenen Tage, bei denen in der gesamten Ukraine und in Russland zivile Opfer zu beklagen waren. „Zivilisten und zivile Infrastruktur stehen unter dem Schutz des humanitären Völkerrechts“ sagte der Sprecher des UN-Menschenrechtsbüros, Thameen Al-Kheetan, Journalisten. „Jeder vorsätzliche Angriff dieser Art ist ein Kriegsverbrechen. “Allein am Montag waren bei gegenseitigen Angriffen der Ukraine und Russlands mindestens 14 Menschen getötet worden. Aus der russischen Region Belgorod meldeten die Behörden sechs Todesopfer, in der Ukraine wurden laut Behörden mindestens acht Menschen durch mehrere russische Angriffe in verschiedenen Regionen getötet. Russland bestreitet zwar, zivile Ziele anzugreifen. Allerdings überzog Moskau zuletzt ukrainische Städte massiv mit Luftangriffen. Auch Kiew hat seit einigen Monaten seine Angriffe auf russisches Gebiet verstärkt. Die ukrainische Regierung spricht dabei von Vergeltung für die seit mehr als vier Jahre andauernden Luftangriffe auf ukrainisches Gebiet und will damit vor allem die russische Energie-Infrastruktur treffen. Pia PentzlinNordkorea bekräftigt Unterstützung für Russland im Ukraine-KriegNordkorea hat seine Unterstützung für Russlands Krieg gegen die Ukraine bekräftigt. Pjöngjangs Rückendeckung für die „gesamte Innen- und Außenpolitik der Russischen Föderation“ sei „unerschütterlich“, erklärte die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA anlässlich eines Besuchs der nordkoreanischen Außenministerin Choe Son Hui in Moskau am Dienstag. Russlands Vorgehen diene dazu, „die Ursachen des Ukraine-Konflikts zu beseitigen sowie die nationale Souveränität, die territoriale Integrität und die internationale Gerechtigkeit zu verteidigen“, fügte KCNA hinzu. Moskau habe Pjöngjang seinerseits die volle Unterstützung bei der Wahrung der nordkoreanischen Souveränität zugesichert. Das diplomatisch weitgehend isolierte Nordkorea und Russland haben ihr Verhältnis seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine 2022 intensiviert. Während Nordkorea der russischen Armee Truppen und Waffen zur Verfügung stellt, beliefert Russland das Nachbarland mit Lebensmitteln und Technologie. Am Sonntag hatte der russische Präsident Wladimir Putin Nordkorea in einem Video für die Hilfe gedankt. Pia PentzlinRussischer Geheimdienst tötet Mann bei FestnahmeDer russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben einen mutmaßlichen Terroranschlag verhindert und den Verdächtigen getötet. Die Behörde warf dem 1966 geborenen Mann einer Mitteilung zufolge vor, einen Sabotage- und Terrorakt im Auftrag des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR vorbereitet zu haben. Unabhängig lassen sich die Angaben nicht überprüfen. Der demnach in der damaligen Sowjetrepublik Ukraine geborene Mann soll Kontakt zum HUR aufgenommen und in dessen Auftrag eine Bahnstrecke einer großen regionalen Energieanlage im Föderationskreis Ural ausgekundschaftet haben, um einen Sprengsatz anzubringen. Den selbstgebauten Sprengsatz soll er in einem Gebäude in Tjumen versteckt haben. Bei seiner Festnahme habe der Mann mit einem Sturmgewehr auf Mitarbeiter des FSB geschossen und sei daraufhin erschossen worden, hieß es in der Mitteilung. Seit Beginn der russischen Invasion in die Ukraine 2022 hat es in Russland zahlreiche Fälle von Sabotage an Bahnstrecken und anderen Objekten sowie Attentate auf Militärangehörige und Kriegsbefürworter gegeben. Russische Ermittler machen oft Kiews Geheimdienste dafür verantwortlich. Der FSB meldet regelmäßig die Verhinderung angeblicher Sabotageakte oder Terroranschläge, immer wieder werden dabei von der Behörde Verdächtigte getötet. Ukrainische wie russische Geheimdienste werben häufig in sozialen Netzwerken mittels irreführender Angaben Helfer für Anschläge an. Julia LehmannUkraine erhält weitere Millionen-Zahlung aus HilfsprogrammDer Internationale Währungsfonds (IWF) hat der Ukraine nach eigenen Angaben im Rahmen seines Hilfsprogramms Zugang zu weiteren Hilfszahlungen in Höhe von 690 Millionen Dollar (umgerechnet 604 Millionen Euro) gegeben. Nach einer Prüfung des Kreditprogramms habe er Kiew sofortigen Zugriff auf die Gelder genehmigt, teilte der IWF am Montag (Ortszeit) mit. Damit belaufen sich die seit Jahresbeginn an die Ukraine getätigten Auszahlungen auf 2,2 Milliarden Dollar. Das entsprechende Programm des in Washington ansässigen IWF ist auf vier Jahre angelegt. Während dieser Zeit sollen insgesamt 8,1 Milliarden Dollar an Kiew fließen. Als Gegenleistung für die Kredite hatte der IWF Strukturreformen mit der Ukraine vereinbart. Diese bewertete der IWF am Montag „im Großen und Ganzen zufriedenstellend“. Die Ukraine habe „trotz des anhaltenden Krieges mit Russland, eines schwierigeren außenwirtschaftlichen Umfelds und weiterhin außergewöhnlich hoher Risiken ihre makroökonomische und finanzielle Stabilität gewahrt“, hieß es. Daniel WeidmannUkrainische Drohne tötet Menschen in BusIn der russischen Grenzregion Belgorod sind nach Behördenangaben bei einem ukrainischen Drohnenangriff mindestens fünf Insassen eines Busses getötet worden. Bei dem Einschlag in der Stadt Schebekino seien auch mindestens 23 Passagiere verletzt worden, teilte der geschäftsführende Gouverneur Alexander Schuwajew mit. «Vier Frauen und ein Junge sind an ihren Verletzungen gestorben», sagte er. Der Gouverneur sprach den Angehörigen sein Beileid aus. Die Region Belgorod ist Aufmarschgebiet für die russischen Truppen und ihren Angriffskrieg gegen die benachbarte Ukraine. Kiews Truppen verteidigen sich gegen Moskaus Invasion mit Drohnenattacken auf russische Ziele. Dabei kommen immer wieder Zivilisten zu Schaden. Die Zerstörungen im Gebiet Belgorod sind massiv. Daniel WeidmannTote nach russischen Angriffen in SüdostukraineBei russischen Angriffen sind nach ukrainischen Behördenangaben mindestens drei Menschen getötet worden. In der Stadt Pawlohrad im südostukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk seien zwei Personen ums Leben gekommen, teilte der Chef der Militärverwaltung der Region, Olexander Hanscha, bei Telegram mit. Weitere 13 seien verletzt worden. Nach Angaben der regionalen Staatsanwaltschaft setzte Russlands Militär dabei Gleitbomben ein und beschädigte mehrstöckige Wohnhäuser und Autos. Auch in der südostukrainischen Stadt Saporischschja wurde Gouverneur Iwan Fedorow zufolge ein Mensch bei einem russischen Angriff mit Gleitbomben getötet. Fünf weitere seien verletzt worden. Wohnhäuser und andere Gebäude seien beschädigt worden. Daniel WeidmannVerletzte und Schäden in Region MoskauDie Ukraine hat in der Nacht Russland mit Hunderten Drohnen angegriffen. Der Gouverneur des Moskauer Gebiets, Andrej Worobjow, schrieb bei Telegram von zehn Verletzten in verschiedenen Städten, Bränden und Schäden. Seinen Angaben nach lösten herabstürzende Drohnentrümmer in der Industriestadt Podolsk rund 40 Kilometer südlich von Moskau Feuer aus, zivile Infrastruktur und ein Haus wurden beschädigt. Allein in der ebenso rund 40 Kilometer südlich von Moskau gelegenen Stadt Domodedowo gab es Worobjow zufolge sieben Verletzte. Sechs von ihnen seien ins Krankenhaus gebracht worden, darunter drei chinesische Staatsbürger. In sozialen Medien kursierten nicht überprüfbare Fotos und Videos, die eine große schwarze Rauchsäule von einem Öldepot aufsteigend zeigen sollen. Der russische Online-Versandhändler Wildberries teilte mit, dass ein Logistikzentrum in Koledino nahe Podolsk aus Sicherheitsgründen evakuiert worden sei. Der Betrieb sei aber wieder aufgenommen worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte Angriffe auf ein Öldepot und Logistikeinrichtungen in der Region Moskau. Außerdem seien zwei Tanker der russischen Schattenflotte und vier Frachtschiffe getroffen worden, schrieb Selenskyj in sozialen Medien. Die Ukraine reagiere angemessen auf jeden russischen Angriff auf ihre Städte und Gemeinden. Mehr ladenTickarooLive Blog Software