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USA: Nur sieben Disc-Spiele knackten 2026 die 100. 000er-Marke

Im US-Handel bricht der Verkauf physischer PS5-Spiele endgültig ein. Die aktuellen Circana-Marktdaten belegen den unaufhaltsamen Wechsel zur Digitalversion. Im bisherigen Verlauf des Jahres 2026 haben in den. . .

Von @PlayFront_de · · 2 min Lesezeit

USA: Nur sieben Disc-Spiele knackten 2026 die 100. 000er-Marke

Im US-Handel bricht der Verkauf physischer PS5-Spiele endgültig ein. Die aktuellen Circana-Marktdaten belegen den unaufhaltsamen Wechsel zur Digitalversion. Im bisherigen Verlauf des Jahres 2026 haben in den USA exakt sieben PS5-Titel auf Disc mehr als 100. 000 Einheiten verkauft. In der Woche bis zum 11. Juli schafften im gesamten US-Markt lediglich zwei Spiele die Hürde von 10. 000 physischen Exemplaren. Das ist kein vorübergehender Dämpfer. Das ist der statistische Tod der Plastikhülle. Der digitale Anteil im PlayStation Store erreicht mittlerweile bis zu 85 Prozent. Marktanalyst Mat Piscatellabestätigt auf Blueskydamit eine Entwicklung, die viele Fans in Foren schlicht ignorieren. Die Verkäufe decken die Produktionskosten der Datenträger kaum noch. Romantik bezahlt keine Presswerke. Sonys Ausstieg aus dem Disc-Format ist die logische KonsequenzSony stellt die Produktion von PlayStation-Discs im Januar 2028 vollständig ein. Was in den sozialen Netzwerken als Skandal inszeniert wird, erweist sich beim Blick auf die Zahlen als nüchterne Entscheidung. Selbst große Neuerscheinungen wie „Resident Evil Requiem“, „Crimson Desert“ oder „007 First Light“ sichern dem physischen Handel keine Überlebenschance mehr. Wenn sich selbst Schwergewichte im wichtigsten Videospielmarkt der Welt kaum noch im Ladenregal drehen, verliert das Medium seine ökonomische Berechtigung. Handelsketten reagieren längst. Gamestop setzt seinen Schwerpunkt inzwischen auf Sammelkarten statt auf Konsolenspiele im Karton, GAME UK hat den Wandel verschlafen und ist inzwischeninsolvent. Was bleibt, sind ein paar Nostalgiker, die noch einmal lautstark auf sich aufmerksam machen, aber geflissentlich von Sony & Co. ignoriert werden können. Der drohende Umsatzverlust durch die Disc wird locker durch die attraktive Marge im PlayStation Store ausgeglichen. Die Debatte über das Ende der Disc ist beendet. Wer den Daten der US-Verkaufszahlen entgegentritt, verwechselt persönliche Nostalgie mit wirtschaftlicher Realität. Der Markt hat längst ohne die lauten Stimmen im Netz entschieden.

Quelle: playfront.de

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