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USA Luftangriff Nr. 71 in 2026 gegen Somalia

Zum Inhalt springenMenüIn 235 von 250 Jahren ihres Bestehens hat die USA Krieg geführt. Viele davon als Kolonialkriege in Afrika um Ressourcen und Kontrolle. In der Region Ost-Afrika sind die USA seit. . .

Von Dr. Peter F. Mayer · · 6 min Lesezeit

USA Luftangriff Nr. 71 in 2026 gegen Somalia

Zum Inhalt springenMenüIn 235 von 250 Jahren ihres Bestehens hat die USA Krieg geführt. Viele davon als Kolonialkriege in Afrika um Ressourcen und Kontrolle. In der Region Ost-Afrika sind die USA seit Jahrzehnten mit Kriegen unterwegs, zum Teil gemeinsam mit Israel und nicht selten im Auftrag der britischen Chef-Kolonialisten und der Finanzoligarchie. Die USA haben eine eigenes Militärkommando für Afrika, so wie in allen anderen Teilen der Welt, das dort für Ordnung und Unterdrückung sorgen soll. Und was wäre dafür besser geeignet als Bomben? Die USA haben gerade den zweiten Tag in Folge einen Luftangriff in Somalia geflogen, wie das US-Afrika-Kommandoam Montag in einer Pressemitteilung mitteilte. Die USA führten also in Somalia bereits ihren 71. Luftangriff in diesem Jahr durch. Im Vorjahr haben dieUSASomaliagezählte127 Mal bombardiert. Das Land war bis 1960 Kolonie, bekam dann eine Marionettenregierung, die von einem Diktator abgelöst wurde, der 1991 gestürzt wurde. Seitdemkämpfen entweder US-Soldaten mit Unterstützung Israels direkt im Land oder es wird bombardiert –mehr dazu hier. AFRICOM teilte mit, dass der Angriff am 4. Juli durchgeführt wurde und sich gegen al-Shabaab in der Nähe von Jamame richtete, einer Stadt etwa 50 Kilometer nordöstlich der südlichen Hafenstadt Kismayo. Bei US-Luftangriffen, die im November 2025 in demselben Gebiet durchgeführt wurden, kamen laut einerUntersuchung vonThe Guardian12 Zivilisten ums Leben, darunter acht Kinder. AFRICOM machte keine weiteren Angaben zu dem Angriff vom 4. Juli, und von der von den USA unterstützten somalischen Regierung gab es keine Stellungnahmen zu den Operationen an diesem Tag. Der Angriff ist nach Angaben von AFRICOM mindestens der 71. US-Luftangriff in Somalia in diesem Jahr. Die jüngsten US-Luftangriffe in Somalia folgen auf Berichte, wonach die USA planen, ihre Unterstützung für die Mission der Afrikanischen Union in Somalia, bekannt als AUSSOM, zu kürzen. LautReutersteilten die USA der AU mit, dass sie das UN-Unterstützungsbüro in Somalia (UNSOS), das über ein Budget von 500 Millionen Dollar verfügt, über das Jahresende hinaus nicht mehr unterstützen würden. Die USA erklärten, sie würden keine Einwände gegen eine Verlängerung des AUSSOM-Mandats durch den UN-Sicherheitsrat erheben, sich jedoch gegen jede Verlängerung aussprechen, die logistische oder operative Unterstützung durch die UN beinhalte. Der Entzug der US-Finanzmittel für die Mission über die UN würde wahrscheinlich deren Ende bedeuten, obwohl es bislang keine Anzeichen dafür gibt, dass die US-Luftangriffe nachlassen. Die Ankündigung der USA erfolgt inmitten einer politischen Krise in Somalia, die durch die Entscheidung von Präsident Hassan Sheikh Mohamud ausgelöst wurde, trotz des Ablaufs seiner Amtszeit an der Macht zu bleiben – was er mit den von seiner Regierung vorgenommenen Verfassungsänderungen rechtfertigt. Ein neuer Bericht derInternational Crisis Group, der letzte Woche veröffentlicht wurde, besagt, dass der Krieg gegen al-Shabaab weiterhin in einer Pattsituation verharrt und dass die Gruppe im Jahr 2025 trotz einer dramatischen Eskalation der US-Luftangriffe seit der Rückkehr von Präsident Trump ins Amt erhebliche Fortschritte erzielt habe. Zusätzlich zu den Luftangriffen im Süden Somalias haben die USA auch eine mit dem IS verbündete Gruppe in der nordöstlichen Region Puntland bombardiert. Die USA haben eine lange Kolonialgeschichte, inklusive Sklavenhandel und Sklavenbesitz. Rassentrennung wurde erst in den 1970ern langsam aufgehoben. Die kolonialistischen Bestrebungen in Afrika sind aber noch immer in vollem Schwung. Der Chef des US-Afrika-Kommandos erklärte im Februar, dass die USA eine „kleine Truppe” nach Nigeria entsandt hätten. Diese Äußerungen erfolgen mehr als einen Monat, nachdem die USA am Weihnachtstag ihre ersten Raketenangriffe in dem Land gestartet hatten. In verschiedenen Staaten werden diverse Experimente durchgeführt teils direkt von den USA, teils von US-Oligarchen wie Bill Gates oder von US-Firmen aus dem Finanzbereich. Dazu gehören Impfkampagnen, Sterilisierungsversuche bei Mädchen, Erprobung von digitaler ID, Zentralbankgeld und ähnliches. In Namibias Hauptstadt Windhoek ist die US-Botschaft ein riesiger Gebäudekomplex auf einem großen Areal. Angesichts einer Bevölkerung von 3 Millionen auf 824. 000 Quadratkilometern und der nach der Monogolei zweitniedrigsten Bevölkerungsdichte würde für normale diplomatische und konsularische Tätigkeit höchsten ein Zehntel des Komplexes benötigt. Die Nationen und Staaten in Afrika befreien sich allerdings immer mehr von ihren alten Kolonialherren, was jüngst vor allem die Franzosen zur Kenntnis nehmen mussten. Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten umUnterstützung. Folge TKP aufTelegramoderGETTRundabonniere unseren Newsletter. Die aktuellen Kolonialkriege der USA in Afrika: Somalia und NigeriaWorum es in Somalia geht – wer dort seit Jahrzehnten mitmischtUSA bombardieren Somalia drei Tage in Folge-> Greater ISraehell. Dieser Psychopathen sind überall. Wird geladen …Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann. Ist Aluminiumhydroxid in Impfstoffen wirklich harmlos?7. Juli 2026USA Luftangriff Nr. 71 in 2026 gegen Somalia7. Juli 2026Le Pen schuldig, aber könnte zur Präsidentschaftswahl antreten7. Juli 2026Börsenspekulation – Ein lukratives Geschäft, aber für wen7. Juli 2026Tot in Kiew: Terroristin von Monaco erschossen7. Juli 2026Chatkontrolle und das Ende des Briefgeheimnisses: EU killt Grundrecht der Aufklärung im Eilverfahren7. Juli 2026Wird die EU-Investitionsbank zur Kriegsbank?7. 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Quelle: tkp.at

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