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USA-Iran-Deal: Geheime Entwürfe aufgetaucht – was steckt hinter Trumps 14-Punkte-Plan?

Mit dem Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran ist Hoffnung auf eine Deeskalation verbunden. Foto:Michael Buholzer/KEYSTONE/EDA/POOL/dpaDer Nachrichtensender Al-Arabija hat einen brisanten Entwurf für. . .

Von Redaktion · · 3 min Lesezeit

USA-Iran-Deal: Geheime Entwürfe aufgetaucht – was steckt hinter Trumps 14-Punkte-Plan?

Mit dem Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran ist Hoffnung auf eine Deeskalation verbunden. Foto:Michael Buholzer/KEYSTONE/EDA/POOL/dpaDer Nachrichtensender Al-Arabija hat einen brisanten Entwurf für ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran veröffentlicht. Bereits am Freitag soll das Dokument in der Schweiz unterzeichnet werden. Auch Bloomberg verbreitete am Dienstagabend die 14 ausgehandelten Punkte. Eine offizielle Bestätigung für die Echtheit fehlt bislang. US-Präsident Donald Trump kündigte jedoch am Rande des G7-Gipfels an, das «sehr wichtige» Dokument in den kommenden Tagen präsentieren zu wollen. Bis dahin könnten sich einzelne Details noch ändern. 📌 Die Weltwirtschaft schaut genau hinDer Iran-Krieg brachte weltweit wirkenden Handelsketten zum Erliegen. Das hängt vor allem mit der Blockade der Straße von Hormus zusammen. Enden die Kämpfe, dürften auch die festsitzenden Schiffe wieder durchkommen. Bis sich die Weltwirtschaft erholt hat, dürfte es allerdings noch eine Weile dauern. Waffenruhe und freie SeewegeIm Zentrum der Vereinbarung steht ein «sofortiges und dauerhaftes Ende des Kriegs an allen Fronten, auch im Libanon». Ab der Unterzeichnung wollen beide Seiten auf Gewalt verzichten. Innerhalb von 60 Tagen soll ein endgültiger Vertrag stehen. Bis dahin behalten Washington und Teheran den gegenwärtigen «Status quo» bei. Auf dem Wasser sind rasche Entspannungsmaßnahmen geplant. Umgehend heben die USA ihre Seeblockade gegen iranische Häfen auf. Im Gegenzug muss die iranische Führung «sofortige Schritte» einleiten, um die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu normalisieren. Dafür muss Teheran unter anderem Seeminen entschärfen. Milliarden für den WiederaufbauWirtschaftlich winkt dem Iran ein massives Investitionsprogramm. Gemeinsam mit Partnern planen die USA, mindestens 300 Milliarden US-Dollar für den Wiederaufbau bereitzustellen. Gleichzeitig sichert Washington zu, «alle Arten von Sanktionen» gegen Teheran aufzuheben. Unmittelbar nach der Unterschrift erlaubt das US-Finanzministerium wieder den Export von iranischem Erdöl. Während der Verhandlungen machen die USA zudem eingefrorene Gelder für die iranische Zentralbank wieder «voll verfügbar». Spätestens 30 Tage nach dem endgültigen Abschluss ziehen die amerikanischen Streitkräfte aus den umliegenden Gebieten ab. Zusagen beim AtomprogrammEin zentraler Streitpunkt wird in dem Papier ebenfalls gelöst. «Die Islamische Republik Iran wiederholt, dass sie niemals Atomwaffen herstellen wird», hält der Text fest. Alle weiteren Fragen rund um hochangereichertes Uran klären die Partner im finalen Vertragswerk. Bis dahin friert der Iran sein Atomprogramm ein, während die USA auf Truppenverstärkungen verzichten. Gespannter Blick auf den G7-GipfelDer G7-Gipfel spielt in diesem Kontext eine entscheidende Rolle, da US-Präsident Donald Trump dort die Absicht ankündigte, ein wichtiges Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran zu präsentieren. Die internationale Aufmerksamkeit, die der Gipfel auf sich zieht, bietet eine Plattform, um die Verhandlungen und den möglichen Deal zu legitimieren und zu fördern. Die Bekanntgabe während eines solch hochrangigen Treffens signalisiert das Gewicht der Verhandlungen und könnte Druck auf die beteiligten Parteien ausüben, um schnellere Fortschritte zu erzielen. Zudem könnte der Gipfel die geopolitischen Beziehungen beeinflussen, indem er den Dialog zwischen den USA und dem Iran in den Fokus rückt und die Notwendigkeit einer diplomatischen Lösung für den Konflikt hervorhebt.

Quelle: derwesten.de

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